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Berlin Der Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD), Manfred Bruns, hat in einem Schreiben an die Berichterstatter aller Parteien zur Magnus-Hirschfeld-Stiftung in den Ausschüssen die Ablehnung im Bundestag als "enttäuschend" bezeichnet: "Das bedauern wir sehr." Der LSVD habe sich in der Diskussion um die Stiftung bisher "bewusst zurückgehalten", um damit zu "vermeiden, dass erneut der Vorwand einer angeblichen Verbändekonkurrenz benutzt wird, um das Projekt zum Scheitern zu bringen", so Bruns. Das Argument von Rot-Grün, man wolle erst eine individuelle Entschädigung der "vergessenen" NS-Opfer erreichen, sei "zumindest ein prüfenswertes". "Wir werden nun sehr genau beobachten, ob es hier in nächster Zeit tatsächlich zu Verbesserungen der Entschädigungsregelungen kommt. Diese sind seit langem überfällig", so Bruns, der in seinem Schreiben keinen neuen Anlauf für die Stiftung fordert, aber eine zügige Überarbeitung und Ergänzung des Lebenspartnerschaftsgesetzes. (nb)



MdBs in Hirschfeld-Stiftung gewählt

Der Bundestag hat am Donnerstag die neun Abgeordneten für das Kuratorium der neu gegründeten Magnus-Hirschfeld-Stiftung bestimmt.
Weiter LGBT-Kritik an Regierung

Die Magnus-Hirschfeld-Stiftung bleibt umstritten. Auch die Kürzungen bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes sorgen weiterhin für Wirbel.
#1 GerdAnonym
  • 21.06.2004, 16:35h
  • So und dazusage ich:

    Manfred Bruns hat vollkommen recht: es ist sehr enttäuschend, was da zur Stiftung im Bundestagabgelaufen ist; und ich hoffe, dass die Bundesregierung ihrer Verantwortung bewusst bleibt, wenn selbst die Opposition keine Einwände mehr gegen die Sache an sich hat.

    Im übrigen finde ich die Arbeit von Herrn Bruns gut, auch wenn ich ihn persönlich nicht kenne. Der hätte durchaus eine offizielle Ehrung in der Comunity verdient...

    ---
    Dann warten wir jetzt auf die Gesetzes-initiative am 02.07 im Bundestag: hoffentlich kommt dann eine bessere Rede von der CDU als die von Herrn Gehb zur Initiative der FDP.
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#2 BerndAnonym
  • 21.06.2004, 16:55h
  • Ich habe schon einigemal das Vergnügen gehabt, mit Herrn Bruns zu reden.

    Ich glaube, er tut eine Menge Arbeit für die Community und die Gleichstellung, ist aber nach aussen hin unsichtbar.
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#3 MichaelAnonym
  • 22.06.2004, 13:39h
  • Als LSVD-Mitglied bin ich nun doch ziemlich enttäuscht von dieser "besonderen" Lobbyarbeit. Fand unter www.lsvd.de die LSVD-Stellungnahme zum Hirschfeld-Stiftungsgesetz von 2002. Erster Satz: "Wir unterstützen im Grundsatz den vorliegenden Gesetzentwurf und möchten den Deutschen Bundestag bestärken, dieses Vorhaben auf den Weg zu bringen. Der LSVD setzt sich seit langem für Errichtung einer solchen Stiftung ein". Was schert mich mein LSVD-Wort von gestern ? Oder lag es nur am Schönheitsfehler, dass die FDP den Gesetzentwurf Anfang 2003 (!) eingebracht hat ? Die Homo-Gukre im Kommentar von Norbert Blech geht wohl in Ordnung - leider !
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#4 pitAnonym
  • 22.06.2004, 18:38h
  • Also, ich finde das alles schwer zu durchschauen.
    Haben FDP und Union nicht das erste Scheitern der Stiftung verursacht, weil sie gegen den LSVD in der Stiftung waren.

    Warum soll der LSVD sich nun auf ihre Seite schlagen?
    Das Ärgerliche ist an diesem Streit, dass die Sache darunter leidet.
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