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Popsängerin Cyndi Lauper ("Girls Just Want to Have Fun") plant, einen Zufluchtsort für junge Schwule, Lesben und Transsexuelle im New Yorker Stadtteil Harlem zu eröffnen.

Das Homo-Asyl soll bis Ende 2011 unter dem Namen "True Colors Residence" eröffnet werden. Darin sollen junge Männer und Frauen zwischen 18 und 24 Jahren Zuflucht finden, die von ihren Familien wegen ihrer Homo- oder Transsexualität verstoßen wurden.

"Mehr und mehr Kids haben ihr Coming-out, da Schwule und Lesben im Fernsehen und im Kino positiv dargestellt werden. Aber sie werden für diesen Schritt noch immer aus ihrem Elternhaus geschmissen oder rennen weg und müssen auf der Straße leben", erklärte die 56-jährige Sängerin. "Wir müssen sicherstellen, dass sich jemand um sie kümmert. Das ist die nächste Generation der schwul-lesbischen Community".

Tatsächlich sind mehreren Studien zufolge junge Homosexuelle weit häufiger von Obdachlosigkeit betroffen als andere Gruppen. So kam eine Untersuchung aus dem Jahr 2006 zu dem Ergebnis, dass über 40 Prozent der Obdachlosen in New York City schwul, lesbisch oder transsexuell sind (queer.de berichtete). Grund: Mehr als ein Viertel dieser Jugendlichen seien der Untersuchung zufolge von ihren Eltern oder anderen Erziehungsberechtigten nach dem Coming-out vor die Tür gesetzt worden.

In der "True Colors Residence" sollen 30 Zimmer auf sechs Stockwerken eingerichtet werden. Außerdem sollen die jungen Schwulen und Lesben einen Gemeinschaftsraum, einen Computerraum und eine Bücherei erhalten. Die Gesamtkosten des Projekts werden auf elf Millionen Dollar (8,3 Millionen Euro) geschätzt. Den größten Teil wird die Stadt New York und der von Lauper ins Leben gerufene "True Colors Fund" übernehmen, der sich für Homo-Rechte einsetzt. Zudem werden Firmen um Spenden gebeten.

Cyndi Lauper verkaufte mit Hits wie "Girls Just Want to Have Fun" oder "Time After Time" über 25 Millionen Alben weltweit. Ihre Tanz-Hits sind insbesondere unter Schwulen erfolgreich, zudem trat sie wiederholt bei CSDs und den Gay Games auf. Seit Jahrzehnten engagiert sie sich für Homo-Rechte und den Kampf gegen Aids. Derzeit ist sie in den USA in der erfolgreichen Realityshow "Celebrity Apprentice" ("Promi-Lehrling") zu sehen, in der sie mit Stars wie Sharon Osbourne oder Bret Michaels ("Poison") um die Gunst des Firmenchefs Donald Trump wirbt. Laupers Einnahmen aus der Kapitalistenshow gehen an ihren "True Colors Fund". (dk)

Galerie:
Cindy Lauper
5 Bilder


23 Kommentare

#1 one worldAnonym
  • 08.04.2010, 18:02h
  • Gute Frau.

    Die Welt braucht noch viel mehr gute Menschen.

    Guter Mann.

    "Die Mächtigen haben die Menschen ausgeraubt, jetzt raubt das Volk die Mächtigen aus", sagte der Schulleiter Nurali Baimatowitsch, der Bakijews Heizungen in seiner Schule anbringen wollte. So wolle er den Kindern helfen, "sich selbst eine Zukunft aufzubauen". Von Plünderungen könne daher nicht wirklich gesprochen werden, sagte er.

    www.sueddeutsche.de/politik/905/508055/text/

    Sarrazin ?!
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#2 MicheleAnonym
  • 08.04.2010, 18:58h
  • die Gute, um das zu Unterstützen möchte ich doch mal das dance Album bring ya to the brink empfehlen. Das Stück "into the nightlife" ist megageil. (Video mit Colton Ford)
    Jeder soll machen mit seiner Kohle was er will. Trotzdem: Weiss jemand ob Geldsäcke wie Elton John oder George Michael sowas machen?
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#3 FunXXXterAnonym
  • 08.04.2010, 19:12h
  • Ich finde es auch gut, daß sich Cindy Lauper in der LGBT-Community so engagiert und es neben den Frauen- jetzt auch LGBT-Häuser gibt. Vielleicht ist in Deutschland ja auch irgendjemand dazu bereit! Dann haben auch endlich die minderbemittelten LGBTler aus Ösiland ihre passende Heimat endlich gefunden!
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#4 SackerAnonym
  • 08.04.2010, 19:18h
  • Antwort auf #2 von Michele
  • Die Geldsäcke ? Pfund ? Die Reissäcke:

    "Jeder soll machen mit seiner Kohle was er will."

    Ja, sonst hätten wir keine gigantischen Wirtschaftskrisen und die Wallstreet wäre nur halb so unterhatlend.

