Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?11796
  • 21. Februar 2010, noch kein Kommentar

Sein neues Album ist bereits sein zweites Tribut an den legendären Ray Charles: Gaststar auf "Only Everything" ist Joss Stone.

"Unter den großen Saxophonisten der letzten vier Jahrzehnte", so hieß es einmal im amerikanischen "Rolling Stone", "hat David Sanborn sich eine ganz eigene Identität erspielt. Er ist Jazz, er ist Funk, er ist Soul, er ist Pop, er ist Blues, er ist Rock. Das Beeindruckendste dabei ist, dass er sich mit einer Instrumentalstimme, die sowohl kraftvoll als auch zärtlich, sinnlich als auch subtil ist, in jedem dieser Genres hervortut." Mit der CD "Only Everything", die am 19. Februar endlich auch in Deutschland veröffentlicht wurde, zollt Sanborn der Ästhetik von Ray Charles nun schon zum zweiten Mal Tribut. Und wie beim ersten Anlauf betrachtet er seine musikalischen Wurzeln auch diesmal aus einer neuen Perspektive. Die "New York Times" nannte das 2008 erschienene Vorgängeralbum "Here And Gone" "ein entwaffnendes Vergnügen".

Youtube | David Sanborns Aufnahme mit Joss Stone

Jetzt kehrt der Altsaxophonist mit neu entfachter Leidenschaft auf dasselbe Terrain zurück. "Wenn mich jemand fragen würde, was Ray - oder Rays Musiker - mir bedeuteten, dann könnte meine Antwort lauten: ‘Only everything’", sagt David Sanborn. "Die Grundlage des Albums ‘Only Everything’ ist Dankbarkeit. Ich bin nicht nur für das musikalische Leben, das ich führen durfte, dankbar, sondern auch für die ursprünglichen Inspirationsquellen, die mich noch fünfzig Jahre, nachdem ich auf sie gestoßen bin, erfüllen und begeistern."

Sanborn gab sein Debüt im Jahre 1975: Prophetisch betitelte er seine erste LP "Taking Off", seine Karriere hob auch auf Anhieb ab. Zahlreiche Grammys, Zusammenarbeiten mit so unterschiedlichen Superstars wie Linda Ronstadt, David Bowie, The Rolling Stones oder Paul Simon und rund fünf Millionen verkaufter Alben alleine in den USA haben Sanborn zu einem großen Namen im Jazz-Geschäft gemacht. Dabei brach er bewusst mit sämtlichen Genregrenzen und gilt als einer der Bewegbereiter für den soften "Smooth Jazz". (cw/pm)