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Die Stadt Frankfurt am Main hat schwul-lesbische Touristen als Zielgruppe entdeckt. Im neuen "City Guide - Für Schwule und Lesben (GLBT)" der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt (TCF) können sich Interessierte über die Main-Metropole informieren.

Die von der Agentur Communigayte konzipierte 20seitige Broschüre stellt neben den üblichen Sehenswürdigkeiten spezielle Angebote für die Gay Community vor wie Ausgeh-Tipps, das Mahnmal zur Homosexuellen-Verfolgung, Beratungs- und Anlaufstellen und gayfriendly Hotels. Frankfurt wird darin – nicht nur wegen des internationalen Flughafens – als "Gayteway to Europe" beschrieben. "Nicht nur unser CSD ist in der Szene mittlerweile zu einer Institution geworden. In so einer toleranten, weltoffenen Stadt wie Frankfurt gehört die Präsenz von Schwulen und Lesben einfach ins Stadtbild", sagte TCF-Chef Thomas Feda.

Die kompakte und informative Broschüre ist nicht die erste Gay-Marketing-Aktion der Stadt Frankfurt: "Schon seit längerem wenden wir uns auf bestimmten Quellmärkten gezielt an die Zielgruppe der Schwulen und Lesben, insbesondere in den USA und Kanada", heißt es in einer Pressemitteilung der TCF. Dort besäßen 80 Prozent aller Homosexuellen einen Reisepass – im nordamerikanischen Gesamtdurchschnitt sei es nur jeder dritte. "Das Reiseverhalten von Schwulen und Lesben ist als ein wichtiger Wirtschafts- und Imagefaktor im Tourismus erkannt worden", so TCF-Chef Thomas Feda. (pm)



23 Kommentare

#1 DramolettenqueenAnonym
  • 18.03.2010, 08:19h
  • Und warum hat man das nicht schon früher getan? Wenigstens ist es noch nicht zu spät!
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#2 Liedel
  • 18.03.2010, 14:31h
  • FFM? Hat nen tollen Flughafen, wo man chaotisch umsteigen kann/muss (nicht mehr lange hoff ich, wir bekommen ja bald BBI).

    Ansonsten für mich die hässlichste Stadt Deutschlands unter den 10 größten.
    Scheint da irgendwie nur Banker und Junkies zu geben. Aber wer drauf steht der möge hinfahren
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#3 CarstenFfm
  • 18.03.2010, 14:45h
  • HaHa, das ist nicht lache.

    Fankfurt hat für eine Stadt dieser Größe eine furchtbar langweilige Gay-Szene. Das beste ist noch, dass man schnell weg kommt, z.B. ins nahegelegene Mannheim oder Köln.

    Und unsere Stadverwaltung sollte sich mal weniger homophob verhalten, bevor sie Marketing Kampagnen für schwule Touris startet. Im Crusing Gebiet "Friedberger Anlage" sind gerade alle Büsche abgeholzt worden, die Klappe dort ist schon länger geschlossen; als sie noch offen war gabs dort regelmäßige Polizeikontrollen. Vernünftige Bars und Clubs mit Darkroom und Cruising Area gibts auch nicht, angeblich auch weil die Stadt da keine Lizenzen vergibt (nur den "Stall" mit seinem winzigen Schmuddel-Darkroom, dens's schon ewig gibt und der wohl Bestandsschutz hat).

    Frau Roth (OB Frankfurt) wird von den Schwuppen beim CSD noch mit Applaus begrüßt. Sier würde es ehr verdienen, ausgebuht zu werden. Ich würde dieser scheinheiligen Dame gerne zurufen: bevor Ihr hier Werbung für schwule Touris macht, seht lieber zu, dass hier ein ensprechendes Umfeld herrscht, in dem Schwule sich wohlfühlen.

    Ich wohn in Frankfurt und fahr kommendes Wochenende - wie so oft - nach Berlin und geb mein Geld lieber dort aus, wo Schwule wirklich willkommen sind. Ich hab mich auch schon mal mit Freunden, die mich in Frankfurt besuchen wollten, lieber auf ein gemeinsames Wochenenede in Berlin verabredet....
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#4 alexander
  • 18.03.2010, 15:02h
  • Antwort auf #3 von CarstenFfm
  • muss dir absolut recht geben, bin zwar mittlerweile selten in ffm, habe aber immer noch freunde in der gegend, die frankfurt speziell für schwule stinklangweilig finden.
    in den 60/70ziger jahren waren einige nette kneipen zu finden, aber heute ist es der horror.
    eigentlich sehr schade.
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#5 CarstenFfm
  • 18.03.2010, 15:25h
  • Aus dem Internetauftritt der Stadt Frankfurt:

