Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?11802

Sittenwächter in Weißrussland erklärten, die deutsche Band Rammstein gefährde die gesellschaftliche Ordnung im Land – auch weil sie Werbung für Homosexualität mache.

Der von regimetreuen Schriftstellern und der Orthodoxen Kirche gegründete Rat für Sittlichkeit erklärte, Rammstein-Lieder seien Propaganda für "Gewalt, Masochismus, Homosexualität und andere Abartigkeiten". Die Moralhüter bedauerten, dass ein geplantes Konzert am 7. März bereits genehmigt worden sei. Es seien bereits viele Eintrittskarten verkauft worden. Der Schriftsteller Nikolai Tscherginez, Chef des Sittlichkeitsrats, forderte die Berliner Band auf, das Programm vorher mit den Behörden abzustimmen. Es dürfte keinesfalls "Extremismus" verbreitet werden, so Tscherginez.

Weißrussland wird autoritär von Präsident Alexander Lukaschenko regiert. Er unterstützt die Arbeit der Moralhüter. Bereits in der Vergangenheit ist der 55-jährige Despot mit homophoben Tiraden aufgefallen: So warf er 2004 Deutschland vor, für Homosexualität und Drogen in seinem Reich zu werben (queer.de berichtete). 2006 beschuldigte Lukaschenkos Staatsfernsehen einen lettischen Diplomaten, ein dekadentes homosexuelles Leben zu führen (queer.de berichtete). In den letzten Jahren hat Weißrussland zudem die Kontrolle des Internets verstärkt und blockiert nun auch viele ausländische schwule Seiten.

Tscherginez nannte bereits als Beispiel für eine angemessene Behandlung der Rammstein-Künstler die USA. "Dort hatten die Musiker im Gefängnis gesessen", erklärte der staatstreue Schriftsteller. Tatsächlich sind Sänger Till Lindemann und Keyboarder Christian Lorenz bei einem Konzert im US-Bundesstaat Massachusetts 1998 verhaftet worden und mussten eine Nacht hinter schwedischen Gardinen verbringen. Ihr "Vergehen": Beim Lied "Bück dich" hat Lindemann Anal-Sex mit Lorenz simuliert. Nach mehrmonatiger Verhandlung mussten sie schließlich eine Geldstrafe in Höhe von 100 Dollar bezahlen – wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses. (dk)



21 Kommentare

#1 AUAnonym
  • 22.02.2010, 17:43h
  • Sittenwächter?

    Heißt es nicht das es die nur in Islamischen Ländern gäbe?

    Na dann: Christentum ist Frieden™
  • Antworten » | Direktlink »
#3 FloAnonym
#4 kalenderblatt IIAnonym
#5 Right Wing GayAnonym
#6 TresenschlampeAnonym
  • 22.02.2010, 23:15h
  • Rammstein zu schwul für Weißrußland? Daß ich da nicht in schallendes Gelächter ausbreche, erklärt sich ja von selbst! Was, bitte, ist an diesen Jungs, die deutschen Düsterrock präsentieren, schwul? Sorry, die Jungs sehen aus wie Gaybasher!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 KonstantinEhemaliges Profil
  • 23.02.2010, 06:39h
  • Antwort auf #5 von Right Wing Gay
  • Zitat: "Das Christentum ist eine Religion der Toleranz und Liebe"

    Wie bitte?
    Das Christentum ist wesentlich schlimmer als der Islam! Schon mal was von den Kreuzzügen und Hexenverfolgungen gehört? Sowas gabs im Islam nie.
    Geschichte: 6! Setzen! Sie erzählen die Unwahrheit!
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Eva BrunneAnonym
  • 23.02.2010, 07:10h
  • Antwort auf #5 von Right Wing Gay
  • Mein Dank an die Sozialdemokratie,

    formuliert durch die Christdemokratie !

    "..In Schweden und Norwegen wurde die Religionsfreiheit als Prinzip des gesellschaftlichen Lebens erst 1951 bzw. 1956
    eingeführt. Bis dahin wurden die Rechte der anderen Religionsgesellschaften durch sog. Dissenter-Gesetze geregelt.
    In Schweden wurde erst mit dem Religionsfreiheitsgesetz von 1951 die formale Möglichkeit gegeben, aus der Staatskirche
    auszutreten, ohne einer anderen, vom Staat anerkannten Religionsgemeinschaft beitreten zu müssen.
    Mitglieder anderer religiöser Gemeinschaften waren dadurch diskriminiert, dass sie von der Teilhabe an bestimmten demokratischen
    Rechten und vom Recht auf staatliche Anstellung
    als Volksschullehrer, Krankenschwester u. a. sowie den damit verbundenen Ausbildungen ausgeschlossen
    waren. Diese Regelungen hatten zur Folge, dass die Mehrheit der Mitglieder der protestantischen Freikirchen ihre Mitgliedschaft in der Staatskirche beibehielt.
    Dass die Religionsfreiheit in Norwegen und Schweden so spät eingeführt wurde, war – und dies gilt besonders für Schweden – nicht zuletzt eine Folge des antikatholischen
    Ressentiments und der Befürchtung, die katholische Kirche könne, wie z. B. in Großbritannien, den Niederlanden und zum Teil auch in Dänemark, unter dem Schutz einer
    liberalen Religionsgesetzgebung erstarken. In den nordischen Ländern wurde der Katholizismus als eine Bedrohung der nationalen Sicherheit und der kulturellen Integrität des eigenen Landes betrachtet. Hier spielten der übernationale Charakter der Katholischen Kirche und die
    damit zusammenhängende Forderung nach Unabhängigkeit gegenüber der Staatsgewalt eine wichtige Rolle. Bis in die 1960er Jahren hinein war „die katholische Gefahr“ ein immer wiederkehrendes Thema in den nordischen Medien.

