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  • 05. April 2010, noch kein Kommentar

Das neue Bach-Album "Violin and Voice" der amerikanischen Geigerin

Von Carsten Weidemann

Die Los Angeles Times brachte es einmal auf den Punkt: "Es gibt vieles zu rühmen – ihr strahlendes, vorwärts drängendes, flüssiges und exaktes Spiel, ihre Vision." Es ist genau dieses Visionäre, was die 30-jährige amerikanische Geigerin so einzigartig im Reigen der internationalen Spitzenvirtuosen macht. Ihre Album- und Konzertprogramme atmen Intellektualität, ohne "verkopft" zu sein.

Auf der Suche nach immer neuen außergewöhnlichen musikalischen Projekten gelangte sie über manchen Umweg im vergangenen Jahr wieder zu Bach: "Als ich knapp 20 Jahre alt war, ergab sich die Möglichkeit, eine von Bachs Arien für Singstimme und Violine beim Marlboro Music Festival zu spielen; das Wechsel spiel der Stimmen fand ich immer noch ebenso faszinierend wie schon als Vierjährige – wobei ich nun das zusätzliche Vergnügen hatte, den Text auch verstehen zu können. Als ich weitere Arien von Bach einübte, wuchs mir dieses Repertoire immer mehr ans Herz – bis ich schließlich den Vorschlag für diese Aufnahme machte."

Und so entstand das Projekt "Bach: Violin und Voice", das die Unterstützung durch das Münchener Kammerorchester unter seinem künstlerischen Leiter Alexander Liebreich ebenso fand wie durch zwei der bedeutendsten Bach-Interpreten unserer Zeit - der Sopranistin Christine Schäfer und dem Bariton Matthias Goerne. Neben Musik aus verschiedenen Kantaten des Leipziger Thomaskantors finden sich auf dem Album auch Soloarien aus der Mathäuspassion sowie der h-moll-Messe.