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Der US-Sänger Adam Green will nach seiner Scheidung auch mal Sex mit Männern probieren. Den Richtigen hat er aber noch nicht gefunden.

Nicht einmal ein Jahr hielt die Ehe zwischen dem New Yorker Musiker Adam Green und der Musikerin Loribeth Capella. Jetzt ist er geläutert: Eine neue feste Beziehung könne er sich nicht vorstellen, erklärte er im Interview mit "Brigitte Balance". Vielen Schwulen macht er aber Hoffnung: "Ich werde bald mal Sex mit Männern ausprobieren. Ich bin überzeugt, dass wir alle bisexuell sind." Bisher habe er aber noch keinen Mann gefunden, "der mich wirklich angemacht hätte."

Aber aufpassen, Jungs: Der Sänger verrät auch, dass er nicht grad einfach ist. "Loribeth warf mir vor, unter unheilbaren sozialen Phobien zu leiden. Dass ich ständig versuchte, die durch Alkohol zu kurieren, mag auch eine Rolle gespielt haben", so Green. Er fürchte sich vor Menschen und könne nur betrunken auftreten, habe aber nach der Trennung in einer Psychotherapie seine Ängste überwunden.

Zuletzt haben vor allem Künstlerinnen über ihre bisexuellen Neigungen gesprochen, darunter etwa die britische Sängerin Amy Winehouse oder die amerikanische Newcomerin Lady Gaga (queer.de berichtete). Auch "Blue"-Sänger Duncan James erklärte vor einem halben Jahr, dass er sowohl auf Männlein als auch auf Weiblein stehe (queer.de berichtete).

Adam Green hat vor sechs Jahren mit Liedern wie "Jessica" oder "Friends of Mine" vor allem unter Studenten eine treue Fangemeinde aufgebaut. Dabei ist er in Deutschland populärer als in seiner Heimat Amerika. Bislang hat er fünf Alben veröffentlicht, das neueste ("Minor Love") kam erst im vergangenen Monat in die Läden. Er stellt es in einer Konzertreihe in Deutschland vor: So kommt er vom 18. bis 23. Februar nach Hamburg, Köln, Berlin und München.

Wegen seiner sozialen Phobien spielte Green im Album "Minor Love" fast alle Instrumente selbst ein. Frauen sollen seinen Angaben zufolge generell gar keinen Zutritt zum Aufnahmestudio gehabt haben. (dk)

Youtube | Adam Greens "Jessica"
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#1 eMANcipationAnonym
  • 05.02.2010, 12:22h
  • Schon interessant, dass ausgerechnet die, die sich in ihrer Biographie nicht gerade durch eine männliche / schwule Emanzipation gegenüber der heteronormativen Gesellschaft hervorgetan haben, sich dazu berufen fühlen, uns zu erzählen, was wir angeblich alle sind.

    In Wahrheit ist das eine Beleidigung für alle selbstbewussten schwulen Männer. Aber es macht auch deutlich, wohin die Reise geht: Homosexualität soll irgendwie im ÜBER(!)geordneten heterosexuellen Kosmos verortet und dabei zugleich marginalisiert werden.

    Oder anders formuliert: Homosexualität als Anhängsel heterosexueller Balzrituale. Beliebig abstellbar und veränderbar. Was las ich neulich bei stern.de zum Thema "Bisexualität": "Wer gestern schwul war, kann morgen seine Traumfrau finden." Da führen uns heteronormative Medien vor, worum es hier eigentlich geht!
    www.stern.de/wissen/gesund_leben/seele/2-bisexualitaet-sexue
    lle-grenzgaenger-521965.html
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#2 gniwerjProfil
  • 05.02.2010, 14:13hdortmund
  • Antwort auf #1 von eMANcipation
  • Schon interessant dass ausgerechnet die, die sich während ihrer Sozialisation lediglich auf ein Thema reduzieren (Akzeptanz), sich dazu aufspielen müssen, der Gesellschaft erklären zu wollen, was sie gerade NICHT zu sein hat.

    Wie ...but alive so schön schrieben/sangen/musizierten: "All die hohen Ideale retten nicht davor ein Arsch zu sein." (bitte nicht wörtlich nehmen;))
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#3 Olaf_LEO
#4 eMANcipationAnonym
#5 Pappa RazziAnonym
  • 05.02.2010, 15:12h
  • Eine weise Entscheidung! Adam, es wird Dir einen Riesenspaß machen! Sextasy forever!
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#6 notgnirrac evetsAnonym
#7 maaaartinAnonym
  • 05.02.2010, 16:08h
  • ach du meine güte, schon wieder so'n indie hering der uns den david bowie macht.

    jaja, total bi und so.bei den jungs gehört sowas zum thema aufarbeitung von 70er rockklischees dazu und ist das bunte tüpfelchen in der biographie.
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#8 Olaf_LEO
#9 Wag the dog Anonym
  • 05.02.2010, 16:54h
  • Hö, hö, wau, wau..

    Seine Mutter ist Psychaterin.
    Adam Green ist dünn und blaß, und alles an ihm scheint zu rutschen, die Hose, das Grinsen, die Augen.*

    Adam Green: «Ich bin ein Bernhardiner»**

    Adam, Sie überraschen mit einem neuen Haarschnitt.
    Adam Green: Richtig, richtig. Die Matte ist ab. Der Herr Green trägt seine Haare nun kurz und pflegeleicht. Das ist praktisch. Der Kopf wird viel schneller trocken und fettet nicht so schnell. ***

    *FAZ
    **Netztzeitung
    *** Süddeutsche
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#10 AllCardsAcceptedAnonym
  • 05.02.2010, 17:46h
  • Wörter auf die Waagschale ? Gute Idee !

    "Ich werde bald mal Sex mit Männern ausprobieren. Ich bin überzeugt, dass wir alle bisexuell sind." Bisher habe er aber noch keinen Mann gefunden, "der mich wirklich angemacht hätte."

    Er bräuchte jetzt halt doch Gespräche mit viel reiferen Männern.

    Vielleicht ist Allen bi ? Also Woody, vielleicht auch Alan Greenspan ?

    maaaartin kann er ja schon.
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