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  • 13. April 2010, noch kein Kommentar

Er schrieb Musikgeschichte und gilt als "Godfather of Britpop". Seine neue CD heißt "Wake Up the Nation".

"Ehrlich gesagt hatte ich überhaupt nicht daran gedacht, eine neue LP aufzunehmen", sagt Paul Weller über die Entstehung seines brandneuen Albums "Wake Up the Nation", das am 16. April auch in Deutschland veröffentlicht wird. "Nach ‘22 Dreams’ hatte ich praktisch keine neuen Songideen, höchstens den einen oder anderen Titel oder irgendein Reimpaar vielleicht. Daher entstand das neue Album ganz anders als sonst. Es fühlte sich fast schon so an, als ob ich wieder ganz bei Null anfangen würde." Bedenkt man, wie unglaublich lang Paul Weller schon dabei ist und dass sein Name seit eh und je für Experimentierfreude steht, für den unbedingten Willen, immer wieder neue Wege zu gehen, sollte eigentlich klar sein, dass man von ihm nicht zweimal dasselbe Menü vorgesetzt bekommt.

Youtube | Paul Weller - Wake Up The Nation (Video)

Die Aufnahme-Sessions, aus denen "Wake Up the Nation" hervorgehen sollte, begannen vor einem Jahr, im Januar 2009, zusammen mit Simon Dine, der auch schon an "22 Dreams" mitgewirkt hatte. In Wellers "Hauptquartier", seinem eigenen Black Barn Studio in Surrey, machten sich die beiden mit der Unterstützung von Toningenieur Charles Rees daran, einen Sound zu kreieren, für den sich Dine bereits eine Richtung ausgedacht hatte: "Simon wusste von Anfang an, wie die neue Platte klingen sollte", berichtet Paul, "hart und urban nämlich, und irgendwie metallisch. Manchmal hab ich einfach den Gesang improvisiert und geschaut, was dabei herauskam. Das alles war ein ganz anderer Ansatz als sonst."

Um die Hektik und die Enge des Lebens in der Großstadt einzufangen, stellten sie strikte Regeln auf: Akustikinstrumente und alles, was irgendwie nach Folk oder ländlicher Idylle klang, flogen raus. Somit war genügend Platz für Neues: satte Rock-Grooves, Riffs à la Bowie (zur Zeit der Aufnahmen von "Diamond Dogs") und eine Grundeinstellung, die Genregrenzen eiskalt ignoriert – die hatten sie sich noch von den Sessions zum letzten Album bewahrt. (cw/pm)