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Der Sprecher der ungarischen Partei "Jobbik" hatte bei einem Kanada-Urlaub die Parteilinie verlassen und an einem Gay Pride teilgenommen.

Von Norbert Blech

Die Geschichte ist voll von Rechtsextremen und Populisten, die offen oder heimlich schwul sind oder waren: vom Neonazi-Führer Michael Kühnen über Pim Fortuyn bis hin zu einem kürzlich verstorbenen Politiker aus Österreich. Und das sind nur Beispiele aus den jüngeren Jahren.

Nicht immer hat ihnen ihre Homosexualität dabei geschadet. Anders ist es nun András Király ergangen: der Sprecher der rechsradikalen Partei "Jobbik" aus Ungarn musste zurücktreten, nachdem Fotos und Videos von einem Kanada-Urlaub 2008 aufgetaucht waren. Dort sieht man ihn bei einem Gay-Pride-Festival Arm in Arm mit Schwulen oder einer barbusigen Frau, im Übrigen auch mit Vertretern aller Hautfarben.

Die Partei "Jobbik Magyarországért Mozgalom" (Bewegung für ein besseres Ungarn), deren Kurzform sowohl "besser" als auch "rechts" bedeutet und deren interne Miliz, die "Ungarische Garde", im letzten Jahr verboten wurde, hatte sich zuletzt auch als Bekämpfer von Homo-Rechten hervorgetan. Im letzten Jahr hatte sie angekündigt, "mit allen Mitteln" den CSD in Budapest zu verhindern - er konnte dann weitgehend ungestört stattfinden, die Polizei nahm allerdings 41 Menschen fest, die Feuerwerk migeführt hatten oder Polizisten angriffen (queer.de berichtete).

Nachforschungen in Kanada

Ein Jahr zuvor hatte die Polizei noch Wasserwerfer und Tränengas einsetzen müssen, um den CSD vor Rechtsradikalen zu schützen, darunter viele "Jobbik"-Mitglieder (queer.de berichtete). Die Partei kämpft auch gegen Drogen - auf den nun aufgetauchten Fotos ist Király beim Rauchen von Joints zu sehen.

Der "größte Skandal des ungarischen Wahlkampfes", wie das Boulevardblatt "Stop" schreibt, führte am Donnerstag zum Rücktritt des Parteisprechers. In einer Aussendung bekannte Király sich zu den "früheren unverantwortlichen Taten". Weiter schrieb er, er sei nicht schwul; der Trip hätte "Nachforschungen" gedient.

Er trete aber "im Interesse des "Wahlsiegs von Jobbik und der tatsächlichen Wende" zurück und wolle verhindern, dass er und seine Partei weiterhin "gemeinen Schlägen unter die Gürtellinie" ausgesetzt werden. Die Parlamentswahl in Ungarn startet am 11. April. Umfragen zufolge könnte "Jobbik" 18 Prozent erzielen und zweitstärkste Kraft werden.



12 Kommentare

#1 torbenAnonym
#2 DramolettenqueenAnonym
  • 20.03.2010, 12:46h
  • Hoffentlich kann die Schrankschwester aus Ungarn ihr gayles Leben nun in vollen Zügen auskosten!
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#3 gyulaAnonym
#4 Mister_Jackpot
  • 20.03.2010, 13:28h
  • "Weiter schrieb er, er sei nicht schwul; der Trip hätte "Nachforschungen" gedient."

    Ja diese Nachforschungen kann ich mir lebhaft vorstellen...hoffentlich ist er von dem grossen Schwarzen auf dem Foto richtig fett gefickt worden...diese kleine rechte Muschi! :-)
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#5 FloAnonym
  • 20.03.2010, 13:57h
  • Wer am lautesten quietscht, will geölt werden!!

    Ist doch immer dasselbe:
    wer am meisten gegen andere hetzt, will dabei nur von sich selbst ablenken.
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#7 buziAnonym
#8 MarekAnonym
  • 20.03.2010, 18:04h
  • Jaja, Nachforschungen.

    Peinlicher geht es echt nicht mehr. Diese Rechten können noch nicht mal dazu stehen. Da versuchen sie dann hilflos, sich irgendwie rauszureden, was einfach nur peinlich und armselig ist.

    Welcher Depp soll das denen glauben? Okay, das sind alles Deppen, deswegen wird das sicher auch der ein oder andere glauben.

    Die verzapfen einen Scheiß.
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#9 leseleuchteAnonym
#10 RabaukeAnonym
  • 21.03.2010, 14:21h
  • Muuuhhhaaaa. Er behauptet: "Ersei selbst nicht schwul." Neiiiinnnn.........Sind wir doch "Alle" nicht. Wir "machen" doch nur "mit". Schwul......was soll das denn sein? *g*
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