Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?11947

Bundesaußenminister Guido Westerwelle wird die Schirmherrschaft bei den Gay Games in Köln übernehmen.

Der FDP-Vorsitzende wird neben 34.000 Besuchern und 12.000 Teilnehmern zur Eröffnungsfeier am 31. Juli im Köln-Müngersdorfer RheinEnergieStadion erwartet. "Wir freuen uns sehr, einen solch prominenten Fürsprecher gefunden zu haben", erklärte Games-Cologne-Geschäftsführerin Annette Wachter. "Mit seiner Zusage setzt Guido Westerwelle ein deutliches Zeichen für mehr Toleranz und Akzeptanz homosexueller Menschen in unserer Gesellschaft".

Die Gay Games werden vom 31. Juli bis zum 7. August in Köln veranstaltet. Insgesamt können sich die Teilnehmer in 35 Sportarten messen; darunter so unterschiedliche Bereiche Schach, Pool-Billard, Bodybuilding oder Sport-Schießen. Daneben gibt es auch fünf große Kulturveranstaltungen. So wird eine Reihe von schwul-lesbischen Chören in der Domstadt auftreten oder ein Cheerleading-Contest veranstaltet.

Mögliche Teilnehmer können sich noch bis zum 31. Mai bei den Veranstaltern registrieren. Dabei gibt es verschiedene Alters- und Leistungsklassen, so dass auch Neulinge sich an dem Event beteiligen können.

Die seit 1982 alle vier Jahre stattfindenden Gay Games werden dieses Jahr erstmals in Deutschland ausgetragen. Die einzigen europäischen Gay Games veranstaltete Amsterdam 1998; 2002 maßen sich schwule und lesbische Sportler im australischen Sydney, 2006 in Chicago. Köln hatte sich in der Endausscheidung gegen Paris und Johannesburg durchgesetzt.

Im vergangenen Jahr fanden zudem die in Konkurrenz zu den Gay Games stehenden World Outgames im Kopenhagen statt. Trotz der harten Finanzierung solcher Homo-Olympiaden konnte Kopenhagen erstmals einen Überschuss erzielen (queer.de berichtete). (dk)

Queer.de ist offizieller "National Partner of the VIII. Gay Games Cologne 2010" und präsentiert die Sportart "Volleyball – Männer".

Wöchentliche Umfrage

» Gay Games 2010, bist Du dabei?
    Ergebnis der Umfrage vom 22.3.2010 bis 29.3.2010


76 Kommentare

#1 LorenProfil
  • 25.03.2010, 13:06hGreifswald
  • Dass Westerwelle in seiner Funktion als Vizekanzler (so nehme ich doch an) die Gay Games eröffnet, finde ich erfreulich. Frau Wachter spricht hier von einem deutlichen Zeichen. Noch erfreulicher fände ich, wenn sich Westerwelle über sein symbolisches Handeln hinaus stärker für die rechtliche Gleichstellung und für die Förderung von Präventionsmaßnahmen gegen Homophobie seitens der Bundesregierung, der er als Minister wie Vorsitzender einer Regierungsspartei angehört, engagieren würde. Das ist nämlich aus meiner Sicht langsam überfällig.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 ElectrohippieAnonym
  • 25.03.2010, 13:17h
  • Also mir wäre ja Volker Beck, meinetwegen auch Rita Süssmuth, lieber gewesen, als dieses Fähnlein im Wind.

    Guido ist der Schwule, der Heteronomativität befürwortet, das Wort "Schwul" nie über seine Lippen gekriegt hat und einfach keinen entspannten Umgang mit seiner eigenen Sexualität hat und mit seiner Politk eher kontraproduktiv für die Homosexuellen ist. Jede Gleichstellung hat seine Partei doch blockiert, entweder aus innerer Überzeugung oder um sich an die CDU ranzuwanzen. Was getan haben die doch nur, wenn es gerichtlich angeordnet wurde.

    Von daher wieder eine völlige Heuchelei
  • Antworten » | Direktlink »
#3 REINIBEARProfil
  • 25.03.2010, 13:57hFrankfurt
  • na, mich interessiert da eher ob sein Lebensgefährte Michael Mronz auch das Eventmanagement macht.. ?!?!?!
    wär ja nahe liegend..
  • Antworten » | Direktlink »
#4 kfAnonym
  • 25.03.2010, 14:11h
  • vielleicht schafft guido es ja, in seinem grußwort erstmals das wort "schwul" offiziell zu erwähnen. noch ein wenig training, und irgendwann geht das wie gelernt über die lippen. dann hätte diese unglückliche wahl wenigstens unserem (*seufz*) vizekanzler was gebracht, wenn schon nicht der bewegung.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Mirko WelschAnonym
#6 SeXXXworkerAnonym
  • 25.03.2010, 14:17h
  • Ich hätte mir als Eröffner lieber Volker Beck oder Hannelore Kraft gewünscht. Trotzdem wird es La Westerwelle schon nicht verssaubeuteln!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 stromboliProfil
  • 25.03.2010, 14:38hberlin
  • Antwort auf #1 von Loren
  • loren.. das ist durchsichtiger wahlkampf (!) in dem die letzten kanonenboote in die schlacht geschickt werden... und der macht das als opportunist!

    die demokratie retten wir damit nicht und schaden wirds auch nicht, wenn ihm bei der gelegenheit zurückzahlt wird,wie er sich in der vergangenheit zur gleichstellung der schwul/lesben verhielt; als dank ein ausdauerndes buh und pfeifkonzert... und die spiele können beginnen!
  • Antworten » | Direktlink »
#8 LorenProfil
#9 InsiderAnonym
  • 25.03.2010, 14:48h
  • Liebe Leute,

    viele von Euch hier im Forum können immer nur kritisieren. Ich begrüße diese Aktivität unseres Vizakanzlers ausdrücklich! Und ich muss wirklich mal sagen, ob Herr Westerwelle das Wort "schwul" nutzt oder eine andere Formulierung findet, ist doch nun wirklich sch...egal. Auf den Inhalt kommt es an, nicht auf die Verpackung.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 Blondes GiftAnonym
  • 25.03.2010, 14:49h
  • Dass Westerwelle am 31. Juli in Köln die Gay Games eröffnen will, ist schon ein starkes Stück. Das Land Nordrhein-Westfalen bildet seit geraumer Zeit bundesweit mit Baden-Württemberg und Sachsen das absolute Schlusslicht der schwullesbischen Gleichstellungspolitik.

    Hier ist nichts passiert ... ein Land nach dem anderen passt sein Beamtenrecht an, auch bundesweit will man endlich demnächst in die Puschen kommen - nur NRW schläft den Schlaf der Un-Gerechten.

    Und wenn Westerwelles FDP in NRW es da seit Jahren nicht hinbekommt, ihre Bürgerrechtspositionen gegen die extrem strukturkonservative CDU durchzusetzen, ist das einfach nur ein Armutszeugnis für diese widerliche Klientelpartei. Jedenfalls kein Grund zu jubeln - und erst recht kein Grund, die Gay Games ausgerechnet in Köln zu eröffnen.

    Wann lässt Herr Westerwelle seinem seichten Gleichstellungsgeschwätz endlich Taten folgen? Oder juckt ihn die Gleichstellung der ELP mit der Ehe am Ende gar nicht, weil Mronz und er ja nicht einmal in einer ELP leben?
  • Antworten » | Direktlink »