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In Jacob Motts Erotik-Comic "Watch us!", jetzt im Berliner Bruno-Gmündr-Verlag erschienen, sind nicht nur die Armbanduhren eine Nummer zu groß geraten.

Von Carsten Weidemann

"Schau uns zu!" ... so deutlich müsste der Comic-Zeichner Jacob Mott das gar nicht aufs Cover schreiben, denn man kann ohnehin nicht anders, als pausenlos in den 64 Seiten von "Watch us!" zu blättern, wenn man das Buch erst einmal in den Fingern hat. Amerikanischer Bubblegum-Stil ist unverkennbar die Grundlage von Motts Illustrationen, wobei er es stilsicher versteht, einen klebrigen Beigeschmack zu vermeiden.

Seine Darstellung der männlichen Sexualität ist zwar geradeaus, unverblümt und bisweilen ein bisschen derb, aber seine Bilder zeichnen sich auch durch eine erstaunliche Portion Charme und Cleverness aus. Sie sind aufgeladen mit jeder Menge Energie und rauer Sinnlichkeit und verraten dabei doch nicht den Aufwand, der in jeder einzelnen Zeichnung steckt.

Bei den Proportionen dieser fast ausnahmslos muskelbepackten und überdurchschnittlich bestückten Prachtkerle stand eindeutig Tom of Finland Pate - frei nach dem Motto: Mehr ist nicht unbedingt genug! Ebenso klar zu erkennen sind Einflüsse aus japanischen Manga-Comics. Herausgekommen ist allerdings ein echter Mott - und zwar einer zum immer wieder Anschauen!

Jacob Mott wurde 1975 in Kent, England, geboren und wuchs in den Achtzigern auf, was seine Kunst sichtbar beeinflusst hat. Seit er alt genug ist, Buntstifte zu halten, ist das Malen und Zeichnen seine Passion. In der Pubertät schwenkte sein Fokus auf muskulöse, sexy und natürlich nackte Männer. Woher sein Fetisch für üppige Armanduhren kommt, weiß er nicht. "Das ist so gewesen, seit ich denken kann."

Jacob Mott: Watch us!, Comic/Art, Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2010, 64 Seiten, Farbe, Hardcover 17,5 x 24,5 cm, 16,95 €



#1 SeXXX-O-MaticAnonym
#2 herve64Profil
  • 23.09.2010, 08:37hMünchen
  • Ist der Band eigentlich auch genau so nichtssagend wie Mangas, oder warum habt Ihr keine Leseprobengalerie hinein gestellt wie z. B. bei Ralf Königs "Antityp"?
  • Antworten » | Direktlink »
#3 maaaaartinAnonym