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Vor 28 Jahren wurde in Key West die "Conch Republic" ausgerufen. Im April feiert man die symbolische Trennung von den USA u.a. mit einem "Drag Race"

Von Carsten Weidemann

Ausgelassene Feierlichkeiten erwarten die Besucher der Florida Keys und Key West vom 16. bis 25. April 2010, wenn die sogenannte "Conch Republic" ihren 28. Jahrestag mit einem ausgelassenen, bunten Programm feiert. Zehn Tage lang ist alles erlaubt, was schrill und originell ist.

Die bunten Feierlichkeiten erinnern an die Gründung der "Conch Republic" im Jahre 1982, als sich die Keys zu einem eigenständigen Staat erklärten und sich so symbolisch von den USA trennten. Auslöser der Unabhängigkeitserklärung war eine von den amerikanischen Grenzbehörden errichtete Kontrollstelle am nördlichen Ende des "Overseas Highways". Diese sollte die Suche nach illegalen Einwanderern erleichtern. Zugleich blockierte dieser Grenzposten aber die einzige Straßenverbindung zwischen den Keys und dem Festland. Die kilometerlangen Staus lösten wütende Reaktionen bei Besuchern wie Bewohnern der Florida Keys aus. Die Proteste mündeten darin, dass die Florida Keys am 23. April 1982 ihre Unabhängigkeit von den USA verkündeten. Letztlich gaben die USA nach und entfernten die Kontrollstelle.

Noch heute wird dieser "Sieg" mit einer Party gefeiert. Die Highlights der Feierlichkeiten in diesem Jahr sind:

Samstag, 17. April 2010: Die berühmt-berüchtigten "Drag Queens" von Key West meistern auf ihren Highheels einen Spaß-Parcours.

Donnerstag, 22. April 2010: Jeder Zuschauer ist eingeladen, sich anzuschließen, wenn die "World’s Longest Parade" über die Duval Street vom Atlantik bis zum Golf von Mexiko zieht.

Freitag, 23. April 2010: Schiffsparade und Schlachtgetümmel im Hafen von Key West anlässlich des "Great Battle for the Conch Republic". Hier liefern sich die Militärstreitkräfte der Conch Republic und die Truppen der "U.S. Border Patrol" einen erbitterten Kampf mit Badeschwämmen, Gemüse und Wasserkanonen.

Samstag, 24. April 2010: Beim "Conch Republic Red Ribbon Bed Race" auf der Duval Street in Key West treten die aufgeweckten Teilnehmer in Hängematten, Himmelbetten und sonstigen Schlafgelegenheiten zu einem spannenden Wettrennen an.



#1 SeXXXy-DraXXXerAnonym
  • 25.03.2010, 08:45h
  • Was sich die Amis alles einfallen lassen... Nun ja, seis drum. Drag Queens stöckeln um die Wette und luschdig wirds auch noch. Florida ist halt ein Garten Eden für die LGBTler.
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#2 MarekAnonym
  • 25.03.2010, 11:38h
  • Antwort auf #1 von SeXXXy-DraXXXer
  • "Florida ist halt ein Garten Eden für die LGBTler."

    Ich dachte immer für Rentner wäre Florida das Paradies.... ;-)

    Aber mal im Ernst:
    wenn schon auf dem Kontinent, dann lieber Kanada. Ist vielleicht nichts für Sonnenanbeter, aber erstens viel liberaler als die USA und zweitens tolle Landschaft und ebenso spektakuläre Städte.

    Wem es wirklich nur auf Sonne ankommt, der kann genauso nach Spanien, Portugal, Italien oder Griechenland bzw. die entsprechenden Inseln hier in Europa.

    Aber nicht vergessen:
    zu viel Sonne schadet der Haut. Wieviele Schwule, die in jungen Jahren Dauergast auf Ibiza, Gran Canaria, etc. waren haben mit Mitte 30 Falten und Runzeln wie die Ledertasche meiner Uroma. :-)
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#3 mijammiAnonym
  • 25.03.2010, 18:21h
  • In Florida ist die Sonne aber viel stärker. Sonst hat es freilich nicht viel zu bieten.
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#4 Liedel
  • 25.03.2010, 20:36h
  • Dicker Seufzer @ Marek

    "Ich dachte immer für Rentner wäre Florida das Paradies.... ;-)"

    Für B- und drunter- Promis, neurotische DINCs und dergleichen... Stichwort: Delfintherapie
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