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Ein transsexueller Kanadier durfte auf Facebook kein Bild mit entblößter Brust zeigen - obwohl dies für Männer eigentlich erlaubt ist.

Der Kanadier Dominic Scaia hat im Dezember ein Facebook-Profil angelegt, in dem er auch seinen nackten Oberkörper präsentierte. Wenige Tage später löschte die amerikanische Website das Profil - wegen "Nacktheit oder anderen drastischen oder sexuellen Inhalten". Offenbar sahen die Facebook-Verantwortlichen in der operierten Brust immer noch den Frauenbusen - und der ist bei Facebook tabu.

"Ich bin ein Mann, ich habe meine Brust online gestellt und das sollte erlaubt sein", erklärte Scaia gegenüber Xtra.ca. Die Handhabung von Facebook diskriminiere tausende Transsexueller, die in dem sozialen Netzwerk angemeldet sind.

Nach einer Beschwerde erlaubte der Internetriese Scaia, sein Konto zu reaktivieren und seine Bilder erneut hochzuladen. Ein Sprecher erklärte, das Profil sei wegen Arbeitsüberlastung versehentlich gelöscht worden: "Wir wollen unsere Regeln möglichst einheitlich durchsetzen. Mit über 350 Millionen Benutzern kommt es vor, dass wir an diesem Anspruch scheitern". Transsexuelle hätten die gleichen Rechte wie andere, ihre Fotos auf Facebook hochzuladen, solange sie sich an die Regeln hielten. So sei es möglicherweise verboten, ein zu drastisches Bild eines Transsexuellen kurz nach einer Operation zu zeigen.

Bereits im vergangenen Jahr gab es Zensurvorwürfe gegen Facebook, als das Portal das Konto einer 45-jährigen Engländerin löschte. Die brustkrebskranke Frau hatte dort eine Art Fototagebuch über ihre Gesundung geführt. Ihr Konto wurde zunächst gelöscht, weil das Bild eines amputierten Busens "sexueller Natur" gewesen sei - später revidierte Facebook die Entscheidung.

Auch mit dem Wort "gay" hatte die im kalifornischen Palo Alto ansässige Firma ihre Schwierigkeiten. So wurden 2008 Nutzernamen gelöscht, die diese drei Buchstaben beinhalteten (queer.de berichtete). (dk)



#1 PfnuschiAnonym
  • 20.01.2010, 00:49h
  • Ist ja sehr sozial dieses Netzwerk.

    Am liebsten sind die User, wenn sie sich nur über das Wetter und "Hi, wie gehts" unterhalten.

    Alles was nicht einer stockkonservativen Ansicht der Welt entspricht ist natürlich sofort anstössig.
    Man merkt erst wie peinlich das ist, wenn es publik gemacht wird.
    Aber eigentlich geht es denen ja nur darum keine bestehenden und zukünftigen User zu verprellen, bzw den Werbewert hochzuhalten.

    Man könnte ja nur noch 300 statt 350 Mio User haben ...
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#2 LolloAnonym
  • 20.01.2010, 11:17h
  • Blah blah - und dennoch sind die Schwuppen bei Facebook alle um sich zum FICKEN zu verabreden
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#3 PfnuschiAnonym
#4 Angry BitchAnonym
  • 20.01.2010, 13:35h
  • Wsa Facebook sich da erlaubt hat, ist in meinen Augen Korinthenkackerei! Einfach diskriminierend!
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