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Kommentare zu:
Doch keine Homo-Ehe in New York


#26 goddamn. liberaAnonym
#25 SchnuddelwutzAnonym
#24 goddamn. liberalAnonym
#23 EILT ! ARTE ! Anonym
  • 05.12.2009, 08:04h
  • Antwort auf #18 von Police Watch
  • ARTE !!!! ARTE !!!!!

    Lateinamerika erhebt sich

    uf der Homepage von arte ist noch bis Samstag eine sehenswerte Dokumentation von Gonzalo Arijon zu sehen. "Lateinamerika erhebt sich" ist ein Streifzug durch einen Kontinent voller politischer Veränderungen. Ausgehend von Venezuele, wo Arijon die Arbeit einer Stadtteilorganisation begleitet, geht es über Bolivien nach Ecuador. Die Agrareform, die verfassungsgebenden Versammlungen und indigene Bewegungen werden vorgestellt. Der Autor präsentiert die Protagonistinnen des Veränderungesprozesses, spricht u.a. mit Eduardo Galeano und Alberto Acosta über historische Erfahrungen und alternative Politikansätze. Verarbeitet sind historische Aufnahmen aus den letzten 7 Jahren. Eine Dokumentation wie sie in europäischen Medien selten zu finden ist.

    Lateinamerika erhebt sich, Regie von Gonzalo Arijon

    Film bei arte:

    plus7.arte.tv/de/1697660,CmC=2953734.html

    plus7.arte.tv/de/1697660,CmC=2962310.html
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#22 SchnuddelwutzAnonym
  • 05.12.2009, 07:34h
  • Antwort auf #16 von Good ol friend
  • Der erklärt
    warum es immer burlesker wird
    Zensuren zu verteilen in Disziplinen
    in denen durch Unrecht und eigendefiniert
    nun schwindend
    annehmbare Leistungen erbracht wurden.

    Noch ist es Kabarett, noch kann man lachen.

    Die CIA protegierte Böll u.a. aus anderen Gegebeneheiten heraus
    als Schah Reza Pahlevi oder den ehemaligen Betreiber des
    Puffs Cuba

    Heute finanziert China mit 800 Mrd. $,
    die USA, inkl. CIA
    bei 2 Billionen $ zusätzlicher Währungsreserven.

    Wenn in dieser Minute China verkündet
    eine halbe Billion Dollar auf den Markt
    zu bringen
    werden sich in der Geburtsstadt
    Bölls innerhalb Stunden Schlangen vor den
    Banken, Tankstellen und Discountern bilden.

    Man sollte sich langsam ohne ideologische
    Scheuklappen auch mal andere Sichten zum
    Objekt reflektierenden Beschaus machen
    ohne dass der Strum der Geschichte einen
    Schlag auf den Hinterkopf versetzt

    Selektive Geschichtssicht sollte man sich abgewöhnen.
    Man kann sie auch beibehalten.
    Die Geschichte stört das nicht.

    www.youtube.com/watch?v=rCfqREzOJwE

    Good ol friend
    Sie sind weder alt noch Bauer ?

    Der alte Bauer Siset, war ein Schlauer.

    Sonnig begann es zu tagen,
    ich stand schon früh bei der Tür,
    sah nach den fahrenden Wagen,
    da sprach Alt Siset zu mir:

    Siehst Du den brüchigen Pfahl dort,
    mit unsern Fesseln umschnürt,
    schaffen wir doch diese Qual fort –
    ran an ihn, dass er sich rührt!

    Ich drücke hier, und du ziehst weg,
    so kriegen wir den Pfahl vom Fleck,
    werden ihn fällen, fällen, fällen,
    werfen ihn morsch und faul zum Dreck,
    erst wenn die Eintracht uns bewegt,
    haben wir ihn bald umgelegt,
    und er wird fallen, fallen, fallen,
    wenn sich ein jeder von uns regt.

