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  • 26.01.2010           27      Teilen:   |

Der Pleitegeier kreist über TIMM

Die DFW Deutsche Fernsehwerke GmbH hat Insolvenz angemeldet - der Betrieb des schwulen TV-Senders TIMM läuft aber vorerst weiter.

Bereits vergangenen Donnerstag hat die Firma beim Amtsgericht Charlottenburg Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, berichtet das Medienmagazin DWDL.de. Grund sei der "Nachfinanzierungsbedarf beim weiteren Ausbau des Fernsehsenders 'Timm'" gewesen. Der Sender will sich erst in den nächsten Tagen zu seiner Zukunft äußern, erklärte er auf Anfrage von DWDL.de. Jetzt spekuliert das Medien-Fachportal darüber, ob TIMM seinen Sendebetrieb in den nächsten Wochen fortführen kann.

Die TIMM-Macher hoffen offenbar, durch eine Insolvenz den ersten deutschen Schwulensender zu sanieren. Insolvenzverwalter ist der Berliner Rechtsanwalt Dr. Jürgen Wallner.

Fortsetzung nach Anzeige


TIMM startete am 1. November 2008 als Free-TV-Sender. Es war einer der ungünstigsten Senderstarts, denn damals erreichte die Wirtschaftskrise Deutschland und der Werbemarkt brach ein. Als Verbreitungsweg setzte TIMM vor allem auf digitalen Kabel- und Satellitenempfang. Der Sender zeigt altbekannte amerikanische und britische Produktionen wie "Denver-Clan" und "Absolutely Fabulous", aber auch Erstausstrahlungen wie die Flugbegleiterserie "Mile High". Auch die Casting-Show "RuPaul's Drag Race" wurde hier erstmals in Deutschland gezeigt (queer.de berichtete).

Dazu produzierte die GmbH Shows wie "TIMMousine" oder die Dating-Show "Mancheck". Zudem wurden eigene Nachrichten gezeigt. Bereits im Mai letzten Jahres sah es beim Sender düster aus, als er sich von 25 freien und festen Mitarbeitern trennte (queer.de berichtete). Im September verkündete die DFW Deutsche Fernsehwerke GmbH dann, dass neue Investoren gefunden wurden; darunter das Land Nordrhein-Westfalen (queer.de berichtete). Offenbar reichten die Mittel aber nicht aus, um den Kanal profitabel zu machen. (dk)

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Reaktionen zu "Der Pleitegeier kreist über TIMM"


 27 User-Kommentare als Feed (RSS 2.0, ?)

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Die ersten:   
#1
26.01.2010
17:01:13


(0, 2 Votes)

Von VolumePro
Aus Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 23.06.2008


Wie ich es vorausgesagt habe.


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#2
26.01.2010
17:06:30


(+1, 3 Votes)

Von XDA
Antwort zu Kommentar #1 von VolumePro


Konnte ich mir auch denken, dass TIMM auf mittlere Sicht pleite geht. Würde nur Geld abwerfen, wenn eine Umstrukturierung in Richtun 9 LIVE folgen würde, aber da kann man lieber ganz aufhören ...


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#3
26.01.2010
17:35:19


(+3, 5 Votes)

Von gatopardo
Aus Madrid-Landkreis (Spanien)
Mitglied seit 02.05.2008


Die andauernd laufenden anglo-amerikanischen Abfallprodukte sind sowieso nicht mehr zu ertragen. Man schaltet aber dann hin und wieder doch noch ein, um schwule Nachrichten aus unserem authentischen Umfeld oder auch mal gute, aber seltene eigene Berichte zu sehen, die uns von der ewigen heteronormativen Berieselung auf anderen Kanälen ablenken. Allein deswegen fände ich es recht schade, wenn man diese Möglichkeit nicht mehr hätte.


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#4
26.01.2010
17:44:54


(-3, 3 Votes)

Von Robby


Also - wenn ich schwul fernsehen will, geh ich in die Videothek und leih mir nen schwulen Porno :-) Ansonsten halte ich nicht viel davon, das es auch im Fernsehen einen Subkultursender gibt ...

Der grosse Fehler war, das Timm nicht flächendeckend in alle Haushalte übers Kabelnetz gesendet wurde! Und einen Reciever hat noch lange nicht Jederman(n) zuhause stehen :-( Soi ist und bleibt es eben ein "Spartensender" unter vielen ...


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#5
26.01.2010
17:49:54


(+4, 4 Votes)

Von Frankyboy
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von VolumePro


Was soll denn dieser Spruch? Überleg mal genau, was Du da sagst...
Wenn niemand irgendetwas ausprobieren oder versuchen würde, würde sich in unserer Welt auch ziemlich wenig ändern. Hier hatten Leute für unserer "Community" eine Idee, diese auch glücklicherweise umgesetzt, und dann so einen Spruch aus eigenen Reihen... Aber das sind wir ja gewohnt, keine Schwuchtel gönnt der anderen was! Schade und traurig zugleich...