    „Das Reiseverhalten von Schwulen und Lesben ist als ein wichtiger Wirtschafts- und Imagefaktor im Tourismus erkannt worden“

    "In so einer toleranten, weltoffenen Stadt wie Frankfurt gehört die Präsenz von Schwulen und Lesben einfach ins alltägliche Stadtbild“

    Mit andern Worten: unser Geld wollen sie haben, aber wir sollten doch bitte nicht in irgendwelche Gebüsche oder Cruisinglokale gehen.

    Wenn sie in Frankfurt neidisch auf den Umsatz schauen, den Berlin oder Köln mit Gay Tourismus machen, sollten sie auch mal schauen wie die das dort machen.... jedenfalls nicht mit Hochglanzbroschüren, die nicht die Realität wiedergeben, sondern mit vielen zufriedenen Besuchern und Bewohnern (!!!), die die Stadt weiterempfehlen.
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#6 CarstenFfm
  • 18.03.2010, 17:49h
  • Und noch einen:
    Es gibt ja eine Cruisingbar in Frankfurt, den "Stall" und 5 Saunen (mehr als in andern deutschen Städten).... wie ich finde zwar alles nicht so tolle Locations.... aber erwähnen sollte man sie schon in einer Broschüre für schwule Touristen.... aber die werden natürlich nicht erwähnt; es werden ausschließlich "brave" Lokale aufgeführt. Stattdessen Allgemaines über Goethe und Ebbelwoi, wie in der "normalen" Touri Werbung auch... schlecht gemachte Broschüre, nicht wirklich auf die Zielgruppe ausgerichtet.
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#7 gatopardo
  • 19.03.2010, 18:24h
  • Antwort auf #6 von CarstenFfm
  • Bin in Ffm immer nur bei langjährigen Freunden und finde die Stadt mit ihrem Multi-Kulti-Flair sehr lebendig, wenn sie auch nicht unbedingt als kulturhistorisch schöner und wichtiger Ort in Deutschland zu bezeichnen ist. Schwule Kneipen sind mit fast 70 kaum noch interessant, dafür findet man aber überall eine gemischte, aber homofreundliche Atmosphäre vor und die zahlreichen Saunen bieten für jedermann "Abwechslung", wenn er sie denn braucht. ich bin gerne in Eurer Stadt ! Der Flughafen ist als Umsteigepunkt wahrlich ein Albtraum, aber man kann ja nicht alles haben......
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#8 CarstenFfm
  • 20.03.2010, 12:02h
  • Antwort auf #7 von gatopardo
  • Als Stadt an sich ist Frankfurt gar nicht so schlecht (daher muss ich auch Kommentar #2 widersprechen)... und durchaus kulturhistorisch interessant: Wahl und Krönungsstadt der römisch-deutschen kaiser (Dom , Römer = Rathaus), erstes frei gewähltes deutsche Parlement (Paulskirche), Geburtsort von Goethe (Goethehaus).... dazu die einzige europäische Stadt mit einer beeindruckenden Skyline.

    Nur die gay Szne ist halt schrecklich lang weilig
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#9 gatopardo
  • 20.03.2010, 12:39h
  • Antwort auf #8 von CarstenFfm
  • Ja, alle diese Stätten haben längst auf meinem Programm gestanden und ich fühle mich ja auch in Ffm immer wie zuhause. Mich stört allerdings die moderne Seite, die doch sehr agressiv mit diesem Wolkenkratzer-Banken und Versicherungs-Panorama daherkommt und die nichts damit zu tun hat, was man sich unter einer geschichtsträchtigen europ. Stadt vorstellt. Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck und es ist durchaus möglich, dass sie anderen Besuchern imponiert. Zur Gay-Szene kann ich nichts sagen, weil sie mich nicht interessiert, aber habe schon davon gehört, dass sie ausser Saunen nicht viel zu bieten hat.
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#10 Bang-The-GangAnonym
  • 20.03.2010, 12:56h
  • Antwort auf #8 von CarstenFfm
  • An diesem Wochenende ist ja in Ösiland in Sölden das beliebte Gay-Snowgangbanging! Hoffentlich ist das Event ein Reinfall, denn wo liegt heute noch Schnee, wenn der Frühling vor der Tür steht!?
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