    In Dänemark, Norwegen, Finnland und Schweden wurden nach dem Krieg staatliche, parlamentarische und auch kirchliche Kommissionen eingesetzt, um Vorschläge zur Neuregelung der Beziehungen zwischen Kirche und Staat auszuarbeiten. Die Initiativen hierzu gingen meist von den Sozialdemokraten
    aus, die ideologisch gesehen dem Prinzip der Religion als Privatsache verpflichtet waren. Aber in der praktischen Politik traten die Sozialdemokraten, die eine Verstärkung der
    konservativen Tendenzen in einer vom Staat unabhängigen Landeskirche befürchteten, oft eher als Verteidiger des Staatskirchensystems auf.17 Sie scheuten sich auch nicht, dieses System zur Förderung eigener kulturpolitischer
    Ziele auszunutzen.
    Dies war besonders deutlich in Schweden erkennbar, wo die seit 1932 mit kurzen Unterbrechungen regierenden
    Sozialdemokraten eine ganze Reihe kirchenpolitischer Reformen
    durchsetzten, die zu einer Demokratisierung und
    Parteipolitisierung der kirchlichen Strukturen unter gleichzeitiger Schwächung des religiösen Inhalts führten.

    Dies war besonders deutlich in Schweden erkennbar, wodie seit 1932 mit kurzen Unterbrechungen regierenden Sozialdemokraten eine ganze Reihe kirchenpolitischer Reformen
    durchsetzten, die zu einer Demokratisierung und
    Parteipolitisierung der kirchlichen Strukturen unter gleichzeitiger Schwächung des religiösen Inhalts führten.
    Als Folge dieser Reformen werden die kirchlichen Gremien – obwohl sie aus indirekten Wahlen hervorgehen –nach den gleichen Prinzipien gewählt wie der Reichstag.

    Dies gilt auch für die Kirchensynode, die seit 1864 das höchste Organ der Schwedischen Kirche ist. Um wählbar zu sein, muss man zwar Kirchenmitglied, aber weder getauft
    noch gläubig sein. Durch eine 1982 beschlossene Reform wurde die schwedische Kirchengesetzgebung ganz dem Reichstag vorbehalten. Zugleich verlor die Kirchensynode
    ihr bis dahin geltendes Vetorecht. Die
    Machtbefugnisseder Bischöfe wurden reduziert und auf parteipolitisch gewählte Gremien übertragen. Es wurde weiterhin beschlossen,
    dass die Mitglieder der höchsten Kirchenleitung,
    das Zentralamt in Stockholm, nach Maßgabe der parteipolitischen Mehrheitsverhältnisse der Synode ausgewählt werden sollen.
    Diese Parteipolitisierung der kirchlichen Strukturen war zum Teil von dem Streben bestimmt, dem Einfluss der sogenannten bekenntnistreuen und hochkirchlichen
    Gruppen eine effektive Grenze zu setzen. Mit der Trennung von Kirche und Staat im Jahre 2000 bekam die Schwedische Kirche eine weitgehende Autonomie, die von einem Rahmengesetz geregelt ist, wonach sie evangelischlutherisch, offen und demokratisch sein soll.

    Die kirchenpolitischen Entwicklungen in den skandinavischen Ländern weisen viele Ähnlichkeiten auf. In sämtlichen Ländern ging es um die Frage, wie die evangelischen Landeskirchen in die demokratischen Wohlfahrtsgesellschaften
    integriert und welche Freiheiten den Kirchen zugestanden werden sollten. Vor allem aber ging es darum, wie man sich staatlicherseits verhalten sollte, wenn die überlieferte christliche Wertordnung als ein Hindernis zur Durchführung politischer Reformen empfunden wurde..."

    www.kas.de/upload/dokumente/verlagspublikationen/was_eint_eu
    ropa/europa_schweden.pdf
  • Antworten » | Direktlink »
#9 IngloriousBastarAnonym
  • 23.02.2010, 11:08h
  • Antwort auf #5 von Right Wing Gay
  • glaubst du eigentlich, deine rechtsextreme propagandasch**sse will hier irgend einer lesen ?

    bevorzugen solche leute wie du nicht alte germanische religionen weil jesus zu jüdisch war ?

    alle rassisten, faschisten und religiöse fanatiker sind a*schlöcher - ÜBERALL !!

  • Antworten » | Direktlink »
#10 AUAAnonym