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Amerikanische Lesben und Schwulen reisen dieses Jahr laut einer neuen Stuide etwas weniger – bei ihnen liegt unter den ausländischen Zielen Deutschland auf dem fünften Rang.

Die Organisation Community Marketing befragte in der 14. "Annual Gay & Lesbian Tourism Study" insgesamt über 4.700 Schwule und Lesben nach ihren Vorlieben beim Reisen. Bei ausländischen Reisezielen liegt Deutschland demnach in Europa auf dem dritten Rang – hinter England und Frankreich, aber vor Italien, Spanien und den Niederlanden. Insgesamt ist Deutschland damit das fünftbeliebteste Reiseziel der Amerikaner, wenn die beiden Nachbarländer Kanada und Mexiko in die Rechnung einbezogen werden. Beliebteste Destinationen in Afrika sind Ägypten vor Südafrika und Marokko, während in Asien Thailand, Hongkong und Japan die ersten Plätze belegen.

Das Top-Reiseziel im Inland ist wie bereits im vergangenen Jahr New York City. Unter Schwulen führt die Metropole am Hudson vor Las Vegas und San Francisco. Lesben zocken dagegen offenbar mehr: Bei ihnen führt Las Vegas vor San Francisco, New York liegt hier nur auf dem dritten Platz.

Weniger und kürzere Reisen wegen Wirtschaftskrise

Die Umfrage zeigt, dass sich auch in dieser Zielgruppe die Wirtschaftskrise niedergeschlagen hat: Erstmals seit Jahren haben deutlich mehr Befragte angegeben, im nächsten Jahr eher weniger reisen zu wollen: So sagten 33 Prozent, sie würden im kommenden Jahr weniger für Urlaub ausgeben; 25 Prozent wollen dagegen mehr investieren. 42 Prozent erwarten keine Veränderung. Öfter wollen die Befragten dagegen Kurzausflüge in ihrer unmittelbaren Umgebung machen.

Szene-Events erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit: So haben 23 Prozent der Befragten in eine andere Stadt besucht, um dort am CSD teilzunehmen. Acht Prozent haben an einer oder mehreren schwul-lesbischen Gruppenreisen teilgenommen.

In ihrem Urlaub setzen Schwule und Lesben vor allem auf Ruhe: 69 Prozent wollen ihren Urlaub für "Erholung" nutzen, 51 Prozent erklärten, sie müssten ihrem Alltag entfliehen. 37 Prozent freuen sich zudem auf einen romantischen Ausflug mit ihrem Partner. Nach sexuellen Abenteuern gelüstet es 14 Prozent. Damit ist Sex beliebter als Shopping, das nur 13 Prozent in der Fremde motiviert. (dk)



12 Kommentare

#1 Globe TrotterAnonym
  • 12.01.2010, 11:40h
  • Und hier meine Urlaubsländer-Top Ten:

    01. Deutschland
    02. Schweiz
    03. Niederlande
    04. Frankreich
    05. USA
    06. Kanada
    07. Australien
    08. Neuseeland
    09. Japan
    10. Großbritannien

    Und hier meine Urlaubsländer-Flop Ten:

    01. Österreich
    02. Thailand
    03. Hongkong
    04. VR China
    05. Vatikanstadt
    06. Ruanda
    07. Afghanistan
    08. Iran
    09. Irak
    10. Uganda

    Viel Spaß.
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#2 gatopardo
#3 maaaartinAnonym
#4 LorenProfil
#5 LorenProfil
#6 Globe TrotterAnonym
#7 MarekAnonym
  • 12.01.2010, 16:19h
  • Und da Tourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig (auch für Deutschland) ist, ist das ein weiterer Beleg, dass Homofreundlichkeit nicht nur aus ethischen und moralischen Gründen unerlässlich ist, sondern auch wirtschaftliche Vorteile bringt.

    Man stelle sich nur mal vor, wieviel Deutschland (nicht nur im Tourismus) verdienen würde, wenn Schwule und Lesben vollständig gleichgestellt wären...
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#8 Liedel
  • 12.01.2010, 21:23h
  • Och nö @ Marek, also natürlich ja zur Gleichstellung, aber noch mehr Ami-Touristen in Berlin? Die können so nervig sein... als ob die Russen, die jetzt auch ihren CSD bei uns feiern wollen, noch nicht reichen

    Frühbuchen ist ja "in". Noch mehr "in" ist natürlich, seine Reiseplanung ins GR- Profil zu schreiben und schon mal Dates für Mai 2011 auszumachen, die dann kurzfristig, wegen der Finanzkrise oder dem S-Bahn-Chaos abgsagt werden.
    Das Pech hat man leider, wenn man in Berlin (oder anderen Großstädten) lebt. Da kommen dann immer so Messages wie: "Ich bin am 31.12. 2012 während der Silvesterparty (mit einer Million Besuchern) an Laterne 115 in Berlin- Tiergarten, wollen wir uns dort treffen"? Wahlweise auch zum CSD an Laterne 97...

    Irgendwie schreib ich hier ja öfter mal, also richte ich meine Reiseplanung natürlich an diesem Forum aus:

    2010 - San Francisco oder Spandau (noch unentschieden),
    2011- Haltern am See, Utzmemmingen, Vatikanstadt
    2012 vielleicht Barcelona, weil Madrid die schwulen Krawall- Touris dann restlos abgeworben hat und die dort ihr Unwesen treiben
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#9 gatopardo
  • 12.01.2010, 22:28h
  • Antwort auf #8 von Liedel
  • Nee Pittiplatsch, Mittel- und Nordeuropäer zieht´s tradionell an spanische Schwulenhochburgen am Meer, auch wenn Madrid viel mehr zu bieten hat.
    Unsere Hauptstadt bleibt das Mekka der Lateinamerikaner und pensionierten Gruppenreise-Europäer durch Prado, Königspalast und trendigem Altstadt-Schwulenviertel Chueca, wo sich Studienrätinnen aus dem Norden mal gerne locker mit Schwuchteln aus dem Zoo ablichten lassen.
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#10 bananasEhemaliges Profil