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Eine Ära geht zu Ende: Carsten Flöter wird nicht als Hausarzt die Wehwehchen der Lindenstraßen-Mieter kurieren. Grund ist offenbar eine Erkrankung des Schauspielers Georg Uecker.

Wie ein Sprecher der Produktionsfirma gegenüber der "Bild"-Zeitung erklärte, wird die fiktive Praxis von Dr. Ernesto Stadler übernommen, der vom 49-jährigen Michael Schmitter gespielt wird. Er hatte bereits vor einem Jahr einen Kurzauftritt in der Serie. Ab Sonntag soll er regelmäßiger Bestandteil der wöchentlichen Reihe sein. Uecker soll der Lindenstraße aber weiterhin erhalten bleiben, so der Sprecher. Dr. Flöter werde künftig als Ehrenamtler in der Suchttherapie eine neue Aufgabe finden. Der Arzt kämpft bereits seit längerem mit einer Tablettensucht. Weitere Angaben zur Handlung wollte der Sprecher nicht machen.

Gesundheitliche Probleme

Der 47-jährige Uecker hat selbst mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Er hat viel Gewicht verloren und musste immer wieder Termine absagen, was zu Spekulationen über eine schwere Erkrankung geführt hat. Im Oktober 2009 verriet Produzent Hans W. Geißendörfer, dass Uecker ein "Problem mit den Lymphen" habe, allerdings nicht – wie im Vorfeld spekuliert – an Krebs oder Aids erkrankt sei (queer.de berichtete). Laut Geißendörfer ist Uecker bereits auf dem Weg der Besserung.

Uecker ist seit rund 24 Jahren fester Bestandteil der wöchentlichen Mieter-Soap "Lindenstraße" und sorgte mit dem ersten schwulen Kuss in einer Vorabendserie für Aufregung. Als Carsten Flöter dann 1990 mit seinem damaligen Lover eine heiße Liebesnacht erlebte, gingen Säckeweise Beschwerden beim WDR ein, darunter sogar Morddrohungen gegen die Schauspieler. 1997 heiratete Carsten – vier Jahre vor Einführung der Eingetragenen Partnerschaft – seinen Freund Theo. 2003 dann verpartnerte er sich schließlich mit Käthe und adoptierte den HIV-positiven Felix. Neben der Lindenstraße wirkte Uecker in den letzten Jahren noch in mehreren Comedy-Sendungen ("Schillerstraße", "Genial daneben") mit und tritt alljährlich als Experte des Eurovision Song Contest auf.



32 Kommentare

#1 Rosette NoirAnonym
#2 NikoAnonym
  • 08.01.2010, 16:33h
  • Ich würde mich riiiiesig freuen, wenn Herr Geißendörfer die "Wahrheit" gesagt hat zu den "Gerüchten" was den Gesundheitszustand von Frau Uecker betrifft ...

    Oder war es doch bloss eine "Schutzbehauptung" wegen der "Quote" !?

    Na - die wird jedenfalls gehörig in den Keller gehen, wenn "Carsten Flöter" nicht mehr so oft zu sehen iss ... :-(
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#3 XDAAnonym
  • 08.01.2010, 18:52h
  • Antwort auf #2 von Niko
  • Also ich bezweifel, dass die Quote einbrechen wird. So toll ist der Schauspieler jetzt auch nicht und ich glaube eher nicht, dass die Mehrheit oder ein großer Teil der Zuschauer die Sendung ansieht, weil Herr Uecker mitspielt.

    Die Wahrheit ist, dass sie ihn nicht ersetzen wollen, weil er noch lebt und wenn er jetzt stirbt, dann ist es einfacher ihn "pietätvoll" aus der Serie herauszuschreiben ...
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#5 MarkusAnonym
#6 dummfugAnonym
  • 09.01.2010, 10:28h
  • Antwort auf #5 von Markus
  • Ich finde es auch echt dämlich, wenn schwule Männer mit weiblichen Namen und Pronomen beschrieben werden - es sei denn jemand fühlt sich als Frau oder spielt die Rolle wie in der Travestie.

    Das ist doch echt Quatsch: DIE Westerwelle, DER von Sinnen, DIE Ueckerin...
    Wenn jemand das nicht selbst will, schürt das doch nur Vorurteile in der Gesellschaft und wirkt genauso komisch wie schwarzer Hautkrebs.

    Herrn Uecker gute Besserungswünsche
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#7 SerienjunkyAnonym
#8 XDAAnonym
  • 09.01.2010, 11:50h
  • Antwort auf #7 von Serienjunky
  • Wenn es schon französisch sein soll, dann müsste er doch L`Uecker heissen. Dann ist das Geschlecht auch offen.

    Ich denke mal, dass eh nur Huschen sich mit "die" bezeichnen. Und bei denen ist es eh mehr als angebracht.
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#9 stromboliProfil
  • 09.01.2010, 11:55hberlin
  • Antwort auf #6 von dummfug
  • es ist ein spiel mit den normen und geschlechtszuweisungen, ein ironischer "protest gegenüber einer sich in mann und frau einteilenden restgesellschaft.
    Unsd es basiert auf der einsicht: nicht ist so wie vorgegeben, alles in bewegung....
    Dass H.v.Sinnen womöglich mehr eier hat als der gestandene lederkerl ; dass schwesterwelle nicht nur farbige schlipse liebt, sondern auch an schwänzen lutscht; dass der gewöhnliche homosexuelle mehr weibliche eigenschaften in sich birgt, als ihm in der selbstwahrnehmung recht sein kann... alles in diesen wortspielereien enthalten.
    Meine erfahrung sagt: die, die am heftigsten sich als normal/männlich sehen, sind die am leichtesten erkennbaren.. woran dass nun wieder liegen mag? Und das sicher nicht an schwarzen flecken auf der stirn
    Vieleicht liegst du aber mit deiner erkenntnis bereits nahe am ziel: Die rollen sind bereits travestie, auch die heteronormierten. Da bietet sich die satire eigentlich von selbst an!
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#10 daisyAnonym