    Ach, Siset, noch ist es nicht geschafft,
    an meiner Hand platzt die Haut.
    Langsam auch schwindet schon meine Kraft –
    er ist zu mächtig gebaut.

    Wird es uns jemals gelingen?
    Siset, es fällt mir so schwer!
    – Wenn wir das Lied nochmal singen,
    geht es viel besser, komm her!

    Ich drücke hier, und du ziehst weg,
    ...

    Der alte Siset sagt nichts mehr.
    Böser Wind hat ihn verweht.
    Keiner weiß von seiner Heimkehr,
    oder gar, wie es ihm geht.

    Alt Siset sagte uns allen,
    hör’ es auch du, krieg’ es mit:
    Der alte Pfahl wird schon fallen,
    wie es geschieht in dem Lied!.

    Ich drücke hier, und du ziehst weg,

    Singende Menschen

    www.youtube.com/watch?v=eWCAZjvJ9wY

    Dr. Salvador Allende war ein feiner Mann.
    Der Bauer Hugo Chavez weiß das.

    Er kennt den feinen Herrn Kissinger*
    der ab und an das Reihenhaus, des
    nicht minder feinen,
    Helmut Schmidt besucht.

    *Henry A. Kissinger erhielt den Friendesnobelpreis für seine Verdienste um ein Friedensabkommen mit Vietnam in demselben Jahr, in dem in Chile die Regierung Allende gestürzt wurde. Seit offengelegt ist, dass dieser Putsch auch Kissingers Handschrift trägt, haben sich weltweit Juristen auf seine Fährte geheftet.

    www.matices.de/37/kissinger_chile/

    Es gibt immer sehr feine Hinweise,
    welches Blut im Hinterhof fließen soll.

    Tun Sie doch mal fein !
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#21 goddamn. liberalAnonym
  • 04.12.2009, 14:11h
  • Antwort auf #16 von Good ol friend
  • Dass so jemand wie Chavez nicht aus dem Nichts, sondern aus Armut, Ausbeutung und Korruption kommt nach Oben kommt, ist klar.

    Seinen Schmusekurs mit dem Klerikalfaschisten Ahmedindeschad macht das aber auch nicht sympathischer. Übrigens hat er in Südamerika nach Umfragen ungefähr die Beliebtheit von George W. Bush.
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#20 AquadrahtEhemaliges Profil
#19 gatopardo
  • 04.12.2009, 13:58h
  • Antwort auf #18 von Police Watch
  • Naja, vielleicht muss man Chávez in seinen vulgär-sozialistischen Ansprachen verstehen, um ihn nicht mehr bedingungslos für sich zu pachten, obwohl er natürlich von der Mehrheit der Venezolaner als Befreier vom US-Joch gesehen wird. Die andere Hälfte der Bevölkerung sieht hasserfüllt zu, wie er ihre Privilegien abbaut und die Mangelwirtschaft zu verantworten hat. Es wird schwierig, grundsätzlich für Chávez Partei zu ergreifen.
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#18 Police WatchAnonym
  • 04.12.2009, 13:26h
  • Antwort auf #16 von Good ol friend
  • Spannend: Uraufführung für ganz Südamerika.

    Polizeireform im Parlament
    Neue Polizei soll eng mit den Gemeinden kooperieren. Bessere Ausstattung und Lohnerhöhung

    "..Der moralische Schwerpunkt der Ausbildung, die Lohnerhöhung und neuen Formen der Kontrollen durch die Gemeinden weisen darauf hin, dass die venezolanische Regierung entschlossen ist, die Korruption als das zentrale Problem der lateinamerikanischen Polizei anzugehen. Tatsächlich haben die Polizeikräfte in der Bevölkerung den denkbar schlechtesten Ruf. Dass sich bei der Aufklärung von Verbrechen herausstellt, dass Polizisten daran beteiligt sind, gehört eher zur Normalität. Auch wenn er das Thema Korruption nicht direkt ansprach, verwies Chávez bei der Vorstellung der Reform auf den Status der Beamten: "Sie waren in der Bevölkerung verhasst, weil sie auf den Straßen die Leute niederschossen, man benutzte sie für die Interessen der Reichen." Auch Innenminister Tareck El Aissami verwies auf das schlechte Image der Exekutive. Man habe über Jahrzehnte ein klassisches Polizeimodell verfolgt, das dem bürgerlichen Staat entsprochen und auf sozialem Ausschluss basiert habe..."

    www.amerika21.de/nachrichten/inhalt/2009/dez/reforma_293847_
    policial/


    Ob ich die Mariela mal an
    den Hugo wenden kann ?

