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Am Dienstag findet ab 16 Uhr in Berlin eine Demonstration für die Einhaltung der Homo-Rechte in Honduras nach dem Militärputsch statt.

Homo-Aktivisten vom "Queeren Bündnis Walter Tróchez" wollen dann vom Auswärtigen Amt zur FDP-Parteizentrale ziehen, um gegen die Politik der Bundesregierung zu demonstrieren. Die Homo-Demo findet im Anschluss an die Kundgebung der Koordinatoren um 15 Uhr vor dem Auswärtigen Amt statt, in dem generell gegen die Anerkennung des Staatsstreiches protestiert wird.

Hintergrund: Seit dem Militärputsch im vergangenen Sommer werden in Honduras vermehrt Menschenrechtsaktivisten verhaftet, verschleppt und ermordet. Unter ihnen auch Walter Tróchez, er wurde am 13. Dezember 2009 aus einem fahrenden Auto heraus gezielt erschossen wurde. Vorher war der Homo-Aktivist bereits in Polizeigewahrsam verprügelt und wegen seiner sexuellen Orientierung beleidigt worden.

Er hatte insbesondere die Ermordung von zahlreichen Transgendern und Schwulen seit dem Militärputsch und die Nichtaufklärung dieser Verbrechen angeprangert. Die bereits zuvor angespannte Situation für Schwule, Lesben und Transsexuelle hat sich nach dem Putsch dramatisch verschlechtert.

Am Mittwoch soll der unter den faktischen Bedingungen eines Ausnahmezustands gewählte Präsident Porfirio Lobo ins Amt eingeführt werden. Dagegen will die Honduras-Koordination protestieren.

Das "Queeren Bündnis Walter Tróchez" will dann zur FDP-Zentrale ziehen. Als Gründe nannte die Gruppe, dass der FDP-Vorsitzende und Außenminister Guido Westerwelle sowie der FDP-Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel maßgeblich in der Entscheidung der Bundesregierung über eine Anerkennung der Regierung snd. "Noch wichtiger ist uns allerdings, auf die in dieser Sache unerträgliche Position und aktive Rechtfertigungspolitik der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung in Honduras aufmerksam zu machen", heißt es in einer Presseerklärung. "Bereits wenige Stunden nach dem Militärputsch legte der Projektleiter des Honduras-Büros der Naumann-Stiftung, Christian Lüth, eine Erklärung vor, in der er den Militärputsch rechtfertigt und ihn als Akt der Stabilisierung der Demokratie verteidigt." (pm)

Demo: Dienstag, 26. Januar ab 15 Uhr vor dem Auswärtigen Amt in Berlin (Werderscher Markt 1), ab 16 Uhr queere Kundgebung.



#1 AquadrahtEhemaliges Profil
  • 25.01.2010, 19:19h
  • Das ist doch wieder diese Stiftung, die in Europa
    homophobe Artikelverteiler unterstützt (EF, u.ä.)
    Und selbst mit Steuergeldern gefüttert wird.

    Findet Schnarri das nicht doppelt pervers ?
    Und wenn nicht, warum ?

    Man muss ihr auch in Stuttgart etwas vor die Kameras schieben.

    Nir Katz ?, Walter Tróchez ?

    Uns nicht egal.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 26.01.2010, 14:32h
  • Noch ein Land, was sich als Gay-Reiseziel nicht geeignet ist! Leider gibt generell die derzeitige Situation in Zentralamerika Anlaß zur Sorge (siehe Erdbeben in Haiti und Homohatz in Jamaika).
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