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Die spanische Designerin Isabel Mastache sorgte bei der Madrid Fashion Week für einen Hingucker auf dem Catwalk.

Von Carsten Weidemann

Ginge es nach der spanischen Modemacherin Isabel Mastache, müsste man beim Hosenkauf künftig wohl zwei Größenangaben nennen: neben der Taillenweite auch ein "S", "M", "L" oder auch "XL". Letzteres für den angenähten Stoff-Schniepel ihrer "Penis Pants".

Die ungewöhnlichen Hosen stellte Mastache tatsächlich vergangene Woche bei der Madrid Fashion Week vor und sorgte natürlich für den Hingucker auf dem Catwalk. Das Model schaffte es, die schamlose Buchse vor dem johlenden Publikum ernsthaft zu präsentieren, ohne selbst in brüllendes Gelächter auszubrechen. Hinter der Bühne soll es dabei aber recht zivil zugegangen sein: "Wir sind ja einiges gewohnt - und außerdem sind wir Profis und machen uns nicht über die Designs lustig", wird das Model in spanischen Zeitungen zitiert. Überprüfen lässt sich das nicht, denn die Medien waren alle auf den Catwalk fixiert.

Auch die anderen Entwürfe Mastaches für die kommende Herbst- und Wintersaison hatten es in sich: Hüte in Form eines Füllers oder Zepters, Mäntel, die einen aussehen lassen wie der Elefantenmensch, Jacken mit nur einem oder gleich drei Ärmeln... Die Madrider Modejournaille reagierte überrascht, waren doch die früheren Kollektionen der neuen Avantgarde-Designerin eher schlicht.

Auch in Mode-Blogs zeigte man sich pikiert. So heißt es etwa bei Mademoiselle Jussi: "Bei manchen Designern muss man sich echt Fragen, ob die nicht gerade auf einem Drogentrip waren, als sie ihre Sachen entworfen haben."

In Serienproduktion ist die Schniepel-Hose noch nicht gegangen. Das hat wahrscheinlich zwei Gründe: Zum einen sieht man darin aus wie "Brüno", zum anderen hätte Isabel Mastache für den Laufsteg doch eher die Größe "XL" wählen sollen...



17 Kommentare

#1 Fashion VictimAnonym
  • 27.02.2010, 15:07h
  • Ein Kleidungsstück, was keiner braucht! Es sei, das Ding ist so groß, daß es Extrastauraum braucht. Da kann man getrost dauf verzichten! Für mich ist das eher "Berufskleidung" für einen Exhibitionisten!
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#2 Blondes GiftAnonym
  • 27.02.2010, 15:41h
  • Antwort auf #1 von Fashion Victim
  • Letztlich ist diese Penishose nur eine Retourkutsche für all die Überspanntheiten, die schwule Modedesigner ihren weiblichen Models bisher zugemutet haben.

    Wäre ich eine Frau und müsste all den Driss anziehen, den mir mancher schwule Modegockel diktiert, ich würde mich erschießen.

    Ich habe das ja noch nie verstanden, was daran so aufregend sein soll, als schwuler Mann magersüchtige Catwalk-Tussen mit untragbarer High-End-Fashion auszustaffieren. Aber Karla Lagerfeld & Consorten werden's wissen ...
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#3 FloAnonym
  • 27.02.2010, 16:37h
  • "zum anderen hätte Isabel Mastache für den Laufsteg doch eher die Größe "L" wählen sollen..."

    Quatsch, genau die richtige Größe!!

    Nicht zu groß und nicht zu klein - genau das richtige Mittelmaß...
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#4 nicht verklemmtAnonym
  • 27.02.2010, 16:55h
  • Antwort auf #3 von Flo
  • Die Hose erzieht einen Träger hin zur Gesellschaft,
    den gesellschaftlichen Räumen zugewandt.

    Er ist bei prallem, vollem, flexiblem gesellschaftlichem Geschehen, aus sich heraus gut beraten, sich den Räumen zuzuweden.

    Z. B. besonders in überfüllten Aufzügen oder U-Bahnen bei Türnähe.
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#5 jörgAnonym
#6 antos
  • 27.02.2010, 19:19h
  • Antwort auf #2 von Blondes Gift
  • "Wäre ich eine Frau und müsste all den Driss anziehen, den mir mancher schwule Modegockel diktiert, ich würde mich erschießen."

    Und wärest Du anders als diese desinteressierte Person, würdest Du danach trachten deinen Körper den theatralischen Umhüllungen anzupassen, dich in Form zu bringen, um für einen kurzen Moment die Künstlichkeit deiner fälschlicherweise für natürlich gehaltenen Existenz zu spüren. Deine Un-Natur, Dein Leben in einer Blase:

    static.rp-online.de/layout/showbilder/51801-FRANCE_FASHION_X
    CE102.jpg


    Karl Lagerfeld, der dich wahrscheinlich intellektuell zehnmal in die Tasche steckt, ist übrigens keine 'Karla'.
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#7 antos
#8 archangelAnonym
#10 gatopardo
  • 28.02.2010, 09:47h
  • Antwort auf #7 von antos
  • Hallo @antos ! Am 19.Febr. mit span. Gruppe vom Frankfurter Städel (Botticelli)Weinberge im Regionalzug Richtung Bonn vom harten Winter verwüstete Weinberge bestaunen, was uns gegen 14.00 Uhr bei heftigem Hunger verleitete, in Deiner Stadt Bonn ausserplanmässig auszusteigen und im "Paulaner" zu speisen.Welch ein beschaulicher Ort, den auch ich noch nicht kannte und der sich kulturhistorisch zwar nicht aufdrängt, aber mit Beethovenhaus, Münster, Rathaus und geruhsamer Einkaufsmeile doch sehr hübsch ist. Wir haben dann den ganzen restlichen Tag bis abends dort verbracht, weil es uns so gut bei Euch gefiel und sind dann erst spät nach Köln zurückgefahren.
    Entschuldige mich hiermit für "ausserplanmässigen"
    Kommentar bei anderen Teilnehmern.
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