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Mit elf gegen zwei Stimmen hat der Stadtrat von Washington D.C. der Öffnung der Ehe zugestimmt – jetzt hoffen Homo-Aktivisten, dass der Kongress kein Veto einlegt.

In der amerikanische Hauptstadt könnten Schwule und Lesben damit ab März heiraten. Lediglich der Bürgermeister und der US-Kongress könnten die Entscheidung noch stoppen. Der demokratische Bürgermeister Adrian Fenty gilt allerdings als Befürworter der Ehe-Öffnung.

Auch vom Kongress wird keine Einmischung in dieses Thema erwartet. Weil Washington als Bundesdistrikt keinem Bundesstaat unterstellt ist, hätte das US-Parlament zwar die Möglichkeit, die Entscheidung des Stadtrates binnen einen Monats zu blocken. Allerdings müsste US-Präsident Barack Obama das Ehe-Verbot unterschreiben.

Die Republikaner kündigen dennoch Gegenwind an: Wie ABC News berichtet, wollen republikanische Kongressabgeordnete versuchen, das Ehe-Verbot in der Hauptstadt einem anderen Gesetzentwurf anzuhängen. Obama müsste dann überlegen, ob er sein Veto gegen das gesamt Gesetz einlegen will; oder den Schwulen und Lesben Washingtons das Ehe-Recht wieder entzieht.

Katholische Kirche will weiter Obdachlosen helfen

Die katholische Kirche hat nach der Entscheidung angekündigt, in der US-Hauptstadt weiter Hilfseinrichtungen für sozial Schwache zu betreiben. Zuvor hatte die Organisation dem Stadtrat gedroht, bei Öffnung der Ehe seine Hilfsangebote einzustellen (queer.de berichtete). In einer Pressemitteilung erklärte die Diözese: "Wir fühlen uns verpflichtet, den Hilfsbedürftigen zu helfen, egal welcher Rasse, welches Glaubens, welches Geschlechts, welcher Herkunft oder welcher sexueller Orientierung sie angehören. Dieses Engagement ist ein wesentlicher Bestandteil unseres katholischen Glaubens und wird auch in Zukunft weitergehen." Die Hilfe ist in Washington wichtig, weil ein Fünftel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze lebt – mehr als in jedem Bundesstaat mit der Ausnahme von Mississippi.

Derzeit haben fünf der 50 US-Bundesstaaten die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet. Neun weitere Staaten bieten Eingetragene Partnerschaften an. (dk)

Youtube | Bericht in den US-Nachrichten


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 TimmAnonym
#3 MarekAnonym
  • 17.12.2009, 12:18h
  • Es gibt also doch noch Inseln der Vernunft in dem Ozean aus Dummheit, Ignoranz und Hass!
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