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Das Landgericht Düsseldorf verhandelt gegen einen 45-Jährigen, der einem Freund aus Wut über Sex-Verweigerung den Hodensack abriss und anschließend aus dem Fenster schmiss.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll sich die Tat Anfang September 2009 abgespielt haben. Der 120 Kilo schwere Hans O. traf seinen Bekannten Alexander J. nachmittags in der Innenstadt von Neuss. Bis in die Nacht hinein tranken die Freunde mehrere Flaschen Bier und Schnaps, später gingen sie in O.s Wohnung nach Düsseldorf - und tranken noch ein wenig mehr.

J. war bereits auf der Couch eingeschlafen, als O. versuchte, sexuellen Kontakt mit seinem Saufkumpanen aufzunehmen. Dieser rührte sich jedoch selbst dann nicht, als O. versuchte, dessen Penis zu stimulieren. O. wurde daraufhin wütend. Der zuständige Staatsanwalt beschreibt das weitere Vorgehen so: "Er drehte ihm den Hodensack mehrmals um, bis der aufriss. Dann nahm er die Hoden, schleuderte sie aus dem Fenster." Der lebensgefährlich verletzte J. ging daraufhin zwei Kilometer weit nach Hause. Seine Mutter alarmierte schließlich den Krankenwagen.

Die Hoden konnten dem Opfer nicht mehr angenäht werden, da sie erst drei Tage nach der Tat gefunden worden sind – im Schneefang auf dem Hausdach.

"Hoden-Hans" ist Wiederholungstäter

Die Staatsanwaltschaft fordert nun die Einweisung des "Hoden-Hans" ("Express") in eine psychiatrische Klinik. Bei ihm handelt es sich um einen Wiederholungstäter: Er war schon einmal zu vier Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden, weil er einem Behinderten in die Hose gefasst und ihm in die Hoden gekniffen hatte.

Der nächste Verhandlungstag ist auf den 13. Januar angesetzt.

Eine Hoden-Entfernung oder Kastration kann schwerwiegende psychische Folgen haben. So kann es zu Persönlichkeitsveränderungen kommen, die oft zu Depressionen führen. Früher kastrierten viele Kulturen – etwa das Byzantinische Reich – erwachsene Sklaven oder Kriegesgefangene, um sie weniger aggressiv zu machen. Weitere Nebenwirkungen sind Impotenz, Osteoporose (Knochenschwund) oder Stoffwechselstörungen, die etwa zu Zuckerkrankheit oder Bluthochdruck führen können. (dk)



12 Kommentare

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 CarstenFfm
  • 07.01.2010, 16:22h
  • Wie schrecklich!

    Mich würden mal die nähren Umstände interessieren.... wahrscheinlich keien echten Schwulen, sonden Hetn die im Suff sowas machen.
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#3 Frankyboy
  • 07.01.2010, 16:26h
  • Wie voll muss man(n) eigentlich sein, um sich die Hoden "rausklauen" zu lassen?

    Das ist wirklich heftig...
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#4 seb1983
#5 Aramis
  • 07.01.2010, 17:25h
  • Autsch...
    Wie viel rohe Gewalt braucht es, um einem die Hoden abzureißen...wie pervers ist das denn???

    Der Typ gehört weggesperrt... und zwar lebenslang...
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#6 Good ol friendAnonym
  • 07.01.2010, 19:10h
  • Wie allgemein im Leben und noch dazu bei einem so erschreckenden Verbrechen (ich konnte den Artikel kaum zu Ende lesen):

    Hier geht es nicht um Persönlichkeitsmerkmale wie die sexuelle Identität, die Religionszugehörigkeit o.ä., die zu verurteilen sind, sondern es geht um die schreckliche Tat, die zu verurteilen ist.
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#7 stromboliProfil
  • 07.01.2010, 21:57hberlin
  • Antwort auf #6 von Good ol friend
  • ohne der untersuchung vorzugreifen, sollte die ratio wieder vorrang vor sentimentalitäten bekommen: mir scheint es sich um einen kranken mann zu handeln der, zudem alkoholisiert, einen ritualisiert wütenden bestrafungsakt vollzogen hat.
    In der psychiatrie nichts unbekanntes!
    Die tat ist schrecklich, was man aber verurteilen will und kann, bleibt offen...
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#8 Ludger EsterAnonym
  • 08.01.2010, 11:43h
  • Findet ihr das eigentlich witzig, das Bild von den Eiern zu dem Artikel?
    Also ich finds geschmacklos!
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#9 SergeSAnonym
#10 TommAnonym