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Rund 5.200 Schwule und Lesben wie auch Heterosexuelle haben sich in Sydney im Rahmen der CSD-Feierlichkeiten von Spencer Tunick nackt vor der Oper ablichten lassen.

Das offiziell vom Mardi Gras in Auftrag gegebene Event zog damit am Montag eine Menge Kurzentschlossene an, auf der Webseite des größten CSDs in Australien hatten sich zuvor 2.500 Menschen für das Shooting registriert. Vor der berühmten Oper von Sydney folgten die Teilnehmer trotz einer Brise für rund zwei Stunden den Anweisungen des US-Fotografen. Sie bekommen dafür kein Honorar, allerdings ein limitiertes und signiertes Foto der Produktion. "Mardi Gras - The Base" ist dabei noch lange nicht die größte Installation Tunicks, in Mexiko-Stadt ließen einmal 18.000 Menschen ihre Hüllen fallen.

Der schwule Blogger "aussielicious", der an dem Shooting teilnahm, berichtet, es seien mit 5.000 Teilnehmern etwa doppelt so viele gekommen wie erwartet. "Es war ein recht emotionaler Moment, als ich merkte, dass rund 50 Prozent der Teilnehmer an dem Mardi-Gras-Event hetero waren und kein einziger der Teilnehmer ein Problem damit hatte, nackt zu sein in der Umgebung von Schwulen und Lesben."

"Starke Nachricht" für eine freie Gesellschaft

Der Fotograf selbst sagt, am Anfang des 2-Stunden-Shootings habe es Probleme gegeben: "Es war etwas schwierig, die heterosexuellen Teilnehmer dazu zu bringen, die Homosexuellen zu umarmen und umgekehrt". Letztendlich sei ihm und den Teilnehmern aber eine große Message gelungen: "Schwule und Lesben liegen neben Heterosexuellen und senden eine sehr starke Nachricht um die Welt, dass die Australier eine freie und gleiche Gesellschaft wollen", sagte Tunick.

Veranstaltungen rund um den Mardi Gras in Sydney laufen bereits seit Mitte Februar und hatten ihren Höhepunkt mit der Parade am Wochenende. Für diese Woche sind noch einige kulturelle Veranstaltungen geplant, darunter ein zweites, kleineres Shooting von Tunick. (nb)

Youtube | Eindrücke vom Shooting (ABC News). Ein besseres Video der Nachrichtenagentur Reuters gibt es direkt bei Youtube.
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#1 FloAnonym
  • 01.03.2010, 16:20h
  • Probleme, als die Heteros die Schwulen umarmen sollten?

    Ich frage mich, woher die das wussten. Wenn da zig Leute nackt stehen, sieht man das doch keinem an.
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#2 Hipp Hipp HurrahAnonym
  • 01.03.2010, 16:29h
  • Wow, so viele Nackedeis! Dann war Sydney mal für einen Tag die Weltnudistenmetropole! Das Ganze erinnert an die guten alten Hippiezeiten mit ihren Spontanhappenings und Spontansexpartys!
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#3 Leo20mal6Anonym
#4 Liedel
  • 01.03.2010, 19:59h
  • Probleme bei der Umarmungsszene? Der hätte doch einfach bei Jean-Baptiste Grenouille abgucken können. Also nicht bei der Vorgeschichte natürlich
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#5 SuperMarioEhemaliges Profil
  • 02.03.2010, 00:28h
  • Urspruenglich wollte der Fotograf, dass wir uns alle knutschen, die Umarmung war da schon ein Kompromiss. Es gab in der Tat ein paar Beruehrungsaengste bei den Heteros, unter den Homos eher weniger. Mir kam es vor, als sei der ueberwiegende Anteil der Teilnehmer heterosexuell gewesen, aber die Schwuppen und die Lesben haben sich schon zum Knutschen und Umarmen gefunden.

    Nach ca 90 min vor der Oper ging es noch in der Oper weiter, was wegen der Temperatur dann angenehmer war.

    Trotz der Kaelte hat es viel Spass gemacht, die Atmosphaere war wirklich einzigartig, gerne wieder.
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