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Der Außenminister macht nackig Werbung für Tierschützer? Leider nur ein Scherz! Doch Westerwelle weiß die Aktion zu schätzen, wie queer.de herausfand.

Die Pressemitteilung ist auf den 1. April datiert, ging aber schon am Tag zuvor an die Redaktionen heraus und wurde auf der PETA-Website gepostet. Die Tierschutzorganisation PETA erklärte darin ihre Zusammenarbeit mit Außenminister Guido Westerwelle. Der FDP-Politiker soll sich im Namen des Kampfes gegen den Pelzhandel ausgezogen haben. Mit einem makellosen Photoshop-Körper ausgestattet, trägt er im Werbefoto ein Schild vor dem liberalen Gemächt, auf dem zu lesen steht: "Lieber nackt als im Pelz!".

Die Tierschutzorganisation schreibt in ihrer Pressemitteilung, dass Westerwelle mit der Kampagne aus dem Umfragetief kommen möchte: "Trotz seines ramponierten Ansehens geht Westerwelle in die Offensive, um seine Bekanntheit zum Wohle der Tiere einzusetzen. Sein Einsatz für die schwächsten Glieder in der Gesellschaft wird hoffentlich auf breite Zustimmung stoßen", erklärte Harald Ullmann, 2. Vorsitzender von PETA Deutschland. Die Organisation kämpft bereits seit Jahren gegen den Handel und das Tragen von Pelzen, da für jedes Kleidungsstück 70 bis 100 Tiere das Zeitliche segnen würden. Verantwortlich für die Pressemitteilung ist übrigens ein gewisser (oder eine gewisse) A. Scherz.

Westerwelle ist gewichtiger

Im Pressereferat des Außenministeriums war man am Mittwochmittag zunächst verwirrt: "Ich weiß überhaupt nicht, wovon Sie reden", sagte eine Mitarbeiterin auf Anfrage. Später zeigte ein Pressesprecher dem Minister die Fotomontage - und der war ganz angetan: "Ich hab leider ein paar Kilo mehr", erklärte Westerwelle. Da das Bild "nicht anrüchig" sei, sehe man keinen Grund, dagegen vorzugehen, hieß es weiter aus dem Ministerium.

PETA wurde 1980 in den USA gegründet und kämpft mit provokanten Aktionen unter anderem gegen Massentierhaltung und Tierversuche. Auch viele Prominente wie Paul McCartney, Pamela Anderson oder in Deutschland Dirk Bach unterstützen die Die gemeinnützige Organisation, die auch dafür wirbt, rein vegetarisch zu leben. In Deutschland geriet sie 2004 mit einer Werbekampagne in Verruf, in der die Organisation Hühner in Massentierhaltung mit Juden in Konzentrationslagern verglich. Das Amtsgericht Stuttgart befand die Organisation daraufhin der Volksverhetzung für schuldig. (dk)



24 Kommentare

#1 WulstAnonym
  • 31.03.2010, 17:50h
  • Gemächt ?

    Also Kunst kommt ja von Können, käme es von Wollen, hieße es Wulst - weiß man.

    Gemächt ?
    Macht ? Eher nicht.
    Gemächlich ? Heckenhockerei ? Schon eher.
    Gemacht ? Hat der schon mal gearbeitet ?

    Was verbirgt er ? Die falschen Zahlen für seine Hartz IV-Hetze ?

    Doch: Gott bleibt nicht verbogen, was für ein Gemächt die Menschen sind !
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#2 WulstAnonym
#3 bananasEhemaliges Profil
#4 Human Gay WatchAnonym
  • 31.03.2010, 20:02h
  • Für PETAs Anti-Pelz-Aktion haben ja bereits viele Prominente ihren Körper hergegeben. Trotzdem möchte ich Herrn Westerwelle und Herrn Mronz lieber nicht zusammen im Adamskostüm sehen.

    PETA zählt für mich neben amnesty international und Human Rights Watch zu den Organisationen, die eine Vorreiterrolle in der Gesellschaft spielen. Leider hat PETA aber auch einen Makel, der aber so schnell wie möglich abgeschafft werden muß: die Diskriminierung von Nicht-Vegetarieren bzw. -Veganern muß unbedingt aufhören! Toleranz muß dort unbedingt noch gelernt werden!
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#5 antos
  • 31.03.2010, 20:54h
  • Antwort auf #4 von Human Gay Watch
  • "Für PETAs Anti-Pelz-Aktion haben ja bereits viele Prominente ihren Körper hergegeben."

    Self-Marketing. Sie machen das als PR-Maßnahme in eigener Sache.

    Wie hilfreich wäre es, wenn all diese Tierrechtsaktivisten ihre Zeit und Energie für Menschenrechte aufwenden würden!
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#6 SchwulstAnonym
#7 Leo20mal6Anonym
  • 01.04.2010, 00:30h
  • Antwort auf #4 von Human Gay Watch
  • waaaaas? bist du lesbisch oder was?
    mronz im adamskostüm wär doch der unfallverursacher überhaupt. obwohl adam hatte ja ein blatt vorm epizentrum......dann lieber bevor er in den apfel gebissen hat...und morgens sofort nach dem aufstehen fotografiert...
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#9 AutobatterieAnonym
  • 01.04.2010, 03:03h
  • Peta "beseitigt" Tiere welche nicht vermittelt werden koennen.

    www.petakillsanimals.com

    Auch eine Websuche nach "peta" alleine bringt Ergebnisse zu Tage, die so garnicht nach den suessen niedlichen frisch geretteten Welpen und Kaetzchen aussehen.

    Autobatterie
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#10 herve64Profil
  • 01.04.2010, 08:52hMünchen
  • Gesetzt dem Fall, Westerwelle würde sich für Tierschutz engagieren, würde es ihn und seiner Bonzen-Partei auch nicht viel helfen: kein Schwein mag sie.
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