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Der Kölner Autor und Lektor Stephan Martin Meyer hat seinen Jugendkrimi "Der Erdrutsch" als PDF veröffentlicht.

Von Carsten Weidemann

Es ist ein ungewöhnliches Vorgehen für einen Autor: Der gesamte Jugendroman "Der Erdrutsch" von Stephan Martin Meyer liegt ab sofort komplett als Onlinedokument vor. Erzählt wird die Geschichte von Paul (15) und Johan (14), die sich während eines Urlaubs kennen lernen und Zeugen eines dramatischen Unfalls werden. Dabei wird eine Journalistin getötet. Als sie beginnen, die Hintergründe des Geschehens zu erforschen, stoßen sie auf die geheimnisvolle Vergangenheit der Journalistin, die Entführung eines Kindes und das völlig neue Gefühl der gegenseitigen Zuneigung.

Auf seiner Website hat der Kölner Autor Stephan Martin Meyer diesen Roman nun für die Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Er entscheidet sich damit für eine ungewöhnliche Form der Veröffentlichung: Während unbekannte Autoren bisher lediglich Auszüge ihrer Texte zu Werbezwecken im Internet veröffentlichten, steht diesmal der gesamte Text zur Verfügung. Er kann entweder kapitelweise online gelesen werden oder kostenfrei als PDF heruntergeladen werden. Auch weitere homoerotische Geschichten sind auf der Webseite kostenlos abrufbar.

Meyer ist sonst als Redakteur ("Das Kölsche Liedbuch") oder Lektor (Reisebücher, Komet und MairDumont) beschäftigt. "Die Auseinandersetzung mit dem Thema Homosexualität ist heute für Jugendliche aktueller denn je", schreibt er in einer Pressemitteilung. "Die Medien, vor allem das Fernsehen, suggerieren zwar Normalität im Umgang mit Schwulen und Lesben in der Gesellschaft. Auf den Schulhöfen und in den Jugendgruppen sieht die Realität hingegen vollkommen anders aus." Hier gehörten Ausgrenzungen und Demütigungen zum Alltag. Er wolle mit seinen Texten "sensibilisieren, er will Lösungsansätze bieten, er will, dass die Menschen miteinander sprechen, Fragen stellen und sich gegenseitig zuhören".



#1 ubikAnonym
  • 02.12.2009, 15:49h
  • Hübsches Vorschaubild. Im Buch selber sind aber ganz schöne Stilblüten, als Lektor sollte dem Autor so etwas nicht unterlaufen:

    „Kann es sein, dass dein Vater irgendetwas mit der Sache zu tun hat?“, fragte er Paul. „Hat er Feinde? Hat er irgendjemandem Angst gemacht?“
    „Ich jage dir Angst ein, wenn du das noch einmal sagst.“ Er stieß wütend Johan zu Boden und wollte ihm mit der Faust ins Gesicht schlagen.
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#2 gilgamesh
#3 egalAnonym
#4 StephanMAnonym
#5 Stephan MartinAnonym