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Sänger Elton John hat ein ganz eigenes Bild von Jesus Christus – er bezeichnet die biblische Figur als "mitfühlenden, superintelligenten Schwulen, der menschliche Probleme verstanden hat".

Gegenüber dem amerikanischen Magazin "Parade" erklärte der 62-jährige Brite, dass sich mehr Menschen an den Lehren des christlichen Messias' orientieren sollten: "Am Kreuz hat er den Menschen vergeben, die ihn gekreuzigt haben. Jesus wollte, dass wir uns liebevoll und vergebungsvoll verhalten. Ich weiß nicht, was die Menschen so grausam macht. Versuch mal, eine Lesbe im Nahen Osten zu sein – dann bist du so gut wie tot".

In der Vergangenheit hatte sich Elton John kritisch über Religionen und deren Anhänger geäußert. So erklärte er 2006 in einem Interview, dass es immer das Wesen von Religionen gewesen sei, Hass gegen Homosexuelle zu verbreiten (queer.de berichtete). "Organisierte Religion scheint nicht zu funktionieren. Sie macht aus den Menschen hasserfüllte Lemminge", erklärte er damals.

Die anglikanische Kirche in England reagierte zurückhaltend auf den neuen Kommentar des Popstars. Ein Sprecher erklärte gegenüber der BBC: "Sir Eltons Aussage, dass Jesus uns alle auffordert, zu lieben und zu vergeben, wird von allen Christen geteilt. Aber Aussagen über die historische Person Jesus sollten wohl lieber von Wissenschaftlern getroffen werden."

Koks und Co.

In dem "Parade"-Interview plaudert Elton John noch über seine Beziehungen zu Männern und Drogen: "Ich hab mir immer jüngere Männer ausgesucht. Ich wollte sie mit Liebe erdrücken, ihnen die Welt zeigen und ihnen mehr Bildung geben." Damit hätte er, ohne es zu wollen, Abhängigkeitsverhältnisse erzeugt. "Ich hab das immer wieder gemacht. Nach sechs Monaten waren sie gelangweilt und hassten mich, weil ich ihr Leben und ihren Selbstwert genommen habe."

Drogen hätten in Beziehungen stets eine Rolle gespielt, auch wenn der Konsum nicht erfüllend gewesen sei. Mit Betäubungsmitteln folgt Sir Elton einem Alles-oder-Nichts-Ansatz: "Manchen Leuten reicht ein Gramm Kokain für einen Monat. Bei mir nicht. Ich muss immer alles nehmen – und dann will ich mehr. Am Ende hat das alles nur zu Scherereien geführt." Der Sänger ließ sich 1990 in eine Entzugsklinik einweisen. Sein Rap-Kollege Eminem erklärte im vergangenen Jahr, dass die britische Ikone ihm beim Entzug geholfen habe (queer.de berichtete). (dk)



19 Kommentare

#1 Liedel
  • 19.02.2010, 14:35h
  • Nette Provokation der RKK, auch vor dem Hintergrund der Abwerbeversuche konvertierungswilliger Anglikaner

