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  • 05.12.2009           4      Teilen:   |

"Die Penispumpe ist ein Phänomen"

Wilhelm Kannengießer, Entwickler und Designer von Schröpftherapiegeräten, erklärt im Interview mit queer.de die positiven gesundheitlichen Auswirkungen eines regelmäßigen Trainings mit der Erektionspumpe

Von Micha Schulze

Es gibt viele Bezeichnungen: "Penispumpe", "Vakuumpumpe" oder auch "Erektionspumpe". Welche ist denn am besten?
Vakuum ist das Prinzip der Wirksamkeit, das sich vom Schröpfen ableitet. Diese Methode wird seit Jahrtausenden in allen Kulturkreisen praktiziert. Korrekt spricht man jedoch von der Penis- oder Erektionspumpe. Ich war vor rund 25 Jahren der erste, der sich in Deutschland damit beschäftigt hat. Damals ist Beate Uhse an mich herangetreten, um ein entsprechendes Produkt zu entwickeln. Mittlerweile habe ich die Erfahrungen von mehr als 100.000 Anwendern auswerten können.

Ist die Penispumpe ein medizinisches Hilfsmittel bei Impotenz, ein Gerät zur Penisvergrößerung, ein Sextoy oder alles in einem?
Ich würde sagen: Es betrifft noch mehr! Die Penispumpe ist ein Phänomen. Es gibt weltweit nichts anderes, was sich mit ihr vergleichen lässt. Weder Magnetstrahlen, Elektrizität oder spezielle Massagen können sich mit dieser Form der Schröpfkopftherapie messen. Selbst Viagra wirkt bei Impotenz irgendwann nicht mehr. Die Penispumpe ist ein Segen für alle Männer, ganz unabhängig vom Alter.

Warum hilft die Penispumpe bei erektiler Dysfunktion?
Die Penispumpe saugt die Luft aus dem Zylinder, sodass darin ein Vakuum entsteht. Hierdurch strömt Blut in die Schwellkörper des Penis und es kommt automatisch zur Erektion - auch ganz ohne sexuelle Stimulans und selbst dann, wenn man im Stress oder gar krank ist. Es funktioniert immer! Innerhalb von nur vier bis fünf Sekunden ist so viel Blut im Penis, wie es die Natur niemals bei einem kerngesunden, jungen Mann schaffen würde. Die Erektion ist etwa zwanzig Prozent stärker als gewöhnlich. Das beeinflusst den Anwender wiederum in seiner Sexualität und in seinen Gefühlen extrem positiv. Beim Training können einen die sexuellen Gefühle quasi übermannen.

Sie sagen, Penispumpen helfen auch bei Prostatabeschwerden. Warum?
Vergrößerungen der Prostata werden durch hormonelle Störungen ausgelöst, das Training mit der Erektionspumpe kann hier vorbeugend wirken. Das Pumpen führt zu einem verstärkten Ausstoß von Hormonen im Körper. Durch die starke Blutfülle im Penis und im Beckenbereich wird das Gehirn angeregt, Testosteron auszuschütten. Das regelmäßige Training wirkt deshalb auf das Prostatagrößenwachstum verlangsamend, stoppend und rückbildend. Man sollte diese Krankheit nicht unterschätzen: Prostatabeschwerden betreffen mittlerweile fast jeden zweiten Mann über 55 Jahre. Es gibt immer noch kein Medikament, das diese Symptome bekämpft oder sie zumindest nicht fortschreiten lässt. Die Vergrößerung der Prostata schreitet im unglücklichsten Fall kontinuierlich fort, bis es zu einem Krebs kommt.

Welche weiteren positiven gesundheitlichen Auswirkungen hat ein regelmäßiges Training?
Die Penispumpe sorgt insgesamt mit dafür, dass die Sexualität nicht einschläft. Ich kenne persönlich glückliche Anwender, die über 90 Jahre alt sind. Über die Hirnanhangdrüse wird die Erektion und damit auch sexuelles Begehren ausgelöst. Die Erektionspumpe ahmt diesen natürlichen Vorgang nach. So kann bei vielen Sexualstörungen, unabhängig vom Alter, die Sexualität mit all ihren hormonellen Eigenschaften über die Erektionspumpe angeregt werden. Zudem wird das gesamte Immunsystem extrem stimuliert. Lebensqualität und der Alterungsprozess werden positiv beeinflusst.

