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Ein thailändisches Restaurant in Australien muss einem blinden Mann Schmerzensgeld zahlen, weil ihm der Einlass verweigert wurde. Grund: Ein Kellner dachte, der Blindenhund des Kunden sei schwul gewesen.

Am Freitag hat ein Antidiskriminierungs-Gerichtshof in Adelaide dem 57-jährigen Ian Jolly 1.500 Dollar (1.050 Euro) zugesprochen. Außerdem hat sich der Geschäftsführer von "Thai Spice" persönlich bei Jolly entschuldigt. Die Kellner müssen zudem einen Antidiskriminierungskurs absolvieren.

Das Urteil geht auf einen Zwischenfall aus dem Mai 2009 zurück. Damals wollte Jolly im dem Restaurant mit einer weiblichen Begleitung essen. Diese fragte einen Kellner, ob man einen "Blindenhund" ("guide dog") ins Restaurant nehmen dürfe. Nach Angaben des Restaurants verstand der Kellner "schwuler Hund" ("gay dog") und verweigerte den Einlass. Dem Lokal zufolge habe der Kellner geglaubt, dass der Hund kastriert worden sei, "um schwul zu werden". Diesem Argument folgten die Richter jedoch nicht und verurteilten das Restaurant wegen Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung.

Alle Staaten und Territorien Australiens haben Antidiskriminierungsgesetze, die eine Benachteiligung von Lesben und Schwulen verbieten. (dk)



19 Kommentare

#1 XDAAnonym
#2 FloAnonym
  • 26.04.2010, 18:44h
  • Das zeigt letztendlich nur, wie grenzenlos dumm diese Homohasser sind. Und noch dazu menschenverachtend, indem sie einem Behinderten den Zutritt verweigern, weil ihrer kranken Phantasie nach sein Blindenhund evtl. ein "schwuler Hund" sein könnte.

    Wäre das nicht so ernst, könnte man über solche an Debilheit nicht zu übertreffenden Vorfälle nur lachen und sich fragen, auf welchem Planeten die leben bzw. ob der Wahn jetzt endgültig von ihnen Besitz ergriffen hat. DIE sind die wahren Perversen!
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#3 Save The Dog!Anonym
  • 26.04.2010, 19:31h
  • Es gibt das bekannte Sprichwort "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!" Hier muß man ergänzen "Wer lesen und gut zuhören kann, ist klar im Vorteil!" Nur gut, daß der Hund nicht im Kochtopf gelandet ist, denn in Thailand steht er auf dem Speiseplan.
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#4 ErikAnonym
  • 26.04.2010, 19:59h
  • Man kann auch nachdenken, bevor man Nachrichten übernimmt und sich haltlos aufregt: In Restaurants sind Hunde grundsätzlich verboten, Ausnahmen gibt es bei Blindenhunde.

    Es gab ein sprachliches Missverständnis (guide vs. gay) und da daher die Kellnerin dachte, dass es kein Blindenhund ist, wurde dem Herren der Einlass verboten. Ob die Kellnerin dabei gedacht hat, dass der Hund schwul ist oder nicht ist egal, da eben JEDER Hund (ausgenommen Blindenhunde) im Restaurant verboten ist.

    Zu erwähnen wäre auch, dass der Antidiskriminierungs-Gerichtshof in Adelaide nicht wegen Diskriminierung des schwulen Hundes, sondern des behinderten Mannes die Strafe festgelegt hat, da auch ein Behindertenausweis ignoriert wurde.

    Fazit: Es hat nichts mit Homohassern zu tun, sondern war eine Diskriminierung eines Behinderten. Nicht jede Nachricht wo gay drinnen steht hat auch was hier zu suchen...
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#5 gatopardo
  • 26.04.2010, 20:25h
  • Eigentlich ein grotesker Vorfall, wo einem die Sprache wegbleibt. Unverständlich auch die Verwechslung zwischen "guide" und "gay", was doch völlig anders ausgesprochen wird. Ob der Kellner ein übereifriger Migrant war , dessen Muttersprache nicht Englisch ist ?
    Zum Foto von @XDA : Mein Hund sieht haargenau so aus wie der auf dem Link !
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#6 DerBastiAnonym
  • 27.04.2010, 08:59h
  • Wenn man "guide" sagt und der andere versteht "gay", dann ist das eine freudsche Fehlleistung des Kellners, die so einige Rückschlüsse und Vermutungen zulässt.
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#7 XDAAnonym
  • 27.04.2010, 11:41h
  • Antwort auf #5 von gatopardo
  • Oh dann solltest du mehr mit ihm spielen.

    Also eine Verwechslung ist schon möglich, zumal die Australier nicht gerade ein Oxford englisch sprechen und "guide" [das "de" wird weggelassen = gui dog] sich da schon dem "gay" annäheren kann. Und in Spanien z.B. sprechen auch nicht allzuviele Leute englisch.
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#8 bananasEhemaliges Profil
#9 gatopardo
#10 WutzAnonym