Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?11972

Die junge und multikulturelle Hauptstadt des Northern Territory ist ein idealer Ausgangspunkt, um Australien zu entdecken.

Von Carsten Weidemann

Innerhalb Australiens gilt Darwin gilt als das "Tor nach Asien", für uns ist die nördlichste Stadt in "Down Under" eher die "Pforte ins Outback": Mit nur 16 Stunden Flugzeit ist Darwin die von Europa aus am schnellsten zu erreichende Stadt Australiens und somit idealer Ausgangspunkt für weitere Erkundungen auf dem fünften Kontinent (queer.de berichtete).

Die rund 130.000 Einwohner zählende Mini-Metropole und Hauptstadt des Northern Territory liegt auf einer Halbinsel, an drei Seiten vom Meer umgeben. Darwin ist bekannt für seinen entspannten, tropischen Lebensstil. Aufgrund des ganzjährig warmen Klimas finden viele Aktivitäten im Freien statt. Gegründet wurde die Stadt als nördlichster Hafen Australiens im Jahr 1869. Nachdem 1871 im Northern Territory Gold gefunden wurde, wuchs die Stadt rapide. Im Zweiten Weltkrieg wurde Darwin von den Japanern bombadiert. Immer wieder stößt man in der Stadt auf Zeugnisse und Hinweise über die Geschehnisse während des Krieges.

Heute ist Darwin eine überaus multikulturelle Stadt. Insgesamt leben hier etwa 75 verschiedene Nationalitäten friedlich zusammen, und etwa ein Viertel der Bewohner sind Aborigines oder Torres-Strait-Insulaner. Die zum großen Teil junge Bevölkerung Darwins verleiht der Stadt zudem eine unverkennbar entspannte Atmosphäre. Dazu zählt auch ein Weltrekord: 244 Liter Bier pro Person und Jahr werden in Darwin geschluckt...

Die schnell wachsende Stadt kann man am besten erleben bei einem Besuch der bunten Märkte, der vielfältigen Restaurants oder der alljährlichen, kulturellen, verrückten und farbenfrohen Veranstaltungen und Festivals. Das ganze Jahr über liegen die Temperaturen bei durchschnittlich 32 Grad Celsius, von Mai bis Oktober trocken und mild, von November bis April eher heiß und schwül.

Die kompakte Innenstadt erkundet man am besten zu Fuß oder mit dem "hop on, hop off" Bus. Auch das Fahrrad ist ein ideales Fortbewegungsmittel. Entlang der Esplanade bieten sich immer wieder einmalige Ausblicke auf das azurblaue Meer.

Das Nachtleben in Darwin hat viel zu bieten: Gemütlich essen geht man am besten in Cullen Bay. In Darwins Yachthafen liegen die Restaurants am Wasser mit Blick auf eines der schönsten Wohn- und Hafengebiete der Stadt. Leger ist die Stokes Hill Wharf. Asiatische Gerichte sowie Barramundi (der lokale Fisch) stehen ganz oben auf der Speisekarte. Anschließend stürzt man sich in das Gewühl der Mitchell Street. Hier reihen sich die Pubs aneinander. Da sich entlang der Mitchell Street auch einige Backpacker Hostels befinden, sind die Bars und Kneipen an jedem Wochentag belebt. Wer sein Glück im Spiel suchen möchte, den lockt das Casino am Mindil Beach, an dem abends auch gecruist wird.

Darwins schwule Adresse Nummer eins ist der Throb Nightclub: An jedem Wochenende feiert hier die gay community der Stadt mit den Touristen bis in die Puppen. Besonders die Shows, die nachts um 1:30 Uhr beginnen, zeigen die erotische und humoristische Seite der Australier.

Tagsüber sind die Wochenenden in Darwin von bunten Märkten geprägt. In den Vororten Parap und Nighcliff kann man vor allem asiatisches Obst und Gemüse sowie die im Northern Territory angebauten Mangos günstig erstehen. Der bekannteste Markt ist der Mindil Beach Sunset Market, der jeden Donnerstag und Sonntag stattfindet. Zum einen tummeln sich hier Reisende aus aller Welt, um an den zahlreichen Kunsthandwerkständen das ein oder andere Souvenir zu erstehen, zum andern sind es die locals, die diesen Markt beleben. Mitsamt Familie, Klappstühlen, Tisch und kühlen Getränken ist der Markt der Treff für die Bewohner Darwins. Musikalische Untermalung von Didgeridoo Künstlern machen einen Abend auf dem Markt zu einem echten "Territory Erlebnis".

Was nicht viele wissen: Darwin besitzt auch weitläufige und oft einsame Strände – es lohnt sich also durchaus, etwas länger in der Stadt zu verweilen. Dazu gehören neben dem bereits erwähnten Mindil Beach der Casuarina Beach, der seit 1976 einen offiziellen Nacktbadestrand bietet. Beim Schwimmen im Meer sollte in der Zeit von Oktober bis Mai allerdings ein wenig Vorsicht walten, da hier eine hochgiftige Quallenart, die Seewespen, vorkommt. Zudem sind Salzwasserkrokodile im Umland von Darwin verbreitet.

Doch keine Angst: Bei den berühmten Krokodilfütterungs-Touren auf dem Adelaide River kann man die grünen Biester von kleinen Schiffen aus gefahrlos aus nächster Nähe betrachten. An einer langen Stange hält man Fleischstücke über die Wasseroberfläche, und die Krokodile springen für die Mahlzeit – und einen Schnapp-Schuss – aus dem Fluss...

Der schwule Reiseanbieter Over The Rainbow ist ein Spezialist für Australien-Reisen – für Outback-Jungfrauen oder erfahrene Travel-Hasen stellen die Experten aus Berlin individuelle Programme zusammen.



#1 Gay EXXXplorerAnonym
  • 01.04.2010, 19:37h
  • Und ich dachte schon, da ist der Hund begraben! Sicherlich hat es die Stadt schwer, denn mit den pulsierenden Metropolen Melbourne und Sydney, ist dieser Ort noch relativ unbekannt. Aber was lange währt, wird endlich gut!
  • Antworten » | Direktlink »