    Man kann auch bei der Botschaft nachfragen.
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#17 Avi. LiebermanAnonym
#16 Good ol friendAnonym
#15 I.Ramos GarciaAnonym
  • 04.12.2009, 09:47h
  • however her denial, this senator is clearly an intelligent, sensible & equanimous person.
  • Antworten » | Direktlink »
#14 GerdAnonym
  • 04.12.2009, 02:10h
  • Also so bedauerlich die Entscheidung in New York ist, so positiv empfand ich heute Abend die Diskussion im irischen Parlament, wo das Civil Partnership Bill debattiert wurde. Neben Österreich wird dann ab kommenden Jahr auch Irland eine Eingetragene Partnerschaft als Rechtsinstitut haben. Das Gesetz ist ähnlich weitgehend wie im benachbarten Großbritannien oder wie in Dänemark/Island/Finnland.

    *
    www.rte.ie/news/2009/1203/civilpartnership.html

    Die Entwicklungen in Irland und in Österreich stimmen entgültig mich positiv, was Nord-/West-/Mittel- und Südwesteuropa angehen. Sorgen bereitet mir in Europa da nur Osteuropa (Polen, Russland, Slowakei, Rumänien, Bulgarien, Ukraine), wo absoluter Stillstand im Osten des Kontinents herrscht.

    Was Nordamerika angeht, so ist es im Unterschied zu Kanada echt ärgerlich, dass dort jeder einzelne Bundesstaat dort "durchgekämpft" werden muß. Das kann noch lange dauern bis es Alabama dann auch schafft...
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#13 LorenProfil
#12 goddamn. liberalAnonym
  • 03.12.2009, 21:14h
  • "Mit diesem Abstimmungsergebnis verabschiedet sich die amerikanische Nation trotz ihres "liberalen" Präsidenten immer weiter vom Ideal eines freiheitlichen Bürgerrechtstaates."

    Na, ja in den USA ging es noch nie auch nur
    annähernd 'ideal' zu...

    Was mich immer verwundert, das sind die völlig überzogenen Erwartungen, die alle Welt an dieses strukturkonservative Land richtet, in dem übrigens die Mehrheit der weißen Bevölkerung deutschstämmig ist (inklusive 'Busch' und auch Obama).

    Sicher, die USA sind so etwas wie eine Demokratie und sicher ihren undemokratischen Gegnern von Teheran bis Caracas klar vorzuziehen....

    ABER:

    Über das 'Sozialsystem' der USA braucht man kein Wort zu verlieren. Das hat der Klassenkampf von Oben nach Unten, der sich bei uns gerade erst etabliert, ist dort Routine.

    Das Rechtssystem hat z. T. mittelalterliche Züge mittelalterlicher Rachejustiz (Stichwort Todesstrafe etc.).

    Bis in die 60er gab es Rassengesetze (Verbot von Mischehen, Wahlrechtsentzug etc.), die in der gesamten westl. Welt einmalig waren.

    Bis 2003 gab es 'Sodmoy Laws', von denen ich das westl. Europa schon über 200 Jahre vorher verabschiedet hatte.

    Wenn sich jedoch die USA endlich und langem Gewürge dem Fortschritt anderer Länder (Frankreich, Skandinavien etc.) angeschlossen haben, dann wird so getan, als habe mans immer schon gewußt und man plustert sich vor aller Welt als Oberlehrer auf (hmm....ich erinnere an die deutschen Mentalitätsanteile).

