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Der amerikanische Senator Jim DeMint hat in einem Interview erklärt, dass es unmoralisch wäre, wenn ein Schwuler oder eine Lesbe zum US-Präsidenten gewählt werden würde.

Ein Reporter von "Bloomberg" fragte den republikanischen Politiker aus South Carolina, ob auch ein Homosexueller der "Anführer der freien Welt" sein könne. Der Senator zuckte zusammen und erklärte: "Mich würde das stören, weil so etwas unmoralisch wäre", so DeMint. Im selben Interview verteidigte der 58-Jährige auch das Eheverbot für Schwule und Lesben: "Die Ehe ist eine religiöse Institution. Die Regierung in Washington sollte daher nicht die Definition ändern." Ferner dürfe die Regierung nicht "Verhalten fördern, das für unsere Gesellschaft zerstörerisch ist" – wie die Homo-Ehe.

Schon vorher hatte DeMint immer wieder gegen Homo-Rechte polemisiert. So erklärte er 2004, dass er offen schwule oder lesbische Lehrer am liebsten aus staatlichen Schulen entfernen würde – ebenso wie Mütter von unehelichen Kindern. Nach Kritik sogar aus den eigenen Reihen entschuldigte er sich für diese Aussagen.

Gerangel unter Republikanern

DeMint gehört zum konservativen Block innerhalb der republikanischen Partei. Er hat zuletzt immer wieder konservative Kandidaten bei Wahlen unterstützt und davor gewarnt, dass "Liberale" die Prinzipien der Partei verwässern könnten. Gemäßigte Republikaner hoffen allerdings, bei den nächsten Kongresswahlen im November 2010 mit Hilfe von gemäßigten Kandidaten wieder eine oder beide Kammern des Parlaments zurückzuerobern. So bewarben sich etwa bei Nachwahlen in New York republikanische Kandidaten, die sich für die Ehe-Öffnung aussprechen. Bei den letzten Wahlen haben die Demokraten eine ähnliche Strategie angewendet und viele gemäßigte Kandidaten aufgestellt. So konnten sie etwa im Senat eine Supermehrheit von 60 Prozent der Abgeordneten erreichen. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 LorenProfil
  • 15.12.2009, 19:41hGreifswald
  • Die unsäglichen Aussagen dieses Senators zu kom-
    mentieren verkneife ich mir. Interessant die Frage-
    stellung des Reporters: "Anführer der freien Welt"?
    US-Amerikanisches Selbstverständnis ...
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#3 MarekAnonym