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Vonda Shepard kommt auf Sommer-Tour durch Deutschland und präsentiert ihr neues Live-Album. Auf ihre schwulen Fans freut sie sich besonders.

Von Jan Gebauer

"Live – A Retrospective" ist das erste Live-Album von Vonda Shepard und erscheint am 18. Juni bewusst zuerst in Deutschland. Ihr neuer Plattenvertrag beim deutschen Independent Label Edel ist einer der Gründe dafür. In Deutschland hat sie seit den "Ally McBeal"-Zeiten (1997-2002) eine sehr treue Fan-Gemeinde, auch unter Lesben und Schwulen. "Ich liebe meine homosexuellen Fans!" erzählt die Sängerin und Songschreiberin im Gespräch mit queer.de. Ein Grund mehr, die Sängerin auch live zu erleben, denn vom 19. Juni bis zum 10. Juli tourt sie durch Deutschland und ist auch auf einigen Festivals zu sehen.

Die am 7. Juli 1963 in New York City geborene Sängerin zog als Kind nach Los Angeles und wurde schon in dieser Zeit von Musik geprägt. "Die Helden meiner Jugend waren Carole King, Al Green, Aretha Franklin oder Elton John", erzählt sie gerne. "Ich sehe mich heute noch in der Tradition dieser großartigen Musiker." Als Erwachsene zog sie jahrelang durch kleinere Clubs, bevor sie Background-Jobs bei Musikern wie Jackson Browne oder einem weiteren Vorbild, Rickie Lee Jones, erhielt. Ihr erster US-Top-Ten-Hit "Can't We Try" im Duett mit Dan Hill war eher ein Zufall, denn ein richtiger Karriere-Start. Ihre Alben "Vonda Shepard" (1989) und "The Radical Light" (1992) erhielten zwar Kritiker-Lob, verkauften sich aber dürftig und ihre Plattenfirma Reprise verlor schnell das Vertrauen in die Künstlerin. Erst ihre Soundtracks zu der TV-Serie "Ally McBeal", die hauptsächlich Cover Versionen enthalten, gaben Vondas Karriere den richtigen Kick. Fortan verkauften sich ihre CDs in Millionen-Auflagen. Trotzdem verfolgt sie weiterhin ehrgeizig ihre eigene Singer/Songwriter-Karriere und veröffentlichte Platten mit eigenem Material, die sich ebenfalls zu Bestsellern entwickelten. Zuletzt glänzte Vonda mit dem Album "Chinatown" (2002).

17. Juni 2004, 16:10



#1 Uwe BrykczynskiAnonym
  • 17.06.2004, 22:29h
  • Das diese Stimme nicht schon früher den ihr gebührenden Ruhm erhielt ist mir ein Rätsel. Zwar muss auch ich gestehen das ich erst durch Ally auf sie aufmerksam wurde, aber niemand ist perfekt und dafür kommen heute zuviele zweit und drittklassige Künstler in die Top 40 nur weil sie ein hübsches Gesicht haben oder aufreizend mit den Hüften wackeln. Klasse find ich das Vonda ausdrücklich ihre schwullesbischen Fans begrüsst und dies nicht nur macht weil es zur Zeit in ist sondern auch voll dahinter steht. Ich werde mir nach in Augenscheinnahme des Tourplans mit Sicherheit eine Karte für ein Konzert dieser Ausnahmekünstlerin gönnen. Ich wünsche mir das viele meinem Beispiel folgen denn Sie hat es verdient. mfG. Uwe
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