    Der wahre amerikanische Fortschritt findet woanders statt. In Ländern halt, wo z. B. die Todesstrafe seit über 100 Jahren und das Homosexualitätsverbot seit über 70 Jahren abgeschafft worden sind....

    www.zeit.de/politik/ausland/2009-11/uruguay-wahl

    Und natürlich in Kanada, wo gerade schwul-lesb- US-Amerikaner geradezu polit. Asyl suchen...
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#11 carolo
  • 03.12.2009, 21:09h
  • Manchmal seid Ihr wirklich witzig. Ist ja nett, daß Ihr so eifrig über die Amis herzieht, aber...

    In welcher Bananenrepublik hat gerade vergangene Wocher das Oberhaus des Parlaments ein Gesetz abgeschmettert, um den Schutz der Schwulen vor Diskiriminierung in das Grundgesetz aufzunehmen?

    Kleiner Tip: diese Bananenrepublik verweigert ihren Schwulen auch noch große Teile der Gleichstellung.

    Immer noch nicht geraten? Na gut. letzter Tipp: diese Bananenrepublik hat eine Regierungskoalition, deren Juniorpartner sogar einen Schwulen als Vorsitzenden hat. Na gut, eine jahrelange notorische Klemmschwester, die bei allem, was in unserem Interesse sein könnte, auch das kleine Schwänzchen einzieht und es lieber ihren Sugardaddies in der Industrie besorgt.

    Wer im Steinhaus sitzt, soll nicht mit Gläsern werfen, oder wie ging das noch gleich...?
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#10 seb1983
  • 03.12.2009, 19:07h
  • Antwort auf #9 von Blondes Gift
  • Ist soziologisch eigentlich recht einfach:
    Je stärker der äußere Druck auf eine Gruppe ist, je ähnlicher sie sich intern ist, und je stärker sie sich von anderen unterscheidet, desto besser funktioniert sie.

    Der äußere Druck hat stark nachgelassen, wenn man sich die Kommentare hier ansieht gibts intern nur Streit, und die Beine rasiert sich heute jeder Hetero

    Zudem zählt heute 100% Selbstverwirklichung, Verantwortung für irgendwen übernehmen ist out. Ergo fährt jeder die Ego Tour, natürlich auch Schwule und Lesben.
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#9 Blondes GiftAnonym
  • 03.12.2009, 18:37h
  • Antwort auf #5 von Good ol friend
  • Ich habe in der Vergangenheit schon zu mehreren Sachen Mails an die Verantwortlichen geschickt, etwa in punkto Sizzla-/Elephant Man-Konzerte oder der Angleichung der ELP im Steuer- und Beamtenrecht.

    Bei letzterem warte ich schon seit 8 Wochen auf eine Antwort meiner Landesregierung - und ich habe da gleich mehrere Stellen angemailt. Keine hat es bisher für nötig gehalten zurückzumailen.

    Schwule und Lesben scheinen heutzutage eher saturiert als protestfreudig zu sein. Das hat viele Gründe. Einer davon ist sicher, dass nicht alle in Homo-Ehen leben (möchten) und sich daher in diesem Bereich auch nicht diskriminiert fühlen - was ich trotzdem nicht nachvollziehen kann. Ich bin auch nicht transsexuell, würde aber selbstverständlich für eine verbesserte Rechtsstellung von Transsexuellen eintreten.

    Solidarität zwischen Schwulen und Lesben untereinander nur aufgrund ihrer sexuellen Identität gibt es offensichtlich heute nicht mehr. Das Rollenbild der "Politschwester" ist obsolet geworden. Es wird immer schwerer, die Menschen zum Mitmachen zu bewegen.