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Stimmt es, dass durch regelmäßiges Pumpen mehr Samenflüssigkeit produziert wird?
Ich habe es anfangs selbst nicht glauben wollen, aber es stimmt. Viele Anwender haben mir berichtet, dass nach längerer Trainingszeit die Menge der Samenflüssigkeit zunimmt und sich auch die Konsistenz verbessert. Erfahrungsgemäß kann der Sperma-Ausstoß bei manchen Männern sogar verdoppelt werden. Der Ausschuss ist kraftvoller, das Sperma selbst nicht mehr wässrig oder flockig. Auch hierfür sind die durch das Vakuumpumpen ausgelösten Hormonausschüttungen verantwortlich. Ich gehe davon aus, dass sich auch die Samenqualität verbessert, aber Medizin und Pharmaindustrie weigern sich, dies zu untersuchen - aus reinen Geschäftsinteressen. Um an teuren Pillen festzuhalten, wird die günstige Therapie mit der Penispumpe oft noch totgeschwiegen.

Wie wendet man die Erektionspumpe richtig an?
Die Handhabung ist relativ einfach, wenn der auf dem vorher mit Gleitgel eingeriebenen Penis aufgedrückte Hohlzylinder luftdicht aufliegt. Wenn dann die Luft aus dem Zylinder gesaugt und das Blut verstärkt in das Glied fließt, ist die Erektion schon erreicht. Man muss nur noch lernen, mit dieser für viele Männer noch unbekannten Erektion umzugehen. Grundsätzlich würde ich sagen: Langsam beginnen! Und von Beginn gleichzeitig an die Beckenbodenmuskeln stimulieren! Man sollte stets auf eine gleichmäßige Verdickung der Schwellkörper achten und bei unterschiedlichen Schwellungen das Vakuum auflösen. Der Blutstau sollte insgesamt nicht über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten werden, auch regelmäßige Pausen sind wichtig. In den Trainingspausen rate ich zur so genannten Gewebemassage, bei der Penis und Hoden leicht geknetet und massiert werden. In einer Partnerschaft sollte der Partner das Training unterstützen. Gerade in der Anfangsphase ist es wichtig, dass der Partner verständnisvoll reagiert. Schon mit der Duldung dieser speziellen Anwendung hat er geholfen. Natürlich kann der Partner beim Training auch aktiv mithelfen, indem er beispielsweise die Pumpe bedient.

Sie erwähnten das Training der Beckenbodenmuskulatur. Was ist darunter zu verstehen?
Der Beckenboden ist der muskulöse Verschluss des Beckenausgangs und kann - wie jeder andere Muskel auch - durch gezieltes Training fit gemacht werden. Diese Muskelgruppe kennt jeder Mann beim Urinieren: Beim Anhalten wird der Muskel angezogen, beim Laufen wird der Druck auf den Muskel ausgeübt. Mit einem regelmäßigen Training erzielt man eine bessere Durchblutung im gesamten Beckenbereich und stimuliert damit die eigenen Gefühle. Dadurch lässt sich das gesetzte Trainingsziel schneller und effektiver erreichen.

Wie oft sollte Mann mit der Penispumpe trainieren?
Jeder muss seinen eigenen Rhythmus finden. Ich empfehle, nicht regelmäßig, sondern abwechselnd zu trainieren. Man kann mal drei Tage hintereinander trainieren, auch dreimal am Tag für jeweils fünf bis 15 Minuten. Wichtig ist jedoch nach einen intensiven Training, auch mal eine Pause von mindestens drei Tagen einzulegen. Das Gewebe braucht Zeit, um sich zu erholen.

Bestehen gesundheitliche Risiken, wenn man zu viel oder falsch trainiert?
Es ist leider so, dass manche Männer nie genug bekommen. Übertraining kann sich negativ auswirken, zudem kann zu Verfärbungen des Penis, zu Blutstau und Blutblasen kommen. Der Grund: Im stehenden Blut ist der Sauerstoff aufgebraucht und der Austausch von Enzymen und Hormonen wird eingeschränkt. Solche Hämatome heilen nach kurzer Zeit von allein aus, ohne dass es zu einer Entzündung kommt. Grundsätzlich sollte ein starker Unterdruck nur für Sekunden, auf keinen Fall über Minuten erzeugt werden. Der Penis darf nicht unterkühlt werden. Bei Verfärbungen sofort aufhören! Auch wenn der Zylinder sich kalt anfühlt, sollte man evakuieren.

Worauf ist beim Kauf einer neuen Pumpe zu achten?
Der Mann sollte auf keinen Fall einen zu großen Zylinder wählen. In einem großen Zylinder verliert sich der Penis und das Wachstum kann kaum wahrgenommen werden. Somit reduziert sich das Erfolgserlebnis und es kann nicht optimal auf die Psyche wirken. Manche Männer machen zudem den Fehler, mit dem billigsten Produkt anzufangen. Ich kann da nur entgegnen: Eine Penispumpe ist eine Anschaffung fürs Leben, da sollte man nicht zu knausrig sein und auf gutes Material achten. Eine minderwertige Pumpe kann springen oder reißen. Wichtig ist auch, auf transparentes Material zu achten, damit man seinen eigenen Penis beim Training beobachten kann. In einem nicht durchsichtigen Zylinder kann man nicht sehen, ob sich alle Schwellkörper füllen oder ob Verfärbungen auftreten. Die einzelnen Teile der Erektionspumpe sollten darüber hinaus nicht verschweißt sein, so dass man sie einfach reinigen oder austauschen kann, wenn ein Teil kaputt ist, ohne gleich eine neue Pumpe kaufen zu müssen.