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#6
26.01.2010
17:51:00


(+3, 3 Votes)

Von marc33ffm
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Schade. Echt schade. Die Eigenprodukionen wie Homecheck, Timmosine und TimToday haben gefallen. Leider kostet die Produktion wohl zu viel Geld. Wenn das Licht bei Timm ausgeht, würde ich mir wünschen, wenn die wo anders ein Nische oder Fenster finden um teilweise weiter zu senden.


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#7
26.01.2010
17:59:30


(+4, 4 Votes)

Von Lars


Tja, das zeigt doch mal wieder: Nach außen hin gibt man sich in der Werbebranche homofreundlich, es wird immer wieder betont, wie interessant doch Schwule als Zielgruppe seien (überdurchschnittlich gebildet, mit überdurschncittlichem Einkommen ausgestattet und entsprechend konsumfreudig).

Wenn man dies immer liest/hört, könnte man meinen, die Werbeindustrie müsste regelrecht auf die Errichtung eines Senders wie TIMM gewartet haben.

Wenn es dann jedoch konkret darum geht, auf einem Sender für die Homozielgruppe Werbung zu schalten, dann hält man sich doch lieber zurück. Bis auf wenige große und namhafte Unternehmen (z.B. Ford, Mini, Zott) hatte man wohl doch Angst vor solch einem Schritt?! Die meisten Spots auf TIMM kamen und kommen nur von kleinen, weniger finanzstarken Unternehmen und Organisationen.

Ein weiterer Grund für die Zurückhaltung könnte allerdings auch sein, dass es für TIMM keine GfK-Einschaltquoten gibt, welche nunmal DIE Währung schlechthin sind im Fernsehbereich. Wie will man Werbekunden gewinnen, wenn man denen nicht sagen kann, ob für den Betrag X nun 5.000, 20.000 oder 100.000 Menschen deren Spots sehen?

Drücken wir den Sanierern die Daumen, denn - obwohl sicher nicht alles toll ist bei TIMM - hat der Sender doch die für mich zuvor völlig unattraktiv gewordene deutsche Fernsehlandschaft wieder einen Tick interessanter gemacht.


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#8
26.01.2010
18:14:00


(+2, 2 Votes)

Von remixbeb
Antwort zu Kommentar #7 von Lars


Schade eigentlich. Allerdings wundert es mich nicht wirklich. Denn selbst ich als schwuler TV-Konsument habe es immer weniger geschaut. Der Grund war / ist vor allem, dass in letzter Zeit fast nur noch diese elenden Serien gelaufen sind. Die netten Sachen (Homecheck, Reise-Sendungen etc.) haben einen viel zu kleinen Anteil am Gesamtprogramm. Außerdem habe ich mich immer gefragt, warum es keinerlei herkömmliche TV-Werbung gibt. Denn so finanzieren sich die meisten Sender wohl am ehesten. Und kommt mir jetzt bitte nicht damit, dass kein Unternehmen auf einem "schwulen" Sender werben möchte. Ich bin mir sicher, dass die bei einem interssanten Programm kein Problem damit hätten. Wenn dann natürlich 5 Folgen Denver Clan hintereinander kommen und ab und zu Werbung, dann ist es nicht sehr attraktiv für die.


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#9
26.01.2010
18:19:18


(+2, 4 Votes)

Von remixbeb
Antwort zu Kommentar #7 von Lars


@ Lars: Wie gesagt. Ich bin davon überzeugt, dass das keine Homophobie bei den Unternehmen ist, sondern eher Renatbilität. Und so rechnen WIrtschaftsunternehmen nun mal. Keiner schaltet Werbung zum Spaß, sondern möchte etwas davon haben. Deshalb kostet Werbung zu bestimmten Zeiten oder zwischen bestimmten Sendungen mehr als bei anderen.
Wenn aber das Programm so beliebig ist (und sorry, hatte manchmal schon das Gefühl, dass es nur darum geht, die Sendezeit voll zu bekommen), dann ist das Ganze nicht sehr attraktiv. Schwule Zielgruppe hin oder her


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#10
26.01.2010
18:19:35


(+1, 1 Vote)

Von jochen
Aus münchen (Bayern)
Mitglied seit 03.05.2008


Das find ich aber sehr schade, wenn TIMM nicht mehr senden würde.

Die Präsenz eines schwulen Sprachrohr in der digitalen Fernsehwelt wäre sehr wichtig.
(Allein bei "zattoo.com" gibt es vier!! kirchliche Sender)

Mir haben besonders die Nachrichten und die Live-Übertragungen bei TIMM gefallen.

Naja... vielleicht ist ja noch nihct das letzte Wort gesprochen und es gibt noch anderweitige Lösungen.

Denn, - Totgesagte leben länger.
( Ähnlich wie bei dem TV-Sender "Vox".)
Wollen wir es hoffen!


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