    Aber sei gewiss: in meinem zukünftigen Beruf, dem des Lehrers, werde ich noch genug Gelegenheit haben, mich mit den Vorurteilen meiner Mitmenschen auseinanderzusetzen. Da gibt es noch jede Menge zu tun!
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#8 beAnonym
#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 03.12.2009, 14:03h
  • Für mich ist das absolut unverständlich! Hätte die Politiker vom "Big Apple" für fortschrittlicher und liberaler gehalten!
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#5 Good ol friendAnonym
#4 Good ol friendAnonym
  • 03.12.2009, 13:29h
  • Einmal mehr zeigt sich, dass faschistische Akteure und Gruppierungen sich weitaus besser zu organisieren verstehen als die schwul-lesbische Community. Ich frage mich jeden Tag, warum allein die Besucher dieser Seite (siehe www.trafficestimate.com, genauere Zahlen liegen der Redaktion vor) nicht sehr viel mehr gemeinsam aktiv werden, eine Plattform wie diese nutzen, um den im Artikel zitierten "Druck" auf die Politik auszuüben, Protestaktionen zu starten, Petitionen einzureichen und und und... Wir können es uns nicht leisten, weiterhin nur passiv die "Highlights" und "Sensationen" des gesellschaftlichen Rollbacks zu konsumieren, wenn dieser uns nicht eines Tages auffressen soll.
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#3 LorenProfil
  • 03.12.2009, 12:14hGreifswald
  • Meinen Respekt der Pastorentochter Ruth Hassell-
    Thompson. Alles weitere wurde im 1.Kommentar
    bereits ausgeführt.
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#2 gatopardo
  • 03.12.2009, 11:54h
  • Antwort auf #1 von Blondes Gift
  • Tiziano Terzani sagt in seinem Buch:"Das Ende ist mein Anfang": Sehr viele Amis sind sogar fest davon überzeugt, Gottes auserwählte Volk zu sein. Welches rationale Argument kann man dagegen schon vorbringen ? Im Grunde war vorauszusehen, dass auch ein aufgeklärter Obama irgendwann durchfallen würde. Inzwischen wissen wir, dass ihnen ein intellektueller Präsident zutiefst verhasst ist, der ihr Land obendrein noch in ein "sozialistisches" Experiment wie z.B. die Schweiz verwandeln will. Ich habe mit denen längst abgeschlossen, nur meine NewYorker Freunde sind zu bedauern, die sich mit diesem Pack tagtäglich konfrontiert sehen.
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#1 Blondes GiftAnonym
  • 03.12.2009, 11:11h
  • Mit diesem Abstimmungsergebnis verabschiedet sich die amerikanische Nation trotz ihres "liberalen" Präsidenten immer weiter vom Ideal eines freiheitlichen Bürgerrechtstaates.

    Nach seiner Façon selig werden kann man in den USA nur, wenn man möglichst religiös verbrämt ist und jede Menge Geld hat. Arme, Atheisten und Agnostiker fallen durchs Raster. Ganz zu schweigen von dem jahrzehntelangen Hickhack um eine gesetzliche Krankenversicherung für Arme und Bedürftige.

    "Land of the free"? Welch ein groteskes Zerrbild der amerikanischen Nation, die religiöses Spinnertum goutiert und die die Entblößung von Brustwarzen in Aufruhr versetzt, während in Ruhe weiter geballert und gemordert werden darf.

    Der konservative Rollback ist in den Staaten bereits lange angekommen, da kann Obama machen, was er will. In Zeiten wirtschaftlicher Not brauchen die Leute offensichtlich nicht nur einen Messias, sondern auch die kuschelig-autoritäre Atmosphäre der Religionen, die ihnen sagen, wo es langgeht.

    Für freiheitsliebende Schwule und Lesben ist in diesem Land kein Platz mehr.

    Hoffen wir, dass wir uns in Europa der Lawine des Konservatismus, die auf uns zurollt, standhaft widersetzen können. Wir sollten wachsam sein. Am Anfang sind es nur ein paar Abstimmungen, die wir verlieren (siehe Bundesrat neulich) - am Ende stehen wir vor einem Nichts und einer Armada religiös fanatisierter Grenzdebiler gegenüber.

    Nota bene: Norbert Geis ist überall!
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