    Die Chinesen machen das jetzt auch mit ihrer Kohle. Sie werten den Yuan vermutlich schon bald um 5 % auf.
    Wie die “New York Times” heute berichtet, steht die chinesische Regierung kurz vor einer Revision der 2008 im Zuge der Finanzkrise beschlossenen festen Bindung an den US-Dollar. Dem chinesischen Yuan (renminbi) sollen auf Dauer größere Schwankungen ermöglicht werden, was auf einen Anstieg der strategisch unterbewerteten chinesischen Währung hinaus läuft.
    US-Finanzminister Timothy Geithner fliegt am Freitag Morgen (chinesischer Zeit) von Hongkong nach Peking. Dort trifft er den chinesischen Vizepremier Wang Qishan zu Gesprächen. Die entsprechenden Pläne sollen dann in den nächsten Tagen verkündet werden.
    Die USA und China haben sich während des Vietnamkrieges in einem gegenseitigen Tauschgeschäft “Währung gegen Produkte” ihre weltweite Position gesichert. Die USA gaben 1973 endgültig jegliche Bindung des Dollars auf, dementsprechend konnte die US-Zentralbank “Fed” unbegrenzt Geld drucken. China wiederum hielt die eigene Währung niedrig und garantierte die Akzeptanz des haltlosen Dollars im Gegenzug für die eigenen Produkte.
    So konnte China als “Handelszone” seine eigene industrielle Entwicklung hochfahren und bekam im Gegenzug den überbewerteten Dollar, mit dem es weltweit günstig einkaufen konnte. Die Position der USA als “Geldzentrum”, genauso Börsenrausch und Bankensystem innerhalb der letzten 30 Jahre, wäre ohne diesen strategischen Deal mit den Chinesen nicht denkbar gewesen.
    Sollten die Pläne in der Tat umgesetzt werden, würden diese alte Allianz zwischen der “Handelszone” China und dem “Währungszentrum” USA gestärkt; der Yuan würde zwar steigen, aber auch der in den letzten Jahren als Leitwährung in Frage gestellte Dollar bliebe mindestens stabil. Chinesische Einfuhren würden in den USA billiger, US-Produkte brächten in China mehr Geld. Großer Verlierer in dem amerikanisch-chinesischen Deal wären Euro und EU. Einfuhren aus China würden teurer, für Exporte nach China bekäme man weniger Geld, die Binnenwirtschaft in der Eurozone ist systemisch vernachlässigt worden, die Löhne und damit die Nachfrage sind abgerauscht. Der Euro wird weiter fallen müssen, um konkurrenzfähig bleiben zu können.
    update 13.30 Uhr:
    Wie “Reuters” vor ca. sieben Stunden meldete, werden die neuen Maßnahmen der chinesischen Regierung dem Yuan erlauben im Verhältnis zum Dollar bis Ende 2010 um fünf Prozent zu steigen. Das bedeutet eine massive Konjunkturspritze für den US-Binnenmarkt und eine mittlere Katastrophe für die Eurozone.
    Importe aus China werden sich massiv verteuern. Die weltweiten Währungsreserven in Euro waren laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) von Ende 2008 (26.4 %) bis Ende 2009 (27.4 %) noch gestiegen. Nun wird mit einem Abschmelzen gerechnet, der Euro wird entsprechend unter weiteren Druck geraten.
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#5 FoxyAnonym
#6 MASAnonym
  • 08.04.2010, 20:42h
  • Gut das jemand in den USA auch mal so etwas macht! Bei den vielen religiösen Fanatikern die dort rumlatschen, ist das echt hilfreich.

    Gibt es in DL auch schon etwas länger, zum Beispiel in Erfurt/Thüringen.
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#7 chrisProfil
  • 08.04.2010, 20:46hDortmund
  • Wie war das von Hape Kerkeling? "...Ihr (Frauen) habt sogar Frauenhäuser und was ist? Selbst da muss man euch hinprügeln."

    Scherz beiseite. Die Idee ist super und der Name "True Colors Residence" ist ne echt kreative Kiste. Solche Einrichtungen wären auch in Deutschland gut angesiedelt - irgendwo in den Metropolregionen. Dann wüssten junge schwule vielleicht im Zweifelsfall wo sie hin müssen. Frauenhäuser kennt ja heute auch jeder. Zumindest kann man danach fragen wenn man sie sucht. Ich denke, dass würde dem Ein oder Anderen das Comming-Out schon etwas leichter machen.

    Hut ab!
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#8 JungerSchwulerAnonym
  • 08.04.2010, 22:34h
  • "Mehr und mehr Kids haben ihr Coming-out, da Schwule und Lesben im Fernsehen und im Kino positiv dargestellt werden"
    Von wegen positv haha! Das z.B. in einem Hollywoodfilm ohne eigentliche schwule Thematik ,egal welchen Genres, der Hauptdarsteller anstatt eine Tussi einen Mann als Partner hat ist utopisch.
    Fast immer gehts um Klischees wenn Schwule in Filmen mitspielen. Entweder als Drama, in dem mindestens einer des schwulen Liebespaares stibt, oder in Komödien als kreischende, jedem Heteromann hinterherlaufende, Witzfigur über die alle lachen aber die keiner ernst nimmt.
    Na zum Glück aber auch das es hier keine User gibt die so ein Schwulenbild mit ihrem Verhalten unterstützen.
    Soll ja auch Schwule geben die alles daran setzen mit überschminktem und aufgesetztem Gehabe so mancher weiblichen Drecksnutte den Rang abzulaufen...
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#9 archangelAnonym
  • 08.04.2010, 22:47h
  • Das ist doch nun wirklich mal was Konkretes.
    Und nicht nur das, auch was wirklich Gutes und nützliches, das Modell Frauenhaus wird umgesetzt auf lgbt. Warum ist da eigentlich bisher noch niemand drauf gekommen?

    Ich werde jedenfalls morgen ne CD von Cindy erwerben, endlich mal ne charity Sache, für die ich mich dann doch begeistern kann…
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#10 FixAnonym