Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?11941

Ein Vertreter einer englischen Gesundheitsbehörde schlägt Alarm: Facebook soll zu Sex mit Fremden verleiten und eine Ursache für den Anstieg der Syphilis-Raten sein.

In Grafschaften im Norden Englands, in denen Facebook am populärsten ist, haben sich die Syphilis-Neudiagnosen vervierfacht, erklärte Professor Peter Kelly, Chef der Gesundheitsbehörde in Teesside. Der Grund: Das beliebte soziale Netzwerk werde zum Großteil als Dating-Seite verwendet. "Ich kenne die Namen der betroffenen Personen nicht, sondern erhalte nur die Rohdaten. Daraus ging hervor, dass sich viele Menschen diese Seiten getroffen haben". Insbesondere junge Frauen seien davon betroffen. "Die Webseiten zur Bildung von sozialen Netzwerken machen es einfacher, sich spontan zum Sex mit Unbekannten zu treffen."

In Deutschland wurde insbesondere unter Schwulen darüber diskutiert, ob Dating-Seiten wie Gayromeo das Risiko, sexuell übertragbare Krankheit weiterzugeben, erhöht. Allerdings kam eine Untersuchung von Gayromeo und der Deutschen Aids-Hilfe 2006 zu dem Ergebnis, dass die meisten Safer Sex praktizieren (queer.de berichtete).

Syphilis ist eine bakterielle Erkrankung, die meist durch Oral- oder Analsex übertragen wird. Die Übertragungswahrscheinlichkeit ist höher als bei HIV. Über ein schmerzloses Geschwür, das vier Wochen nach der Infektion auftritt, verbreitet sich die Krankheit weiter - befindet sich das Geschwür in der Nähe des Darmausganges, bleibt es meist gänzlich unbemerkt. Nach einigen Monaten kommt es aber zu immer wiederkehrenden grippeartigen Beschwerden. Die Bakterien verteilen sich über den Körper und greifen innere Organe an. Wird Syphilis erkannt, kann die Krankheit in zwei bis drei Wochen mit Penicillin besiegt werden. Die WHO schätzt die weltweite Zahl der Neuerkrankungen auf 12 Millionen Fälle pro Jahr. (dk)



Hein & Fiete: Mehr Platz, mehr Gesundheitsvorsorge

Hamburgs schwuler Infoladen Hein & Fiete erhält zusätzliche Senatsgelder, um neue Räume im Dachgeschoss anzumieten.
Wenn HIV-Medikamente nicht mehr wirken

Müssen sich Menschen mit HIV Sorgen machen, dass ihre Therapie wegen Resistenzen bald versagt?
Eröffnet: Schwuler Gesundheitsladen

Am Wochenende wurde in Dortmund der erste Pudelwohl-Laden in NRW eingeweiht. Über 70 Gäste schauten vorbei.
#1 Popp-U-ListAnonym
  • 25.03.2010, 08:46h
  • Das ist mal wieder typisch! Da wird ausgerechnet ein Kontaktportal als Syphillistummelplatz an den Pranger gestellt! Jeder, der mit jedem Sex hat, weiß um die Verantwortung, die er und sein(e) Sexpartner übernehmen. Deshalb Vorsicht bei anonymen Sexdates!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 UeliAnonym
#3 RakhalAnonym
#4 herve64Profil
  • 07.06.2010, 09:47hMünchen
  • Antwort auf #1 von Popp-U-List
  • Ich habe mich auch gefragt, was ds denn nun werden soll, wenn es fertig ist? Hier soll aus zwei Ausgangspunkten, die per se mal nichts miteinander zu tun haben, krampfhaft eine Kausalität konstruiert werden.

    Wenn es aber etwas gibt, dass die Verbreitung von Geschlechtskrankheiten verbreitet, dann ist es die Unbekümmertheit derjenigen, die naiv an die Sache gehen, sprich: ein klassischer User-Fehler, wenn man so will. Da kann aber das Medium, mit dem die Erstkontaktaufnahme erfolgte, nichts dafür.

    Es ist irgendwie erschreckend, dass das Intelligenzniveau sich zu einer Zeit, die sich als "Medienzeitalter" oder "Informationsgesellschaft" bezeichnet, offensichtlich indirekt proportional verhält.
  • Antworten » | Direktlink »