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Marty Tolstoys Liebesroman "Gelegenheit macht Diebe" handelt vom scheinbar hoffnungslosen Kampf gegen die eigene Idiotie.

Von Carsten Weidemann

Man stecke ein kleines Kind in einen Erwachsenenkörper und man hat Jan! Jan ist ein naives, kleines schwules Kerlchen, dessen größter Feind oft seine eigenen Gedanken sind.

Er fühlt sich schon wie ein Schwerverbrecher, wenn er aus Versehen das Ticket für die Zugfahrt nicht abgestempelt hat. Was es aber heißt, wirklich in Schwierigkeiten zu sein, erkennt er erst, als es bereits zu spät ist. Warum muss auch ausgerechnet er sich in jemanden verlieben, der es mit den Gesetzen nicht so genau nimmt?

Am Rande des Wahnsinns kämpft er seinen Mitmenschen zum Trotz eisern um das Herz seines Angebeteten, der diesen Kampf einfach nicht wahrzunehmen scheint. Auf seine ganz eigene Art erzählt Jan über sein Leben und darüber, wie schrecklich gemein die Welt doch sein kann.

Wer die herkömmlichen Liebesschnulzen leid ist, wird "Gelegenheit macht Diebe" lieben. Dank Jan, der die Welt mit großen kindlichen Kulleraugen sieht, wird jedes Klischee vernichtet und macht Platz für eine etwas andere Art der Romantik. Und "anders" ist dieser Roman definitiv.

Marty Tolstoy: Gelegenheit macht Diebe – Nicht alles, was schwul ist, glänzt, Taschenbuch, 240 Seiten, Shaker Media, 2010, 13,95 €



#1 CritiXXXerAnonym
  • 03.05.2010, 09:44h
  • Marty Tolstoy - ein Verwandter von Leo Tolstoj? Wohl eher nicht, beide haben nur eins gemeinsam: sie schreiben Romane.
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#2 SoiSSSesAnonym