Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?12032
  • 14. April 2010, noch kein Kommentar

Auf seinem neuen Album "Emotion & Commotion" beweißt die Musiklegende, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

Jeff Beck ist eine der Legenden in der Geschichte der Rockgitarre und gilt als der "erste große Gitarren-Showman"! Ob bei den legendären Yardbirds, ob mit seiner eigenen Jeff Beck Group oder als Solist, immer ist sein persönlicher Stil klar erkennbar, und sein Wille, immer wieder neue musikalische Gebiete zu erkunden, ist zu seinem Markenzeichen geworden. Nach knapp sieben Jahren, in denen man vergeblich auf ein neues Studio-Album warten musste, brilliert der Meister der Rockgitarre nun mit dem Album "Emotion & Commotion", das neben einigen bemerkenswerten Orchester-Arrangements auch zwei Songs enthält, die er zusammen mit Grammy-Gewinnerin Joss Stone aufgenommen hat

"Ich denke, das Album wird einige Fans ziemlich überraschen, wenn sie es hören, denn es ist kaum das, was die meisten Leute von mir erwarten", so Beck im Vorfeld über seine neue CD. Und tatsächlich ist "Emotion & Commotion" ein außergewöhnlich vielseitiger Mix aus Stilen und Sounds. Eingespielt von einer Reihe handverlesener Musiker und unter Einsatz eines 64-köpfigen Orchesters auf manchen Tracks, präsentiert "Emotion & Commotion" zehn Songs, die Beck immer noch als eine der findigsten Musiker-Persönlichkeiten der Gegenwart zeigen.

Youtube | Jeff Beck spielt auch den schwulen Klassiker schlechthin: ''Somewhere Over the Rainbow''

Augenfällig ist besonders der Einsatz des Orchesters auf so unterschiedlichen Songs wie Jeff Buckleys "Corpus Christi", dem stets berührenden "Somewhere Over The Rainbow" aus dem "Zauberer von Oz", "Elegy For Dunkirk" aus dem Film "Atonement" und Puccinis "Nessun Dorma". Die Orchesterklänge vereinigen sich faszinierend mit Becks innovativem Gitarrensound und öffnen die Tür in eine ganz neue Hördimension. Beck selbst erklärte dazu, dass die Idee, Gitarrensounds mit Orchester zu verknüpfen, aus einer Version von Mahlers 5. Symphonie stammt, die er ein paar Jahre zuvor aufgenommen hatte. "Es klang erstaunlich gut, aber ich wollte kein ganzes Klassik-Album aufnehmen. Was mich viel mehr faszinierte, war die Idee, diese einander scheinbar widersprechenden Klänge auf verschiedenen Formen nicht-klassischer Musik zusammenzubringen."

Die Säulen, auf denen "Emotion & Commotion" steht, sind Songs wie die packende Version von Screaming Jay Hakwins’ "I Put A Spell On You", auf dem Joss Stone ihren kräftigen Soul voll ausspielen kann, "Lilac Wine", mit der enorm berührenden Stimme der Newcomerin Imelda May, und natürlich das ebenfalls von Joss Stone gesungene "There’s No Other Me", das dramaturgisch zugleich den Höhepunkt des Albums darstellt. Den Ausklang bildet "Elegy For Dunkirk", ein sensibel in Szene gesetztes Lied, das von der wunderbaren Stimme der Opernsängerin Olivia Safe lebt. Im Juli können sich Fans auch bei vier Shows von Becks neuem Album überzeugen. (cw/pm)

Live-Termine:

15.7.2010, München, Tollwood Festival
16.7.2010, Nürnberg, Löwensaal
17.7.2010, Burg Herberg, Festival
19.7.2010, Bonn, Museumsplatz