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Auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) vom 10. bis 14. März 2010 in Berlin gibt es erstmals ein offizielles Homo-Segment.

Von Carsten Weidemann

Einen kleinen Gay-Pavilion gab es schon in den Vorjahren, doch nun bekommt der schwul-lesbische Tourismus zum ersten Mal einen ganz offiziellen Platz auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin: In Halle 2.1 lädt die Messe Berlin Aussteller wie Besucher zum festen Segment "Gay & Lesbian Travel" ein - und zwar auf der selben Augenhöhe wie "Kulturtourismus", "Cruises" oder "Youth Travel".

Um die Bedeutung des neuen Homo-Bereichs zu unterstreichen, findet im Rahmen des ITB Kongresses am Freitag, den 12. März von 14.15 bis 15.45 Uhr zusätzlich ein Workshop zum Thema "Gay & Lesbian Tourism" statt. Das Marktsegment weise ein "außergewöhnliches Potential" auf, heißt es in der Einladung. Internationale Destinationen, Hotels und Airlines können auf der Veranstaltung erfahren, mit welchen Strategien und Gay & Lesbian-Marketingkonzepten die "First Mover" den Homo-Markt erfolgreich erschlossen haben.

Platz nehmen auf dem Podium werden Peter De Wilde von Tourismus Flandern-Brüssel, Ralf Ostendorf von der Berlin Tourismus Marketing GmbH, Scott S. Seed von der Hyatt Hotels Corporation, John Tanzella von der International Gay & Lesbian Travel Association (ILGA) sowie Rick Walker von American Airlines. Moderiert wird der Workshop von Thomas Bömkes, dem Gründer von TomOnTour.com.

Mit jährlich rund 11.000 Ausstellern aus über 180 Ländern und etwa 180.000 Besuchern gilt die Berliner ITB als Weltleitmesse der Reisebranche.



#1 Angry Gay ManAnonym
  • 18.02.2010, 21:50h
  • Warum hat man sowas nicht schon früher auf der ITB eingerichtet? Das Homosegment hätte schon vor dem Jahrtausendwechsel groß herausgebracht werden können! Da hat man zehn Jahre verpennt! Aber besser spät als nie!
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#2 HanseHorstProfil
  • 19.02.2010, 10:02hHamburg
  • Antwort auf #1 von Angry Gay Man
  • Stimmt leider nicht....

    Das es zum ersten Mal eine Homo-Segment auf der ITB gibt ist schlichtweg FALSCH..!

    Schon mehrere Jahre gab es auf der ITB einen PINK Pavillion und letztes Jahr einen großen IGLTA Stand ( International Gay And Lesbian Travel Association).

    Die Zielgruppe Schwule & Lesben ist auf der Messe schon sehr lange ein Thema!

    HH
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#3 Riva LoungeAnonym
  • 19.02.2010, 10:10h
  • Antwort auf #2 von HanseHorst
  • Einen kleinen Gay-Pavilion gab es schon in den Vorjahren, doch nun bekommt der schwul-lesbische Tourismus zum ersten Mal einen ganz offiziellen Platz auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin
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#4 Angry Gay ManAnonym
#5 -!-Anonym
#6 GBSSAnonym
  • 19.02.2010, 11:05h
  • Antwort auf #1 von Angry Gay Man
  • Meiner Meinung nach bedeutet die "offizielle" Anerkennung des schwulen Reisemarktes nicht wirklich etwas Gutes: kleine, engagierte und immer schon schwule Reiseanbieter, Pensionbesitzer ect. werden nun von den Großen platt gemacht werden.
    Pink Money goes TUI, ein Unternehmen, das in ihren "Gay-Kata- und Magalogen darauf achten, dass sich Männer nicht berühren. Und das entscheiden oftmals schwule Manager, die damit ihre eigen Sexualität in den Schmutz ziehen. Gleichzeitg launcht das gleiche Unternehmen eine neue Hotelkette: für deutsche Hetero-Pärchen, die nicht mit Engländern und Russen unter einem Dach ihren Urlaub verbringen möchte. Ganz schön glitschig-clean das Ganze.
    Von daher war es eigentlich besser, dass die ITB-Chefetage bislang kein Interesse hatte Schwules Reisen als offizielles Segment vorzustellen. Und ganz ehrlich: wer braucht schon schwules Pauschalreisen: nach Tel Aviv, Sitges, Palm Springs, London, Stockholm oder Berlin reist man einfach hin, spezielle Infos holt man sich über eins der sozialen Netzwerke im Internet, aus direkter Hand von den Schwulen vor Ort. Alle anderen Angebote dienen nur dazu, euch das Geld aus den Taschen zu ziehen - für überflüssige Service-Leistungen. Besser Reisen ohne Konzerne: das wäre eine wahrhaft schwule Devise, die auch der politischen Bedeutung des Wortes Schwul gerecht werden würde.
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