Sie haben vor vielen Jahren die "(Im)potenzmanschette" entwickelt. Ist das dasselbe wie ein Cockring?
Es ist dasselbe Prinzip. Solche Blutrückflusshemmer habe ich entwickelt für Männer, die unter sehr starken Erektionsproblemen leider und sich auch durch das Training nicht ausreichend stimulieren lassen. Bei diesen Männern fällt der Penis innerhalb von wenigen Sekunden wieder schlagartig zusammen, sobald das Vakuum neutralisiert wird. Für diese Männer habe ich bestimmte Scheiben entwickelt, die den Blutrückfluss begrenzen. Das funktioniert recht einfach: Eine elastische Manschette mit Flansch wird über das schlaffe, vorher mit Gleitgel behandelte Glied bis hin zur Peniswurzel gezogen. Auch die Schamhaare vorher gut mit Gel einreiben! Anschließend wird der Zylinder über den Penis gestülpt und fest auf den Rand der (Im)potenzmanschette gedrückt. Dann wir das Vakuum erzeugt, bis die Gliedversteifung eingetreten ist. Jetzt muss nur noch der Zylinder nach Ablassen des Vakuums abgezogen werden, die Manschette verbleibt auf der Peniswurzel und hält den Blutfluss zurück. Damit bleibt die Erektion erhalten - auch bei komplett impotenten Männern. Die Erektion kann sogar stärker sein als im natürlichen Zustand. Wichtig ist dabei nur, auf den richtigen Innendurchmesser der Manschette zu achten.

Es heißt, man kann mit einem dauerhaften Training eine Vergrößerung des Penis erreichen...
Alle Organe und Muskeln, die nicht regelmäßig beansprucht werden, bilden sich nach einer gewissen Zeit zurück - das betrifft auch den Penis. Das regelmäßige Training mit der Penispumpe stoppt diesen natürlichen Prozess und macht ihn sogar rückgängig. Wir haben Anwender, die über einen Zeitraum von mehreren Jahren einen acht Zentimeter längeren Penis erzielt haben. Allgemein gilt: Bei ca. achtzig Prozent der regelmäßigen Anwender nimmt vor allem der Umfang des Penis zu, bei den übrigen zwanzig Prozent geht es eher in die Länge - das ist vom Penistyp abhängig. Man muss sich jedoch im Klaren sein, dass nur langjähriges, bewusstes und richtiges Training hier zu dem gewünschten Ergebnis führt. Ich selbst empfehle, so genannte Hodenkondome im Wechsel mit einem Zylinder anzuwenden, um den effektivsten Trainingserfolg zu erzielen. Das Hodenkondom umschließt neben dem Penis auch den Hodensack - und sorgt damit für eine bessere Durchblutung auch in diesem Bereich. Die Vakuumtherapie ist jedoch kein Allheilmittel: Jeder muss sich im Klaren sein, dass der Trainingserfolg durch Suchtmittel wie Alkohol, Tabak oder Drogen, aber auch durch eine ungesunde Ernährung, infrage gestellt wird.

Links zum Thema:
» Penispumpen im Queer Shop
» Homepage von Wilhelm Kannengießer
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Tags: penispumpe, vakuumpumpe, erektion, impotenz, penisvergrößerung
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 4 User-Kommentare als Feed (RSS 2.0, ?)

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Die ersten:   
#1
05.12.2009
14:38:34


(0, 0 Vote)

Von FoXXXyness
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Zum Glück brauche ich sowas nicht! Sieht aber geil aus und in Gayfetishpornos ein absolutes Muß! Die Pumpe gibts auch für die Nippel! Die werden dann groß wie die von Pornostar Steve "Titpig" Hurley!


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#2
05.12.2009
16:29:46


(+3, 3 Votes)

Von little ass
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


bigass soll's auch noch geben.


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#3
05.12.2009
18:37:51


(-1, 1 Vote)

Von xxx


Bei Penispumpen muss ich irgendwie ständig an Austin Powers denken das ist nicht mein Ding Baby :>


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#4
21.02.2010
17:07:27


(0, 0 Vote)

Von Lukas


und ich muss irgendwie immer an Hannibal und Konstantin denken. die haben doch das ganze GAY merchandising.


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