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Nach Hairspray, dem Musical, folgt jetzt die haarsträubend witzige Komödie von Doris Dörrie. In Nebenrollen: Maren Kroymann, Pierre Sanoussi Bliss und Matthias Freihof.

Von Carsten Weidemann

Ihre DDR gibt es nicht mehr. Ihr Mann, ihr Job, ihr Haus im Grünen sind auch weg. Die arbeitslose Friseuse Kathi König (Gabriela Maria Schmeide) lebt mit Tochter Julia (Natascha Lawiszus) in einer Plattenbausiedlung in Berlin-Marzahn. Sie will arbeiten, doch man lässt sie nicht. Eine sicher geglaubte neue Stelle im Friseursalon eines großen Einkaufcenters bleibt ihr verwehrt. Denn Kathi ist dick – sehr dick – und deshalb "nicht ästhetisch". Das meint zumindest die Salonchefin Frau Krieger (Maren Kroymann).

So leicht lässt sich die resolute Kathi aber nicht abspeisen. In einem leer stehenden Asia-Imbiss neben dem Salon Krieger will sie ihren eigenen Friseurladen eröffnen. Es beginnt ein Kampf gegen Behörden, Banken und Berater. Auf dem langen Weg zum erhofften Glück begegnen ihr Menschen, die attraktive Friseuse Silke (Christina Große), der halbseidene Schleuser Joe (Rolf Zacher) und der liebenswerte Vietnamese Tien (Ill-Young Kim).

Wie im Musical Hairspray von John Waters geht es hier um eine füllige Frau, die mit Haarspray hantiert. Und es gibt sogar Tanzszenen im Kinofilm. Ansonsten hat die Komödie von Doris Dörrie aber nichts mit dem zu tun, was derzeit in Köln zu sehen ist. Es ist eine urdeutsche Version des amerikanischen Traums, nachdem angeblich jeder jederzeit alles erreichen kann, wenn er nur das Glück in die eigene Hand nimmt. Neben einer tollen Gabriela Maria Schmeide sind in Nebenrollen Maren Kroymann sowie der Schauspieler Pierre Sanouusi Bliss (Zurück auf Los) und Matthias Freihof (Coming out) zu sehen.

Galerie:
Die Friseuse
8 Bilder


#1 I.Ramos GarciaAnonym
  • 18.02.2010, 17:35h
  • sicherlich sprechen sie auf den Koelschen Dialekt, ich habe nur halb der Dialogen verstanden
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#2 SeXXX-O-MaticAnonym
  • 18.02.2010, 21:44h
  • Gott sei Dank heißt der Film nicht "Der Friseur", da sonst mal wieder das Klischee vom "schwulsten" aller Berufe bedient wird.
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#3 RoggeAnonym
  • 19.02.2010, 08:43h
  • und ich dachte immer das wäre der Beruf des Tänzers, insbesondere des Ballettänzers (alte schreibweise).
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#4 SeXXX-O-MaticAnonym
#5 RoggeAnonym
#6 RoggeAnonym
  • 19.02.2010, 12:20h
  • Meine Bekannte ist Friseurmeisterin, die kann das garnicht leiden so genannt zu werden...
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