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Das pädagogische Spiel mit den bunten Punkten trainiert nicht nur den Gleichgewichtssinn – vor allem, wenn man als Strafe fürs Umkippen ein Kleidungsstück ausziehen muss.

Von Carsten Weidemann

Als die amerikanische Firma Milton Bradley 1966 das Spiel Twister auf den Markt brachte, hatte man eigentlich rein pädagogische Zwecke im Kopf. Die Kinder trainieren ihren Gleichgewichtssinn und verbessern ihre Körperkoordination, wenn sie auf der zwei Quadratmeter großen Plastikfolie die ihnen per Zufall zugewiesenen bunten Punkte mit Händen oder Füssen zu besetzen versuchen. Der Spaß ist groß, wenn die maximal vier Mitspieler in akrobatischen Verrenkungen über- und untereinander hängen, ineinander verkeilt sind, bis der Erste umfällt. Gewonnen hat, wer bis zuletzt weder wankt noch weicht.

Selbst der sonst so drögen Mitmach-Enzyklopädie Wikipedia ist aufgefallen, dass es noch weitere Motive gibt, zu diesem Spiel einzuladen: "Aber da es durchaus eine erotische Komponente mit zahlreichen Körperkontakten besitzt, werden auch Jugendliche und Erwachsene dazu animiert, zumal das Umfallen mit der Abgabe eines Pfandes oder der Einlösung einer Aufgabe bestraft werden kann", heißt es dort, und man hört deutlich das verschämte Gekicher aus diesem Satz raus.

Tatsächlich ist Twister ein perfekter Aufwärmer für eine kleine Sexparty. Statt verkrampftem Smalltalk in Unterwäsche gruppendynamisches Anheizen, dass selbst Schüchterne mitreißt. Die Regeln für die Erwachsenen-Variante sind identisch, nur muss, wer das Gleichgewicht verliert, ein Kleidungsstück ausziehen. Danach muss er solange die Drehscheibe bedienen, die ermittelt, welche Hand, welcher Fuß auf welche Farbe gehen muss, bis der nächste Mann die Kleidung ablegt. Schon bald verrenken sich halbnackte bis nackte Leiber auf der Folie, Berührungen sind ausdrücklich erwünscht. In japanischen Pornofilmen ist das Spiel mitunter schon mal als Vorspiel aufgetaucht, die Darsteller hatten vor dem inszenierten Sex merklich echten Spaß.



#1 SeXXX-Toy-BoyAnonym
  • 21.03.2010, 11:47h
  • Mit Twister haben Flaschendrehen und Strippoker einen würdigen Nachfolger erhalten. Man muß nur gut aufpassen, daß das ganze nicht in Kinderhände gerät. Dann bliebe nämlich keine Zeit mehr für die allseits beliebten Doktorspiele!
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