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Kommentare zu:
Fußballer: Strafe für homoerotische Bilder?


#1 eMANcipationAnonym
  • 06.01.2010, 13:12h
  • "Als einziger hatte 1990 Justin Fashanu diesen Schritt gewagt, musste aber teuer dafür bezahlen: Seine Karriere war damit praktisch beendet; 1998 verübte er unter mysteriösen Umständen Selbstmord."

    Aha, und das sowie alle anderen zitierten Akte der Unterdrückung und Diffamierung von Homosexualität im obigen Artikel oder die jüngsten Ausführungen von DFB-Präsident Zwanziger sind natürlich der beste Grund dafür, dass es auch weiterhin keine "geouteten" Fußball-Profis geben darf / soll?

    Ich denke nicht!!!

    Nein, ganz und gar nicht!!!
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#2 LorenProfil
  • 06.01.2010, 13:34hGreifswald
  • Die italienische Schwulenbewegung und auch die
    Zeitschrift "Romeo Mag" sollten diese Gelegenheit
    nicht ungenutzt verstreichen lassen und sowohl
    dem Vereinspräsidenten als auch den homophoben
    Fußball-Funktionären wie -Fans dort mal kräftig
    einheizen. Es ist an der Zeit, der Homophobie im
    Fußball offensiv zu begegnen, auch und gerade in
    Italien (aber auch in Deutschland wie in anderen
    Staaten). Was Italien angeht, sei auch an die fort-
    dauernden rassistischen Angriffe der Zuschauer auf
    den schwarzen U21-Nationalspieler Mario Balotelli
    erinnert, die nicht weniger widerwärtig sind wie
    dieser Versuch, wegen der Fotos in einem Schwu-
    lenmagazin einen Zusammenhang zwischen Homosexualität und vereinsschädigendem Verhalten
    zu konstruieren. Das sollte der Präsident des SSC
    Neapel mal erklären - z.B. in einem Interview mit
    "Romeo Mag".
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#3 daisyAnonym
#4 Liedel
  • 06.01.2010, 14:30h
  • @daisy

    Wieso denn nicht? Ist doch ein hübsches, süßes Bubbele!

    Dass der SSC Neapel ihm droht wundert mich nicht. In einem Land, wo der Papst eine Art zweiter Ministerpräsident ist ... schließlich tritt man mit Gesetzen zu gleichgeschlechtlichen Partnerschaften ja "aus der gesamten moralischen Geschichte der Menschheit heraus", so Päpstin Benedikta am 13.05.2005 vor dem italienischen Senat.

    Gesetze zu gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften sind in Italien aufgrund des furiosen Widerstandes der katholischen Hierarchie kaum zu erwarten. Eine Schande, dass das mitten in Europa immer noch funktioniert!

    Der Europäer Prodi wurde mit Hilfe des Vatikans zu Fall gebracht, bei Berlusconi und seinen ganzen Hetero-Sex-Affären schweigen sie sich aus... da wundert es nicht, wenn mit dem Fall Datolo ein Klima der Angst verstärkt wird, mit dem Lesben und Schwule in (vor allem Süd-)Italien ohnehin schon Leben müssen (von Mailand abwärts wird der "Stiefel" bekanntlich immer homophober...)

    Ohne eine Befreiung Italiens aus den schmutzigen, bigotten Klauen des Vatikans und vor allem des Anti-Demokraten Joseph Ratzinger als Staatsoberhaupt werden solche Diskriminierungsfälle leider auch weiterhin zur Tagesordnung gehören! Und vermutlich stören sich gar nicht mal so viele daran...
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#5 Donald D.Anonym
#6 daisyAnonym
#7 daisyAnonym
#8 Pizza SpizzaAnonym
#9 alexander
  • 06.01.2010, 18:27h
  • schon seltsam, wenn man bedenkt, dass 1974 tolle nacktbilder von fussballern (mit ansehnlichem "gehänge") im stern zu sehen waren, z.b. pele mit beckenbauer unter der dusche ?! und kein mensch machte darüber bemerkungen, man fand diese aufnahmen eher selbstverständlich.

    wieso eigentlich sind diese bilder von herrn dátolo "homoerotisch" ? nur weil sie in einem schwulen blatt erschienen sind ?
    playgirl war schliesslich auch keine schwulenzeitung !
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#10 daisyAnonym
#11 AndyAnonym
  • 06.01.2010, 19:25h
  • Neapel eben^^ Wer schonmal in dieser Stadt war, den wundert sowas ganz und gar nicht. Ich habe nirgendwo konservativere Menschen getroffen. Vom Papst hat dort übrigens niemand gesprochen und auch nicht vom Katholizismus an sich. Viel mehr ist alles eine Frage der Tradition. Und es gehört sich dort eben nicht, dass sich ein Fußballspieler in der Öffentlichkit auszieht. Dabei ist es egal ob das in einem Schwulenmagazin passiert oder in der Tageszeitung.

    Damit will ich das Verhalten des Vereinspräsidenten nicht gutheißen. Aber die üblichen Feindbilder greifen hier nicht.
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#12 SchääätzchenAnonym
#13 GerdAnonym
  • 07.01.2010, 02:52h
  • Mir fällt auf, dass es mittlerweile in vielen Sportarten offen homosexuelle Spitzensportler weltweit gibt, insbesondere bei den Einzelsportarten wie Tennis, Schwimmen, Turmspringen, Radfahren, Bodybuilding, Eiskunstlaufen, usw.

    Bei den Mannschaftssportarten wird das auch immer mehr offen gezeigt. Aktuell hat sich ein herausragender Rugy- und Nationalspieler aus Wales geoutet.

    Eigentlich fehlt mir da in der Sammlung "nur" ein paar schwule Fussballbundesligaspieler der Ersten oder Zweiten Bundesliga, die sich das in Deutschland zutrauen. Ich denke, dass dies kein Zufall ist: gerade der Männerfussball ist doch in der Vergangenheit oftmals homophob geprägt gewesen.

    Was Italien angeht.... das Land hinkt sowieso mittlerweile echt dem Rest Europas hinterher. Mit dem Thema Berlusconi will ich lieber erst gar nicht anfangen. Der Typ hast "sie doch nicht mehr alle beisammen...".
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#14 AxelAnonym
  • 08.01.2010, 16:03h
  • Antwort auf #11 von Andy
  • Mit unter muß ich dir recht geben.

    Gerade im Süden Italiens ist die oder wird die tradition sehr groß geschrieben. Und ich denke es hat nicht mit homophopie zu tun, wenn ein Verein wie SSV Neapel dies eben nicht gutheißt. Ich denke egal wo solche Bilder auftauchen , es wird nicht sehr positiv aufgenommen. Auch wenn diese Bilder in einem Homo Magazin jetzt auftauchen ändert das nichts und hat im Grunde nichts zu tun.
    Ich denke welcher Chef möchte schon seine Angestellten in irgendeinem magazin nackt oder halbnackt sehen. Ich sicherlich nicht.

    @Pittiplatsch

    was du schreibst ist bekanntlich blödsinn, wenn nichts anderes Greift dann wird eben der jeweilige Papst , die jeweilige Regierung herangezogen. DAs sind Argumente die langweilige und Einfalltslos sind.
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#15 SoccergroupieAnonym
#16 LorenProfil

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