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Der amerikanische Pornostar Dustin Michaels (bürgerlich: Andrew Grande) ist bei seiner Festnahme in Florida gestorben, nachdem ein Polizist mit einer Elektroschusspistole auf den 23-Jährigen gefeuert hatte.

Anwohner in Panama City Beach riefen am Samstagmorgen um 2 Uhr die Polizei, weil Grande in der Öffentlichkeit Streit mit einer Freundin gehabt hatte und diese angeblich bedrängt. Die drei Beamten entdeckten den Verdächtigen vor einem Motel. Als sie Grande festnehmen wollten, steckte dieser sich einen kleinen Plastikbeutel in den Mund und widersetzte sich der Festnahme.

Wenige Sekunden später zog einer der Beamten einen Taser und feuerte auf den Mann. Taser sind Elektroschusspistolen, die 50.000 Volt durch den Körper des Widersachers jagen und ihn so außer Kraft setzen sollen; sie sind aber wegen mehrerer Todesfälle umstritten. Grande begann sofort nach dem Schuss zu würgen und auf seine Brust zu klopfen. Kurze Zeit später lag er wild gestikulierend am Boden, bevor er ohnmächtig wurde. Herbeigerufene Rettungssanitäter zogen wenige Minuten später eine Plastikpackung mit Marihuana aus seinem Hals. Die Ärzte im nahe gelegenen Krankenhaus konnten den 23-Jährigen nicht mehr retten.

Grande ist als Dustin Michaels für viele Pornofilmproduktionen im Internet aktiv gewesen, darunter etwa Broke Straight Boys, Extra Big Dicks und Naked Kombat. Zuletzt war er in "Southern Pride: Boys In Heat" von Raging Stallion zu sehen. In Interviews gab er an, in seinem Privatleben bisexuell zu sein.

Behörden untersuchen Vorfall

"Das ist eine tragische Situation für unsere Beamten, diesen jungen Mann und seine Familie", erklärte nach dem Tod Sheriff Frank McKeithen. "Was als einfache Ruhestörung angefangen hat, hätte von diesem Mann entschärft werden können, wenn er den Beamten einfach das Päckchen Marihuana gegeben hätte." Er erklärte ferner, dass die Strafe für den Besitz der weichen Droge gering gewesen wäre. Allerdings ist in Florida für den Besitz von unter 20 Gramm Cannabis dem Gesetz nach eine Haftstrafe von einem Jahr möglich – bei über 20 Gramm beträgt die angedrohte Strafe fünf bis 15 Jahre.

Die Behörden kündigten eine gründliche Untersuchung des Todesfalls an. Die am Einsatz beteiligten Beamten sind daher bis auf weiteres beurlaubt worden.

Dabei können die Ermittler auf Videoaufnahmen zurückgreifen: Denn der Tod des Pornostars wurde von einer Filmcrew festgehalten, die mit den drei Beamten während des Vorfalls eine Reality-TV-Serie über den Polizeialltag drehte. Am Montag zeigten bereits die Lokalnachrichten von Newschannel 7 den Todeskampf von Grande bereits in ihren 18-Uhr-Nachrichten als Hauptthema. (dk)



13 Kommentare

#1 joeAnonym
#2 joeAnonym
#3 mouthAnonym
#4 KameliendameEhemaliges Profil
  • 15.12.2009, 15:17h
  • "Was als einfache Ruhestörung angefangen hat, hätte von diesem Mann entschärft werden können, wenn er den Beamten einfach das Päckchen Marihuana gegeben hätte."

    Also WIEDERLICHER als diese Aussage gehts ja nun echt nicht mehr!
    Die sehen er steckt sich die Tüte in den Mund zielen trotzdem mit dieser beschissenen Elektroschußpistole auf den , töten ihn damit und sagen dann er hätt die Situation entschärfen können!

    Und auch das hier " Das ist eine tragische Situation für unsere Beamten...."
    Da kommt mir echt die Kotze hoch!
    Hat sie keiner gezwungen ihn umzubringen!!!

    Jeder Idiot weiss das mit diesen Tasern schon zig Leute auf brutalste Art und Weiße zu Tode gekommen sind!

    Ich find es UNFASBBAR das diese folterartigen Instrumente in den USA verwendet werden dürfen....

    Jeder der mit so nem Ding auf Leute schießt gehört echt eingebuchtet!
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#5 Frankyboy
  • 15.12.2009, 17:16h
  • Antwort auf #4 von Kameliendame
  • Da stimme ich Dir voll und ganz zu!!! Warum drückt dieser scheiß Beamte mit diesem blöden Ding ab? Nur weil er sich ein Päckchen in den Mund gesteckt hat? Waren die Beamten dadurch vielleicht in Lebensgefahr? Nein, natürlich nicht!!! Hoffentlich dürfen die nie wieder ihren Dienst antreten...
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#6 seb1983
  • 15.12.2009, 17:26h
  • Die alltägliche Gewalt in den USA, erst schießen, dann denken. Die große Freiheit.
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#7 UnitedAntifaAnonym
#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 15.12.2009, 18:42h
  • Sehr traurig! Ich weiß auch, warum in den USA ein Polizist "cop" heißt! Es steht für:

    C haot
    O hne
    P erspektiven

    Schade um den geilen Pornostar!
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#9 herve64Profil
  • 15.12.2009, 21:11hMünchen
  • Wenn man zynisch sein wollte, dann muss man zugeben, dass die Cops es tatsächlich geschafft haben, den Widerpart außer Gefecht zu setzen - für immer allerdings.

    Man lasse sich das mal auf der Zunge zergehen: 50.000 Volt! Schon bei einem Stromfluß von 220 Volt, wie man ihn in jedem Haushalt hat, ist man hinüber. Was denken sich die Amis eigentlich dabei, solche Geräte im Polizeieinsatz zu verwenden, vor allem zu erlauben? Dieses Volk ist selbst im Zivilleben gemeingefährlich.

    Ach ja, MattCSI: Bemerkungen wie "Schade um den geilen Pornostar!" finde ich in diesem Fall mehr als daneben! Wäre er nicht so geil und gutaussehend gewesen, wäre es genauso schlimm.
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#10 TomAnonym
  • 15.12.2009, 23:07h
  • Ich hab das Video auf Youtube gesehen
    es ist einfach schrecklich anzusehen
    Ein Mensch stirbt verzweifelt mit
    weiten Augen voller Angst, schlägt
    auf den Boden, schlägt gegen seine Brust,
    nur noch furchtbar und depremierend.
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