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Erstmals bietet in einem der wenigen legalen US-Bordellen ein Mann seine Dienste an - "Markus" will aber nur Frauen seinen Service gewähren.

Der 25-jährige "Markus" wurde von der "Shady Lady Ranch" eingestellt, einem legalen Bordell in der Wüste Nevadas. Der ehemalige Elitesoldat der Marines verlangt für eine 40-minütige Session 200 Dollar (143 Euro).

Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, haben die Behörden des Staates und des Bezirks erstmals zugestimmt, dass ein Mann sexuelle Dienstleistungen anbieten darf. Das Geschäft startete für "Markus" Anfang des Jahres langsam, jetzt soll er bereits mehrere Kundinnen gehabt haben.

"Markus" ist die neue Rosa Parks

"Markus" hat in einem Interview mit dem Magazin "Details" bereits erklärt, dass er nicht als "Prostituierter" arbeitet sondern als "Ersatz-Liebhaber" und dabei für Bürgerrechte kämpft: Er setze sich für Männer ein, die auch ihren Körper verkaufen wollen. Dabei vergleicht er sich mit Rosa Parks. Die wie "Markus" aus Alabama stammende Schwarze brachte 1955 die Bürgerrechtsbewegung ins Rollen, als sie sich weigerte, für einen Weißen ihren Bussitz freizugeben.

Genau in ihrem Sinne diskriminiere er bei seinen Kundinnen niemanden aufgrund deren Rasse, Hautfarbe oder Herkunft, erklärte der Callboy. Eines stellte er aber klar: Männer bietet er seine Dienste nicht an. Auf der Website ist unter seinem Namen der Eintrag "For Ladies Only" vermerkt - eine Einschränkung, die bei seinen Kolleginnen nicht auftaucht. Die Bordellbesitzer erklärten auf Presseanfragen, sie überließen ihren Angestellten die Auswahl ihrer Kunden.

Nevada ist gegenwärtig der einzige US-Bundesstaat, in dem Prostitution nicht verboten ist. Die rund 30 legalen Bordelle werden von den Behörden streng überwacht. In den Touristenmetropolen Reno und Las Vegas gibt es kein einziges Bordell. Die dort angebotenen sexuellen Dienstleistungen sind - eigentlich - verboten. (dk)



27 Kommentare

#1 gatopardo
  • 28.01.2010, 15:50h
  • Es ist sein gutes Recht, nur für Frauen dazusein, wenn es stimmt, dass er rein gar nichts für dasselbe Geschlecht empfindet. Guten Homo-Sex kann ein Prostituierter auch wohl nur leisten, wenn er selber entweder schwul ist oder zumindest einige Lust bei Männern verspürt. Ich weiss nicht, wie das die meisten von uns hier sehen, aber ich ziehe in jedem Falle beim Sex einen Kerl vor, der völlig schwul ist und nur auf Männer steht.
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#2 alexander
  • 28.01.2010, 16:01h
  • tja, wie sagte schon vor 40 jahren eine gute, weltoffene freundin von mir :
    es gibt ihn, den grundlegenden unterschied zwischen frau und mann "loch fällt nicht um" !
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#3 Sexy CoolnessAnonym
  • 28.01.2010, 16:09h
  • Ich hoffe, daß in der Amtszeit Präsident Obamas in den USA die Prostitution in allen Bundesstaaten endlich zulässt. Es ist schon verwunderlich, warum ausgerechnet Nevada als einzigster Staat von dem Verbot ausgenommen ist. Bei uns in Deutschland wäre ein Prostitutionsverbot undenkbar. Dann wär die Arbeitslosenzahl noch höher.
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#4 alexander
  • 28.01.2010, 16:16h
  • wie vor ein paar tagen bei t-online zu lesen war, möchte das ehepaar im rentenalter, dass die shady lady ranch betreibt, einen neuen geschäftszweig, eben männer anbieten. allerdings mit der massgabe, den laden sofort wieder zu schliessen, wenn sich männer als kunden einfinden !?
    angeblich stehen die bewerber zu hunderten schlange ?
    die konkurrenz sieht es gelassen, sie glauben an keinen geschäftserfolg, weil den kundinnen der weg zu weit sei, 200 miles from las vegas, mitten in der wüste.
    offensichtlich fahren männer weiter !

    na dann lassen wir mal den markus um die "bürgerrechte" kämpfen !?
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#5 remixbebAnonym
  • 28.01.2010, 17:42h
  • wow! Was ein toller Artikel! "..sagt NEIN zu Schwulen"! Soll damit mal wieder der Eindruck erweckt werden, jemand ließe sich über die armen Schwulen aus?? Find ich daneben. Und zwar genau deshalb, weil der Artikel absolut nichts damit zu tun hat. Wenn er auf Frauen steht, dann ist das okay so. Genauso wenig, wie ich mit einer Frau in die Kiste würde.
    Abgesehen davon: Ist so etwas wirklich einen Artikel wert?!
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#6 bananasEhemaliges Profil
  • 28.01.2010, 18:15h
  • Ich würde den überhaupt nicht buchen (wenn ichs müßte). Weder als Hetero noch als Homo. Kurze Beine, lange Arme. Irgendwie kommt mir das bekannt vor ....Ich glaube, aus dem Vorabendprogramm bei VOX.
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#7 eMANcipationAnonym
  • 28.01.2010, 19:15h
  • Antwort auf #5 von remixbeb
  • Du willst - wie so viele von "uns" - mal wieder nicht die kleinen, aber entscheidenden Unterschiede wahrhaben.

    Zum Beispiel:

    Auf der Website ist unter seinem Namen der Eintrag "For Ladies Only" vermerkt - eine Einschränkung, die bei seinen Kolleginnen nicht auftaucht.
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#8 Right Wing GayAnonym
  • 28.01.2010, 20:51h
  • Und warum soll bei seinen Kolleginnen "For Ladies only" stehen? Lass ihn doch seine Dienste anbieten an wenn er will! Ist doch ein freies Land!
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#9 eMANcipationAnonym
#10 KameliendameEhemaliges Profil