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Immer nur mit der Faust zu schrubben, ist auf Dauer langweilig. Queer.de stellt die geilsten, lustigsten und kompliziertesten Methoden der männlichen Selbstbefriedigung vor.

Von Christian Scheuß

Die Onanie ist eine Spielart der Sexualität mit vielen Varianten. Meistens wird sie allein durchgeführt. Mal als kleiner Quickie zwischendurch in der Mittagspause. Deshalb sehen viele Wände öffentlicher Toiletten auch so fleckig aus. Mal daheim mit viel Fantasie im Kopf oder einem Porno vor Augen. Auf jeden Fall mit sehr viel Geilheit im Körper, die zur - meist flotten - Entspannung drängt.

Doch bevor wir uns jetzt ins geile Getümmel stürzen, einen Schritt zurück. Nämlich hin zu deiner persönlichen Technik: Wie machst du es am liebsten? Im Liegen, im Sitzen, im Stehen? Benutzt du deine Finger oder deine Faust oder gar beide Hände oder gar keine? Es gibt viele Methoden, die wichtigsten stellen wir hier vor.

Kleine Griffkunde

Die Faust: Der meistgeliebte Rubbelgriff. Und der effektivste. Vor allem für Männer mit Vorhaut. Sie können die Haut über der Eichel mit der Auf- und Abbewegung der Faust zum Stimulieren mitbenutzen. Es geht aber auch bei Beschnittenen ganz prima, vor allem mit Spucke oder Gleitgel. Wer genügend Länge vorzuweisen hat, kann auch beide Fäuste einsetzen, die eine mehr am Schaft, die andere mehr zur Spitze. Eine Zwei-Fäuste-für-ein-Halleluja-Variante ist das abwechselnde Melken vom Penisschaft hin zur Eichel. Ist die eine Faust mit der Streifbewegung oben angekommen, greift die andere wieder unten zu.

Die Finger: Die etwas sensiblere Methode der Onanie. Mit zwei Fingern (Daumen und Zeigefinger) wird die Eichel umgriffen und durch Vor- und Zurück-Bewegungen massiert. Drei Finger werden gerne verwendet, wenn man mehr den Schaft oder die Mitte des Penis bearbeiten möchte. Wie ein Ring schließen sich die Finger und massieren dann gemeinsam.

Die Hände: Gefaltet um den Schwanz herum, lässt sich so ganz gut eine Fickbewegung simulieren. Vielleicht besonders geeignet für religiöse Wichser. Wenn man nur mit der einen Hand onaniert, hat man noch eine zweite frei. Die eignet sich in solchen Situationen dann besonders gut zur gleichzeitigen Massage der Hoden. Mit der "Rückhand" ist ein Griff gemeint, der von oben zupackt. Die Fingerspitzen liegen dabei auf der Unterseite des Penis. Es fühlt sich an, als ob jemand anderes dich befriedigt. In die flache Hand kann man seinen steifes Gerät legen und nur die Unterseite reiben. Oder man lässt ihn auf die Handfläche klatschen. Und wer sich richtig Feuer geben will: Beide Hände flach und seitlich am Schwanz reibend, das lässt dich schnell kommen.

Positionen und Hilfsmittel

Die meisten liegen beim Wichsen am liebsten auf dem Rücken im Bett. Ist auch am bequemsten. Dabei wird mit der Hand am Schwanz gerieben. Entweder trocken oder mit Spucke oder Gleitgel. Vorsicht, wenn du noch deine Kleidung anhast. Mitunter kann der Schuss sehr weit gehen und dich voll kleckern. Manche Männer nehmen kurz vorher Taschentücher als eine Art Regenschirm.

Eine alternative Methode auf dem Rücken liegend ist der "Bauchreiber". Der Schwanz wird mit der flachen Hand auf den Bauch gedrückt und dazwischen liegend stimuliert. Mit viel Gleitgel zwischen Bauchdecke und Hand macht es gleich noch mehr Spaß. Und im Bauchnabel hat man anschließend einen kleinen Spermateich.

