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  • 18. Juni 2004, noch kein Kommentar

Berlin Das Berliner Abgeordnetenhaus hat am Donnerstag ein Antidiskriminierungsgesetz verabschiedet, dass Schwule, Lesben und Transgender auf Landesebene vor Diskriminierung schützen soll. Die Grünen hatten einen entsprechenden Gesetzentwurf bereits vor zwei Jahren eingebracht, mit Einschränkungen stimmten nun SPD und PDS zu. So habe die Regierungskoalition eine Aufnahme des Passus ins Schulgesetz nicht mitgetragen, auch in den Bereichen Jugendhilfe, Ausbildung und Sport fehlt das Diskriminierungsverbot. "Gerade in Schulen müsste Homo- und Heterosexualität als gleichwertig vermittelt werden", kritisierte die jugendpolitische Sprecherin der Grünen in Berlin, Ramona Pop. Dennoch begrüßte sie das Landesantidiskriminierungsgesetz als ersten Schritt in die richtige Richtung. "Aber wir werden weitere Schritte fordern, damit die Rechte von Lesben und Schwulen nicht nur auf dem Papier stehen." Das Diskiminierungsverbot gilt nun für Verwaltungen, in Landesbetrieben und in zahlreichen Landesgesetzen. "Aber wir werden weitere Schritte fordern, damit die Rechte von Lesben und Schwulen nicht nur auf dem Papier stehen", sagte Pop. (nb/pm)