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Im amerikanischen Portland ist ein 50-Jähriger wegen Totschlags verurteilt worden, weil er bei einer Drogen- und Sexparty einen anderen Mann aus Versehen erschossen hatte.

Dem Landwirt und Homo-Aktivisten Bruce Lavallee-Davidson drohen nun zwischen vier und 30 Jahre Haft. Sowohl die Verteidigung als auch die Staatsanwaltschaft gehen zwar davon aus, dass Lavallee-Davidson das ebenfalls 50-jährige Opfer Fred Wilson nicht töten wollte; allerdings trage er die Verantwortung, weil mit einer Waffe auf einen anderen Menschen gezielt habe, ohne sich zu vergewissern, dass sie ungeladen war.

Der Vorfall ereignete sich am 18. April 2009 im Keller des Mittelklasse-Hauses von Wilson. Dort haben die beiden Männer gemeinsam mit einem 65-Jährigen eine ausgiebige Sexparty gefeiert, bei der auch große Mengen an bewusstseinsverändernden Drogen eingenommen worden sind, darunter Liquid Ecstasy und Marihuana. Sie benutzten dabei auch echte Pistolen in Sex-Rollenspielen.

Zwölf Stunden nach Party-Beginn kam es zum Kopfschuss: Der 65-jährige Teilnehmer beschreibt, wie Lavallee-Davidson plötzlich zu ihm kam und erklärte: "Ich glaube, ich habe ihn getötet". Zwar hatte er die Pistole selbst wohl nicht geladen, wie das Gericht feststellte. Wahrscheinlich hatte jedoch Wilson, der Zeugenaussagen zufolge den Nervenkitzel liebte, eine Patrone in die Pistole gesteckt, um Russisches Roulette zu spielen.

Die Staatsanwaltschaft erklärte im Prozess, es sei die Pflicht des Angeklagten gewesen, die Pistole vor jeder Benutzung zu überprüfen. "Er hat vergessen, die Waffe zu kontrollieren. Das war aber seine Pflicht, weil er den Abzug gezogen hat", so Staatsanwältin Lisa Marchese. Daher sei er des Totschlags schuldig. Die Verteidigung führte dagegen an, dass Lavallee-Davidson den Revolver mehrfach kontrolliert habe und es sich bei dem Fall um einen tragischen Unfall handelte.

Nach nur vier Stunden Beratung sprachen die Geschworenen den Angeklagten schuldig. Sein Strafmaß wird in einem gesonderten Verfahren festgelegt. Die Mindeststrafe liegt bei vier Jahren, da in diesem Fall eine Waffe verwendet wurde. (dk)



#1 Blondes GiftAnonym
  • 15.01.2010, 15:40h
  • Zitat:

    "Wahrscheinlich hatte jedoch Wilson, der Zeugenaussagen zufolge den Nervenkitzel liebte, eine Patrone in die Pistole gesteckt, um Russisches Roulette zu spielen."

    Kein weiterer Kommentar ...

    *kopfschüttelndab*
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#2 hamsterbackeAnonym
  • 15.01.2010, 16:59h
  • also wer auf gbl/ghb und mj leuten in den kopf schießt hat das mehr als grob fahrlässig gemacht. da kann man sich nicht großartig rausreden, dass das die droge xyz war. strafe muss sein.
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#3 KnalltüteAnonym
  • 15.01.2010, 17:20h
  • Schwule und Schußwaffen - sowas paßt doch nicht zusammen! Bei "Queer as folk" (USA-Version) gab es eine Szene, bei der Justin seinen Peiniger die Pistole in den Mund preßt und ihn zwingt, diese oral zu befriedigen. Da lief es mir wirklich eiskalt den Rücken hinunter!

    Das einzige, was Schwule in die Hand nehmen sollten ist eine Wasser- oder Spielzeugpistole, dann wird auch niemand erschossen!
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#4 eMANcipationAnonym
#5 Gay Top AddictAnonym
#6 xv22Anonym
#7 KnallkofferAnonym