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Jetzt auf DVD: der dritte Teil der wunderbar-überdrehten und politisch absolut unkorrekten Sexkomödie.

Von Carsten Weidemann

Die ersten beiden "Eating Out"-Filme gehören bereits zu Kultfilmen in der schwulen Community, die man sich bei einem gemeinsamen Videoabend mit Prosecco ansieht: Der erste wieder der zweite Teil zeigt Typen, die sich als gay respektive hetero ausgaben, um sich dem Objekt ihrer Begierde zu nähern. Nun geht es munter weiter in der Fortsetzung der Fortsetzung, die gerade auf DVD erschienen ist: "Eating Out 3 - all you can eat".

Diesmal fälscht der schüchterne Casey mit Hilfe seiner neuen besten Freundin Tiffani van der Slut (herrlich komisch: Rebekah Kochan, die ihre Rolle wiederaufnimmt) sein Profil im Onlineportal, um den göttlichen Zak zu beeindrucken. Doch natürlich läuft wieder nichts so, wie es sollte: Der Schwindel fliegt auf, es gibt mehr als eine megapeinliche Situation - und der Einsatz aller Beteiligten ist nötig, damit die beiden Schnuckel doch noch zusammenfinden.

Wer die ersten beiden Teile geliebt hat, wird hier wieder voll auf seine Kosten kommen: Randvoll gespickt mit witzigen Anspielungen ("gayer than a Kevin-Spacey/Anderson-Cooper-Chicken-Sandwich") zieht die Komödie alles durch den Kakao, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Besetzt mit durchtrainierten und offen schwulen Jungs sowie Helden der US-Filmszene (Mink Stole, Leslie Jordan) schafft es "Eating Out 3" bei allem Schenkelklopfen und Schwanzwedeln eine vollwertige Mahlzeit auf die Leinwand zu zaubern. Der Film schämt sich nicht, "All-you-can-eat-Büffet" statt Gourmet- Küche zu sein, daher gilt: Während des Kicherns - Schlucken nicht vergessen! Aber das weiß man ja schon alles von Teil eins und zwei.

Eating Out 3 - all you can eat, Regie: Glenn Gaylord, USA 2009, mit Rebekah Kochan, Daniel Skelton, Chris Salvatore, Michael Walker, John Stallings, Mink Stole, Leslie Jordan, Julia Cho, OmU, FSK 16, Pro-fun Media

Youtube | Trailer zum Film


#1 Dress for LessAnonym
  • 04.02.2010, 14:07h
  • Schade, daß es den Film nicht in der deutschen Synchronfassung gibt! Ich hätte mir ihn nämlich gerne gekauft! Chance vertan!
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#2 eMANcipationAnonym
  • 04.02.2010, 22:36h
  • Immer wieder erstaunlich und erschreckend, dass nicht einmal wir unsere eigene sexuelle Identität für interessant und spannend genug halten, um sie in unseren raren medialen Machwerken nicht auch noch manisch in einen heterosexuellen/-sexistischen Kontext stellen zu müssen. Wie so oft: Die Ursache des Problems liegt ebenso wie die Lösung mindestens so sehr bei uns wie bei anderen.
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