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  • 21. Februar 2010, noch kein Kommentar

Da konnte selbst Paul McCartney nicht widerstehen: Auf dem aktuellen Album "Y Not" von Ringo Starr singt der Ex-Beatle und zupft den Bass.

Ringo Starrs Karriere ist eine der langanhaltendsten und schillerndsten der Popmusikgeschichte und zum ersten Mal nimmt er jetzt das Ruder selbst in die Hand und tritt auch als Produzent auf. Das Ergebnis ist daher vielleicht auch das persönlichste Album in der gesamten Solokarriere dieser Rocklegende. Aber wie fand Starr endlich den perfekten Produzenten für seine Arbeit? "Nun, ich sah in den Spiegel", sagt Ringo mit einem Lächeln. "Und an dem Tag sah ich besonders groovy aus." Das neue Werk "Y Not", das am 26. Februar erscheint, ist das erfreuliche Ergebnis von Starrs Blick in den Spiegel - eine Reihe von Songs voll ehrlicher Gefühle und viel Groove, mit einer kleinen Gruppe ausgewählter alter und neuer Freunde eingespielt.

Mit dabei sind unter anderem sein alter Kumpel und neuer Schwager Joe Walsh, Dave Stewart und das langjährige Roundheads-Mitglied Steve Dudas an der Gitarre, Benmont Tench von Tom Petty and the Heartbreakers am Keyboard, Don Was und Mike Bradford am Bass. Außerdem Starrs Engineer und Co-Produzent Bruce Sugar am Keyboard und einige besondere Gastsänger wie Joss Stone, Ben Harper und Richard Marx, sowie Ann Marie Calhoun an der Violine. Tina Sugandh - auch bekannt als Tina The Tabla Girl – sang einige Chants ein und spielte ihre Tablas.

Youtube | Ringo Starr über sein neues Album

Dennoch wird keiner dieser Namen soviel Aufmerksamkeit bekommen wie Starrs früherer Bandkollege und langjähriger Freund Paul McCartney. Er spielt Bass auf "Peace Dream" – Starrs neuestem, bewegenden Appell an die Welt für Frieden und Liebe – und klingt wie immer großartig. Noch bemerkenswerter ist McCartneys Beitrag zu "Walk With You", einer wundervollen neuen Komposition von Starr und Van Dyke Parks, das er mit seinem unverkennbaren fantastischen Gesang bereichert.

Zuletzt wurde Starr übrigens noch eine ganz spezielle Ehre zuteil: Nach John Lennon und George Harrison wurde er als dritter Beatle mit einem Stern auf dem "Walk of Fame" in Hollywood geehrt. Kurioserweise muss Paul McCartney weiterhin auf einen warten, nur im Gruppenverband mit den ehemaligen Kollegen hat er bislang einen Stern auf die Straße gesetzt bekommen. (cw/pm)