Es geht auch auf dem Bauch liegend. Man fickt dann quasi die weiche Unterlage, die Matratze oder das Kissen, das man sich untergeschoben hat. Auch Sofaritzen eignen sich dafür bestens. Wer seine Polster aber sauber halten möchte, sollte ein Kondom für diese handfreie Methode verwenden. Alternativ kann man auch den Rand der mit warmem Wasser gefüllten Badewanne nutzen. Seife macht die Sache rutschiger. Danach kann man schön ins warme Wasser gleiten.

Geil wird es mit einer Melone, mit der man ebenfalls prima das Ficken simulieren kann. Das gute Stück sollte nicht gerade frisch aus dem Kühlschrank kommen, und das Loch, das man in die feste Außenhaut bohrt, der Dicke des eigenen Schwanz gerade eben entsprechen. Etwas von dem Fruchtfleisch herauslöffeln, und dann vorsichtig hineinstoßen. Nach und nach kann man weiter vordringen und so den Schacht mit seinem Glied ausfüllen. Achtung: Diese Übung sollte man wirklich nur allein machen. Denn es gibt beim Rein und Raus sehr lustige Schmatzlaute, die jeden Beobachter der Szene zum Lachen stimulieren.

Wer sich das Gefühl verschaffen will, dass man sich nicht selbst, sondern jemand anders einen wichst, der sollte mal die Beine anwinkeln und mit der Hand unter das Bein hindurch den Schwanz ergreifen. Das klappt im Liegen wie im Sitzen. Einen ähnlichen Effekt erzielt man, wenn man seinen Schwanz unsichtbar macht. Dazu legt man sich mit dem Oberkörper auf einen Stuhl, der Dödel liegt unter der Sitzfläche. Mit der Hand wird dann stimuliert.

Wo wir schon gerade bei Stühlen sind. Bürodrehstühle eignen sich hervorragend für die Onanie. Vor allem die mit Armlehnen. Die Beine werden dazu gespreizt hinter die Armlehnen gestellt. Das ist nur was für Gelenkige und vor allem solltest du dir sicher sein, das du allein im Büro bist. So eingeklemmt kann man nicht mal eben schnell die Hosen wieder hochziehen.

Es geht auch mit den Füßen oder dem Mund

Statt der Hände dürfen es auch ruhig einmal die Füße sein. Setze dich dazu hin, winkle deine Beine zu deinem Körper hin und nimm deinen Dödel zwischen die Fußsohlen. Da das etwas für sportliche Menschen ist und man etwas Übung braucht, ist der Einsatz der Hände, die die Füße unterstützend hin- und herbewegen, erlaubt.

Sich selber zu blasen, das können nur wenige. Denn neben einem ausreichend langen Schwanz braucht man auch noch eine große Gelenkigkeit. Hinzu kommt das Problem, dass das Atmen dabei schwer fällt, denn das Zwerchfell ist bei dieser Bratrollmops-Haltung arg eingeklemmt. Aber es gibt manche Meister, die auch das hinkriegen und geil finden. Alternativ können akrobatischere Gemüter auch versuchen, auf dem Rücken liegend die Beine hinter dem Kopf zu verschränken. Wer es etwas weniger anstrengend haben will, der sollte sich vor eine Wand legen und daran die Beine hochstellen. Auch so bekommt man seinen Lustspender oberhalb des Kopfes und kann sich schön selbst einsauen.

Du willst dir zusehen? Der gute alte Spiegel vor dem Bett tut gute Dienste. Du stellst dich vor dein Alter Ego und spritzt ihn an. Technikfreaks nutzen die Video- oder Webcam, die an den Fernseher, beziehungsweise an den Computermonitor angeschlossen ist. Mit der Fernbedienung der Videokamera kann man dann schön ranzoomen.

