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Erfurt Der Justizminister von Thüringen, Karl Heinz Gasser (CDU), hat sich mit deutlichen Worten gegen die Pläne der Bundesregierung ausgesprochen, lesbischen und schwulen Paaren mehr Rechte zu geben. Diese Pläne seien "höchst bedenklich", so Gasser (CDU) am Dienstag in Erfurt, "suggerieren sie doch, die homosexuelle Lebenspartnerschaft habe in unserer Gesellschaft die gleiche Aufgabe wie die Ehe und müsse daher auch deren Stellenwert erhalten." Die rechtliche Situation von Homo-Ehen habe sich bereits durch das Lebenspartnerschaftsgesetz von 2001 "erheblich verbessert", so Gasser, eine völlige Gleichstellung könne und dürfe es jedoch nicht geben. "Der schwulen oder lesbischen Lebenspartnerschaft fehlt u.a. die 'generative', d.h. erzeugende bzw. fortpflanzende Funktion der Ehe, um sie mit dieser gleichstellen zu können. Allein die Ehe - und eben nicht die Lebenspartnerschaft - bildet die Keimzelle der Familie und somit die Grundlage für den Fortbestand unserer Gesellschaft", so der Justizminister, dessen Vorgänger Dr. Andreas Birkmann in Karlsruhe gegen das LPArtG klagte. "Gerade in Zeiten, in denen dieser Fortbestand durch zunehmende Überalterung und Kinderlosigkeit gefährdet sei, stellt die Gleichstellung von Lebenspartnerschaft und Ehe ein völlig falsches Signal dar", so Gasser. "Ehe und Familie verdienen unsere ganze Unterstützung." (nb/pm)



#1 wolfAnonym
  • 16.06.2004, 18:25h
  • wir lieben unsere neuen bundesländer, aber es ist noch immer dasselbe, das einzige was stört sind die einheimischen.
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#2 wolfAnonym
  • 16.06.2004, 18:30h
  • NACHTRAG:
    bevor mich jemand falsch versteht, der mache sich mal die geschichte der treuhand klar und die wundervollen affären einiger vergangenen minister aus den neuen ländern. dann wäre ja noch uns angela, die demokratie im schnellkurs begriffen hat in der richtigen partei :
    hat so bischen was von maggie thatcher !!!
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#3 gerdAnonym
  • 16.06.2004, 22:42h
  • NA mal nicht so vorschnell...

    In Berlin hat Wowereit unter SPD/PDS-Senat sehr vorbildhaft die Landesgesetze angepasst und eine gute Antidiskriminierungsgesetzesanpassung durchgesetzt.

    Die Aussage stammt von einem CDU-Vertreter, was maßgeblich ist und nicht das er aus dem Osten ist.

    Innerhalb der CDU ist umstritten, wie man zu dem Lebenspartnerschaftsgesetz und weiteren Verbesserungen steht...schade ich hatte gehofft das CDU-Thüringen mittlerweile umgedacht hat.

    Aber andere CDU-Landesfraktionen denken anders...
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#4 BebeAnonym
  • 19.06.2004, 12:18h
  • Ach was, da hat jemand nach der Europa-Wahl ein Gefühl der Stärke bekommen und meint jetzt, seinen Feinden drohen zu müssen.

    Das man dazu wieder Kinder benutzt, ist ja nichts neues. Aber traurig!
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