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Tausende Feierwütige aus aller Welt pilgern in jeder Vollmondnacht zur wildesten Party Thailands auf die Insel Koh Phangan. Die nächste "Full Moon Party" fällt ausgerechnet auf Silvester.

Von Carsten Weidemann

Die unscheinbare Insel Koh Phangan liegt mitten im Golf von Thailand, rund zehn Kilometer von der Urlaubshochburg Koh Samui entfernt. "Ein kleines Stückchen Paradies", schwärmen viele Urlauber, "perfekt für Erholung und Flucht aus dem Alltag". Eine eigene Gay-Szene wie Samuis Chaweng Beach hat Phangan zwar nicht zu bieten, nichtsdestotrotz (oder gerade deswegen) kommen auch viele Schwule mit der Fähre angereist.

De Inselruhe wird jedoch Eenmal im Monat gänzlich auf den Kopf gestellt: Tausende Feierwütige aus aller Welt pilgern in jeder Vollmondnacht nach Koh Phangan, um Teil der heißesten und wildesten Party Thailands zu werden - der "Full Moon Party".

In diesem Jahr fällt die letzte Vollmondnacht passenderweise auf den 31. Dezember. Grund genug, dass die Full Moon Party jetzt schon als das heißeste Silvester-Event in ganz Asien gehandelt wird. Die offiziellen Party-Pakete mit Übernachtung und Verpflegung sind bereits restlos ausgebucht, was aber nicht heißt, dass man keine Eintrittskarten mehr bekommt: Für umgerechnet zwei Euro darf jeder mit ins neue Jahr tanzen.

Die Feier beginnt, wenn sich bei Sonnenuntergang alle an der Ostküste ansässigen Clubs und Bars zusammenschließen und den Strandabschnitt Haad Rin Beach zu einer großen Partymeile verwandeln. "Alle 100 Meter legt ein anderer DJ Musik auf", berichten Besucher begeistert, "und die Bucht erstrahlt in vielen bunten Lichtern." Die überwiegend elektronische Musik setzt den Rahmen für ein sexy Show-Programm: Einheimische Feuerwerfer zeigen mit nacktem Oberkörper wagemutige Tricks, dass den Zuschauern der Atem stockt. Einer der Höhepunkte: Ein in Terpentin getränktes Seil wird entflammt und dient dem partywütigen Volk als Springseil. Brandblasen inklusive.

Zum typischen Bild der Full Moon Party gehören die "Buckets" – kleine bunte Strandeimerchen, die von fast allen Besuchern in der Hand getragen werden. In diesen Plastikgefäßen befindet sich meist Cocktails wie Wodka-Red-Bull oder Gin-Tonic, die ganz in Mallorca-Manier mit Hilfe vieler Strohhalme geleert werden.

Wem dann die feurige Unterhaltung und die nächtlichen 32 Grad noch zu heiß sind, der kann sich direkt mit einem Sprung in den Golf von Thailand Abkühlung verschaffen, was auch viele machen - mal mit, mal ohne Klamotten.

Zu später Stunde – und nach der einen oder anderen Ecstasy-Pille – verlieren auch die Letzten in der tanzwütigen Menge alle Hemmungen und sexuellen Grundpräferenzen. Die Full Moon Partys sind damit ein Paradies für alle, die schon immer mal einen sturzbetrunkenen Hetero in ihren Bungalow abschleppen wollten: "So muss es in Woodstock gewesen sein", schwärmen Touristen wie Thais.



#1 AbschleppdienstAnonym
  • 19.05.2010, 21:09h
  • Wenn man nen Besoffenen (Bekifften usw.) mitnimmt, kriegt der eines bestimmt nicht mehr: Einen hoch
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#2 seb1983
  • 19.05.2010, 21:45h
  • tsts betrunkene Heteros, ein bischen mehr gay pride bitte
    Ich stehe ja gänzlich und auschließlööch auf stremme Homos. Ohne IPhone und D&G Outfit geht bei mir nämlich gar nix
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