Unter der Dusche besorgen es sich Männer besonders gern, wenn der Wasserdruck stimmt und der Duschkopf einen kräftigen, aber nicht zu scharfen Strahl hervorbringt. Die meisten Duschköpfe lassen sich durch Drehen in der Art und Intensität der Lustfontäne verändern. Entweder prasselt das Wasser von oben herab auf den Ständer oder aber man stimuliert gezielt die Eichel, die Hoden oder die empfindliche Stelle um das Frenulum herum. Der Einsatz von glitschigem Duschgel mit viel Schaum ist ebenfalls eine Wonne. Der Vorteil: Das Sperma wird gleich entsorgt und man fühlt sich nicht nur entspannt, sondern auch sauber.

Socke über den Schwanz gefällig?

Man braucht kein ausgesprochener Unterhosenfetischist zu sein oder auf Jeansklamotten zu stehen, um die angezogene Methode auszuprobieren. Die Stimulation des Penis durch den Stoff hindurch ist ein ganz besonderer Sinneskitzel. Die Reibung gelangt nicht direkt an die Haut, stattdessen wird sie über den (rauen) Stoff übertragen. Die Enge der Hose erhöht die Geilheit. Und das Verströmen des warmen Samens in die Wäsche hinein empfinden viele als angenehm. Weiche Baumwollsocken über den Schwanz gestülpt rufen ähnliche Empfindungen hervor.

Kommen, ohne den Schwanz zu berühren, erfordert hingegen viel Übung und Disziplin. Aber du kannst es schaffen: Spiele nur mit deinen Hoden, wiege, streichle, drücke und massiere sie. Streichle deine Prostata und die gesamte Gegend um den Penisschaft.

Und noch ein paar Tipps

Wer im Internet etwas herumsurft, wird zahlreiche persönliche Masturbationstechniken finden. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Ein paar Kniffe hier noch zum Ausprobieren oder Weiterentwickeln:

- Kalte Eiswürfel auf den heißen Schwanz sind eine prickelnde Angelegenheit. Die Kälte betäubt etwas die Haut, das Onaniervergnügen hält länger an.
- Klebriger Honig auf dem Dödel soll das Wichsgefühl stark verändern. Klar, die Bewegungen werden insgesamt zäher.
- Sich beim Wichsen einen Handschuh anziehen.
- Manche wollen den Effekt, sie würden von einer fremden Hand gewichst, noch potenzieren. Dazu setzen sie sich solange auf ihre Hand, bis die "Ameisen" wegen der unterbrochenen Blutversorgung darin krabbeln. Die eingeschlafene Hand spürt man nicht, aber das Onanieren damit ist unglaublich gut.

Eine Binsenweisheit noch zum Schluss: Wer lange nicht mehr Sex hatte, der kommt nach längerer Enthaltsamkeit umso besser.



#1 schwulenaktivist
  • 16.02.2010, 15:24h
  • Ich muss bedauern, aber Herr Scheuss behandelt wohl seinen Dödel wie eine Maschine... und bietet dann wohl auch "Zusatzapplikationen" an...
    Die Sexualität dient der Regeneration des vegetativen Nervensystems und der Psyche. Und weil mit dem Sport - der dasselbe bewirken kann - viel Geld verdient werden kann, ist dieser auch so favorisiert in unserer Gesellschaft. Folgedessen nützt dem Körper ein glühender Dödel nix, wenn er als Ganzes nix davon hat.

    Mann sollte sich also auch etwas darüber Gedanken machen, statt nur alle bekannten Techniken und Spielsachen durchprobieren wie Mädels... ;)

    Mann sollte Wichsen auch bewusst einsetzen das ganze Leben lang, egal ob Single oder nicht...
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#2 Gay NationAnonym
  • 16.02.2010, 18:30h
  • Ich bekomme allein schon vom Lesen des Artikels einen Orgasmus. Das Beste am Masturbieren ist, daß man sich keine Geschlechtskrankheiten von anderen Partnern einfängt. Dennoch würde ich beim Wichsen keine Nahrungsmittel benutzen und besser auf Hilfsmittel zurückgreifen, z. B. einen Masturbator oder Ähnliches.
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#3 didiAnonym