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Die Gay & Lesbian Alliance Against Defamation ehrt die Schauspielern für ihren Kampf für die Homo-Ehe. Die "New York Times" heimst bei den Media Awards vier Preise ein.

Von Norbert Blech

Am Wochenende sind zum 21. Mal die GLAAD Media Awards verliehen worden, mit denen die Gay & Lesbian Alliance Against Defamation Fernseh- und Kinoproduktionen sowie Medienberichte ehrt.

Der Hauptpreis des Abends, der "Vito Russo Award", ging an die Schauspielerin Cynthia Nixon für ihren Kampf für die Homo-Ehe. Der Preis, benannt nach dem an Aids gestorbenen Aktivisten, Autor ("The Celluloid Closet") und GLAAD-Mitbegründer Russo, ehrt offen lebende schwule oder lesbische Personen, die in ihrer Unterstützung für Homo-Rechte einen besonderen Beitrag leisten. Nach ihrem Coming-out vor sechs Jahren hatte sich der Star aus "Sex and the City" immer wieder in die Debatte um die Homo-Ehe eingemischt. In ihrer Dankesrede sagte Nixon: "Mein Coming-out war nicht schwer in 2004. Aber was wäre gewesen, wenn es 1994 gewesen wäre? Was hätte ich getan? Ich werde es nie wissen. Nur zehn Jahre Unterschied und ein komplett anderes Universum."

Insgesamt wurden bei der Zeremonie am Samstag in New York 20 Preise vergeben. Die Schaupielerin Sigourney Weaver ("Alien") nahm den Preis für den besten Fernsehfilm entgegen - in "Prayers for Bobby" spielt sie die Mutter eines Teenagers, der sich das Leben nimmt. Ausgezeichnet wurden auch der Kinofilm "Little Ashes" und die TV-Serie "Brothers & Sisters", die Preise für beste Berichterstattung einer Zeitung allgemein, für besten Einzelartikel, besten Kolumnisten und besten Magazin-Artikel gingen an die Redaktion der "New York Times".

21. Preisverleihung

Sieben weitere Preise wurden für spanische Beiträge vergeben, mit speziellen Auszeichnungen wurden neben Nixon auch das Musical Hair und die Talkmasterin Joy Behar geehrt. Weitere Ehrungen werden im April und Juni in Los Angeles und San Francisco vorgenommen.

Mit der diesjährigen Verleihung hat die Gay & Lesbian Alliance Against Defamation zum 21. Mal Medienschaffende geehrt. Die Gruppe wurde 1985 in New York im Angesicht einer hysterischen und stereotypischen Berichterstattung über HIV und Aids gegründet.

Neben der inzwischen viel beachteten Preisverleihung arbeiten die Mitglieder an Leitlinien für Journalisten und Medienschaffende, geben Tipps für Drehbücher und schlagen gegelentlich auch von sich aus Themen oder Handlungen vor. In Pressemitteilungen weist GLAAD auf aktuelle Vorkommnisse von Homophobie in den Medien hin.

Youtube | Ein Bericht vom Red Carpet der 21. GLAAD Media Awards