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Ricky Martin soll früher mit einem Model liiert gewesen sein, das öffentlich gegen die Homo-Ehe Stimmung macht – das berichtet ein mexikanisches Magazin.

"TV y Novelas" meldet, dass der Sänger ein Verhältnis mit Eduardo Verástegui gehabt habe, als Ricky Martin noch seine Homosexualität vor der Öffentlichkeit versteckt hatte. Dabei klingt der 35-jährige Mexikaner nicht gerade wie der Traumtyp eines jeden Schwulen: Beim Wahlkampf 2008 setzte er sich für die Wiedereinführung des Ehe-Verbots für Schwule und Lesben in Kalifornien ein (queer.de berichtete). In spanischsprachigen Werbespots versuchte er insbesondere, Exil-Mexikaner davon zu überzeugen, beim Volksentscheid "Proposition 8" gegen die Homo-Ehe zu stimmen. Außerdem engagierte er sich für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain. Seinen Aktionismus begründete er mit seinem katholischen Glauben.

Verástegui begann seine Karriere unscheinbar als Schauspieler in mexikanischen Seifenopern. Seinen Durchbruch in den USA schaffte er als Model. Hier ließ er sich vornehmlich halbnackt in homoerotischen Posen ablichten. Seitdem spielte er in mehreren Filmen und Fernsehserien mit.

Youtube | Eduardo Verástegui setzt sich in diesem Werbespot dafür ein, Schwulen und Lesben das Recht auf Ehe abzuerkennen.

Bereits länger kursieren Gerüchte, Verástegui könnte der Vater von Ricky Martins Kindern sein. Eine Leihmutter hatte die Zwillinge 2006 zur Welt gebracht (queer.de berichtete). Laut mexikanischen Medien bestrietet Verástegui aber jegliche tiefer gehende Verbindung mit dem puertoricanischen Sänger.

Nach jahrelangem Versteckspiel und etlichen Dementis gab Ricky Martin im März 2010 seine Homosexualität zu (queer.de berichtete). Er erklärte, er habe zuvor Angst gehabt, mit Offenheit über seine sexuelle Orientierung seine Karriere zu ruinieren.

Als Verástegui kurz nach dem Coming-out gefragt wurde, was er von der Homosexualität Martins halte, erklärte er kryptisch: "Wir können nicht alle perfekte kleine Goldmünzen sein. Wir wünschten uns alle, dass das möglich ist, aber es ist unmöglich." (dk)



#1 alexander
#2 SeXXX-O-MaticAnonym
  • 23.04.2010, 19:52h
  • Ricky Martin ist auf eine verkappte bigotte Hete hereingefallen. Wie könnte man es erklären, daß der gegen die Homoehe gewettert hat? Einfach widerlich!
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#3 Liedel
  • 23.04.2010, 21:45h
  • Wer sind denn die beiden Gestalten da auf dem Cover? Bushido in jungen Jahren nebst Ex- EnBW-Chef Utz Claassen (ebenfalls weniger betagt)?

    Sieht ja gruselig aus. Und der Schmierige kämpft gegen die Homo- Ehe? Naja. Solange er sich nicht suizidiert wie einer der Ex- Lover von Harvey Milk. Bloß dass letzterer im Vergleich zur Showbusiness- Hupfdole Ricky Martin echt was für uns erreicht hat...
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#4 eMANcipation*Anonym