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Eine Journalistin wollte wissen, wie sich das beste Stück von David Beckham anfühlt: Sie griff dem Fußballstar bei einem Pressetermin in Mailand beherzt in den Schritt - und übt Kritik an dem, was sie fühlte.

Fernsehmoderatorin Elena Di Ciocci pirschte sich den Spieler des italienischen Erstligisten AC Mailand heran, als er auf der Straße Interviews gab. Mit dicken Handschuhen griff sie dann dem etwas verwirrten 34-Jährigen in die sensible Zone. Beckham wich völlig entgeistert in der Menge zurück und wurde von Leibwächtern abgeschirmt - gleich darauf suchte er Zuflucht in seinem Wagen.

Grund für den nicht alltäglichen Zugriff: Di Ciocci wollte für ihre Satireshow "Le Eine" ("Die Hyäne") wissen, ob Beckham wirklich seine Unterhose so ausfüllt, wie es Bilder aus einer Armani-Werbekampagne vermuten lassen. Auf ihnen ist Beckham in Unterhose zu sehen - mit einer beeindruckenden Ausbeulung. Di Ciocci wollte nun als gute Journalistin herausfinden, ob bei den Bildern "im Genitalbereich nachgebessert worden" ist. Denn bereits 2007 gab es Spekulationen in den britischen Medien, ob sich Beckham eine Gurke in den Slip gesteckt hatte (queer.de berichtete).

Youtube | Der Penistest im italienischen Fernsehen

„Beckham hat einen Kleinen“

Die 35-jährige Komikerin war nicht begeistert von dem, was sie gefühlt hat. Nach dem Penis-Test rannte sie die Straße entlang und schrie: "E' piccolo, Beckham" ("Beckham hat 'nen Kleinen"). Später schrie sie auf Beckham ein, der bereits in seinem Wagen auf dem Fahrersitz Platz genommen hatte: "Du hast uns verarscht. Wie konntest du nur, David?". Sie fragte den Spieler, ob er seine Armani-Unterhose mit Watte ausgestopft habe. Zu Ehrenrettung von Beckham muss erwähnt werden, dass die Temperaturen in Mailand auf null Grad gesunken waren.

Beckham ist seit wenigen Wochen nicht mehr das Armani-Model. Diesen Job hat der portugiesische Nationalspieler Cristiano Ronaldo übernommen (queer.de berichtete). Auch Ronaldo hat eine gute Ausbeulung in die Unterhose gelegt - und wird sich nun vorsehen, wenn er eine italienische Journalistin mit Handschuhen zu Gesicht bekommt. Immerhin hat Di Ciocci in ihrer Sendung einen "Vergleichstest" angekündigt. (dk)



35 Kommentare

#1 bananasEhemaliges Profil
#2 LorenProfil
  • 22.01.2010, 18:49hGreifswald
  • Die Dame hat Humor. Hoffentlich auch dann, wenn ihr demnächst mal einer auf der Straße an die Titten fasst .
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#3 kapinjalaAnonym
  • 22.01.2010, 18:53h
  • Man stelle sich vor, ein Journalist würde einer Frau zwischen die Beine greifen...Merkt jemand was?
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#4 MarekAnonym
  • 22.01.2010, 19:20h
  • Was für eine Proletin!!

    Würde man das als Mann bei einer Frau machen, würde man (zu Recht) eine Ohrfeige und eine Anzeige wegen Nötigung bekommen...

    Manche Leute meinen, sie seien witzig, dabei sind sie nur dumm, penetrant und meinen auch noch, sie seien die tollsten.

    So welche gibt es ja auch in der deutschen Medienlandschaft. Aber für alles gibt es auch immer noch dümmere, die das gut finden...

    (Hätte zwar nicht gedacht, das ich David Beckham mal in Schutz nehmen würde, da ich ihn eigentlich gar nicht mag, aber in dem Fall, musste das mal gesagt werden.)
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#5 PierreAnonym
  • 22.01.2010, 19:41h
  • Das soll also Gleichberechtigung sein?
    Man stelle sich das mal umgekehrt vor:
    Ein Reporter geht z. B. Madonna zwischen die Beine, um zu fühlen wie groß die Vagina ist.
    Was würde mit diesem Reporter passieren?
    Gefängnis nicht unter 2 Jahren.
    Und umgekehrt ist das also ein Spaß und straflos?
    Tolle Welt.
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#6 sprinterinAnonym
  • 22.01.2010, 21:19h
  • Null Sportsgeist bei dieser Dame.
    Den Kürzeren ziehen und dann hysterisch
    duch die Gasse schreien.

    Ein Zweifel bleibt: Ist Beckham eine Frau ?
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#7 Diz!Anonym
  • 22.01.2010, 22:48h
  • Ernsthaft: Was ne schrecklich dämliche Kuh!
    in Deutschland würde sie für Pro7 arbeiten. Oder RTL2. Oder ...
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#8 Aramis
  • 22.01.2010, 22:55h
  • Antwort auf #5 von Pierre
  • Pierre schreibt am 22.01.2010, 19:41:30 Uhr:
    Man stelle sich das mal umgekehrt vor: Ein Reporter geht z. B. Madonna zwischen die Beine, um zu fühlen wie groß die Vagina ist.

    Nun ja... da dürfte sich alles ziemlich gleich anfühlen... und Frauen zeigen ihre Silikon-Ballons ja gerne... da muß man nicht unbedingt tasten...
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#9 eMANcipationAnonym
  • 23.01.2010, 02:31h
  • Antwort auf #5 von Pierre
  • So ungefähr!

    Für mich zeigt es einmal mehr, wie sehr sich Männer zu willigen Idioten von Frauen machen (lassen).

    Zur dringend überfälligen Emanzipation des Mannes gehört auch, mit dem "Ladies first"- und "Zu Frauen muss man immer ganz besonders nett sein"-Getue, das ja auch unter schwulen Männern stark verbreitet zu sein scheint (Kompensation der empfundenden Abweichung von der indoktrinierten "Norm"), endlich Schluss zu machen!

    Heteronormativität macht eben Männer nicht weniger unfrei als Frauen - ganz im Gegenteil, wie aktuelle empirische Daten z.B. zur Jugendsexualität klar belegen. Die heterosexistische Eintrichterung von Kindesbeinen an konditioniert Männer darauf, sich einzubilden, Sexualität, Zärtlichkeit, Liebe und Partnerschaft "natürlich" über Frauen zu definieren und von Frauen abhängig zu machen. Die aggressiv und zwangseinfältig heterosexistischen Bilder der Massenmedien verstärken diese Indoktrination in den letzten zehn Jahren ganz dramatisch.

    Auch Social Communities des Web 2.0 wie z.B. Facebook, die inzwischen für jede Schulklasse zur "Pflichtveranstaltung" gehören und in denen jeder mehr oder weniger genötigt wird, sich schon in frühester Jugend der Heterosexualität zuzuordnen ("Ich bin interessiert an... Frauen!") erhöhen massiv die soziale Kontrolle gerade in sexueller Hinsicht und erschweren es jedem jungen Menschen, sich wirklich frei und unbefangen zu entdecken bzw. von den (anerzogenen / eingetrichterten) Erwartungen seiner Peer Group abzuweichen.

    Eben daran müssen wir in dieser Gesellschaft endlich etwas ändern!
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#10 kapinjalaAnonym