    Auch wenn ich den Typ sonst wegen seinem plakativen Geldmach- Geheule zu Lady Di's Tod und dem mit Fettleibigkeit kombinierten extrem effimierten Gehabe innerhalb der internationalen "Bussi-Bussi"- Gesellschaft für ziemlich überflüssig halte
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#2 JesusAnonym
#3 SeXXX-O-MaticAnonym
  • 19.02.2010, 16:06h
  • Elton John macht da eine gewagte Aussage, für die Belege erst noch gesucht werden müssen!
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#4 Lamm ChristiAnonym
#5 KonstantinEhemaliges Profil
  • 20.02.2010, 14:16h
  • Ist doch scheissegal, ob Herr J.v.N. schwul war oder nicht! Er ist seit 2000 Jahren tot!
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#6 bastapapsta
  • 20.02.2010, 15:23h
  • Der Papst stirbt und kommt an die Himmelstür. Petrus begrüßt ihn und fragt nach seinem Namen.
    "Ich bin der Papst!"
    "Papst ... Papst", murmelt Petrus.
    "Tut mir leid, ich habe niemanden mit diesem Namen in meinem Buch."
    "Aber ich bin doch der Stellvertreter Gottes auf Erden!"
    "Gott hat einen Stellvertreter auf Erden?", sagt Petrus verblüfft.
    "Komisch, davon hat er mir gar nichts gesagt."
    Der Papst läuft krebsrot an.
    "Ich bin das Oberhaupt der Katholischen Kirche!
    "Katholische Kirche ... nie gehört", sagt Petrus.
    "Aber warte mal einen Moment, ich frag den Chef."
    Er geht nach hinten in den Himmel und sagt zu Gott:
    "Du, da ist einer, der sagt, er sei dein Stellvertreter auf Erden. Er heißt Papst. Sagt dir das was?"
    "Nein", sagt Gott. "Kenn ich nicht. Aber warte mal, ich frag Jesus."
    "Jeeesus!"
    Jesus kommt angerannt.
    "Ja, Vater, was gibt's?"
    Gott und Petrus erklären ihm die Situation.
    "Moment", sagt Jesus, "ich guck mir den mal an. Bin gleich zurück."
    Zehn Minuten später ist er wieder da, Tränen lachend.
    "Ich fass es nicht", jappst er. "Erinnerst du dich an den kleinen Fischerverein, den ich vor 2000 Jahren gegründet habe? Den gibt's immer noch!"
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#7 PierreAnonym
  • 20.02.2010, 19:35h
  • Das ist Hoffnung und Vermutung von Elton John.
    Welche der Geschichten, die sich um die Person Jesus ranken überhaupt wahr sind oder nicht, kann man heute nicht mehr feststellen.
    Ob Jesus schwul war? Ich glaube nicht. Oder habt Ihr schon einmal einen Schwulen erlebt, der so viel Liebe (nicht Sex!) gibt, wie Jesus? Ich jedenfalls nicht. Also wird Jesus wohl (leider) auch selbst nicht schwul gewesen sein. Ich denke jedoch, er hätte Schwule differenziert beurteilt. Nicht generell nach Ihrer sexuellen Präferenz.
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#8 GerdAnonym
  • 20.02.2010, 20:35h
  • Die Ansicht, das Jesus von Narzareth schwul war, ist nichts Neues und dazu gibt es bereits auch gute Bücher.

    Zu nennen ist da zum einem das Buch "War Jesus schwul ?"" von dem Deutschen Klaus Dede, das dieser 1990 bereits in Oldenburg geschrieben hat.

    Sehr empfehlenswert das neu ins Deutsche übersetzte Buch von der US-Amerikanerin Kittredge Cherry, das die Lebensgeschichte von Jesus aus LGBT Sicht darstellt. Sehr gut geschrieben und empfehlenswert, was dort Kittredge Cherry schreibt.

    Es ist sowieso bezüglich Jesus interessant, dass die Bibel nicht über die Lebenszeit zwischen 14 Jahren und 30 Jahren berichtet. Was hat Jesus denn in dieser ganzen Zeit gemacht ???

    Das gibt genügend Freiraum anzunehmen, dass Jesus schwul war und er ein Verhältnis mit Johannes seinem Lieblingsjünger hatte...
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#9 JesusAnonym
  • 21.02.2010, 03:52h
  • ihr seid alle scheisse !!!!!

    entweder leugnet ihr mich (jesus-leugner)
    relativiert mich (jesus-relativierer)

    oder erzählt blöde witze:

    jesus: ich kann hellsehen
    arzt:wann hat das angefangen
    jesus: nächste woche

    oder setzt, vermeintlich genial, doppelgänger in die welt:

    der kommt aus dem heiligen land und ist definitiv nicht jesus !
    kultur-stationen: jonathan vardi
    filmemacher jonathan vardi, kultur, die ihn beeinflusst: Shakira Korsawh und Michel Gondry, Rembrandt und Cyril Fdroseh von Daft Punk und Eric Einstein

    www.gogay.co.il/content/article.asp?id=9020
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#10 JesusAnonym
  • 21.02.2010, 04:10h
  • mein gott, wie aufdringlich.
    klar, dass die brunne die adresse blockiert hat.
    solange es sich nur um eine verkaufsbude handelt,
    lass' ich die peitsche hängen.

    ich kann aber auch anders !!!

    ich sag' nur: TEMPEL
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