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  • 15. Februar 2010, noch kein Kommentar

Neues Album der russischen Pianistin zum 200. Geburtstag des Komponisten

Von Carsten Weidemann

Nur 39 Jahre alt wurde Frédéric Chopin, als er 1849 in Paris an Tuberkulose starb. Doch in diesem kurzen Leben hatte der Pole ein Klavierwerk geschaffen, das vom Umfang und von seiner Klangsprache einzigartig ist
.
Im Februar 2010 wird der 200. Geburtstag von Chopin begangen. Für ihre Debüt-Einspielung bei RCA hat die russische Pianistin Olga Scheps ein Solo-Recital mit Stücken zusammengesellt, die den romantischen Klangzauberer und Virtuosen Chopin in all seinen Facetten zeigen. So hat Olga Scheps, die von der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" als "neuer Stern am Chopin-Himmel" bezeichnet wurde, nicht nur jeweils eine Bravour-Etüde aus den berühmten Zyklen von 1833 bzw. 1837 aufgenommen.

Mit den "Trois Nouvelles Études" von 1839 zeigt sie, wie Chopin pianistische Höchstschwierigkeiten mal mit intimem Ausdruck, mal mit Walzer-Schwung verband. Zu hören sind aber auch wehmütige Mazurken oder das berühmte Nocturne Des-Dur op. 27 Nr. 2, das eine Mischung aus zärtlichem Gesang und erregender Leidenschaft ist. Und auch hier ist Chopin jener "Diener der Seele", als den er einmal von Heinrich Heine bewundernd beschrieben worden war.

Olga Scheps wurde 1986 in Moskau geboren und kam mit sechs Jahren nach Deutschland. Ihre aktive Konzerttätigkeit als Pianistin begann bereits im Alter von 12 Jahren, als sie mit mehreren ersten Preisen bei "Jugend musiziert" und einem ersten Preis beim Wettbewerb "Jugend spielt Klassik" auf sich aufmerksam machte. Scheps studiert bei Professor Pavel Gililov an der Musikhochschule Köln. Zudem erhält sie seit ihrem 15. Lebensjahr künstlerische Impulse von Alfred Brendel.

Youtube | Offizieller Sony-Trailer zu Olga Scheps